Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Luscinia
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von Luscinia »

jusl hat geschrieben:Ich würde dort scheunigst verschwinden, insb. wenn tatsächlich Begriffe wie Quälerei und Psychoterror gefallen sind oder das Personal da ernsthaft der Überzeugung ist, dass Du unbedingt vorher hättest abstillen müssen (was sachlich wie gesagt einfach völliger Nonsens ist), weil das Personal sich sonst nicht in der Lage sieht, Dein Kind angemessen zu betreuen.

Meine gedrückten Daumen, dass Ihr ganz bald eine geeignete Betreuungsmöglichkeit findet!
LG
Julia
Hallo Julia, die Anfeindungen kamen von Seiten meiner Schwägerin, die selbst Erzieherin ist. Die Erzieher vor Ort, haben mir nur geraten, das Stillen auf den Nachmittag zu verlegen, dass sie in der Krippe Vormittags irgendwann so über die Runden kommt.

Das ich Stille, konnte ich dort nicht verschweigen. Sie wollte, als ich wärend der Eingewöhnung mit dort war, oft gestillt werden und ich hab mich dann mit ihr zurück gezogen.
Mädelsmama *4/12 und *9/16
jusl
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von jusl »

Hallo Julia, die Anfeindungen kamen von Seiten meiner Schwägerin, die selbst Erzieherin ist. Die Erzieher vor Ort, haben mir nur geraten, das Stillen auf den Nachmittag zu verlegen, dass sie in der Krippe Vormittags irgendwann so über die Runden kommt.
Achso, OK.
Allerdings: Solange Dein Kind nicht die Uhr lesen kann, halte ich den Tipp mit "nur nachmittags" für ziemlichen Blödsinn. ;-) Oder anders herum: JEDES zweijährige Kind kann einen Vormittag problemlos "ohne Stillen über die Runden kommen", wenn es sich wohlfühlt, gut beschäftigt ist und keinen Stress oder Angst hat. Offenbar war das während der Eingewöhnung nicht der Fall.

LG und alles Gute!
Julia
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Carraluma
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von Carraluma »

Möchte auch Julias Argumente bekräftigen.
Das mit dem vormittags nicht stillen, ist so ein Unsinn. Es würde doch auch keiner sagen, man dürfte sein Kind vormittags nicht umarmen, damit es in der Krippe auch ohne Umarmung der Eltern auskommt, oder?
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Katha
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von Katha »

Kl. Hase stillt tw. immer noch wie ein Weltmeister, wenn wir untertags zusammen sind. Besonders, wenn viel los ist ;)
Die Tagesmutter schafft auch ohne Brust, dass er glücklich ist.
Am Anfang ist er dort in der Manduca eingeschlafen, dann m. Kuscheln, jetzt schon seit vielen Monaten alleine.
Beim Abholen will er fast immer stillen, könnte es also nicht verheimlichen.
Nur der 10jährige Sohn der TaMu hat vor einiger Zeit mal seine Mutter gefragt, ob er auch noch mal bei Ihr trinken könnte :D
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
Läuferin
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von Läuferin »

Hui,

das hört sich wirklich schlimm an wie es dir dort in dieser Einrichtung ergangen hat, oh mein Gott war für eine Horror - Kita, da würde ich mein Kind auch nicht hinbringen wollen!

Unsere Erzieherinnen in der Kita haben mir bei der Eingewöhnung gesagt, dass die Kinder genau merken ob wir ihnen - also den Erzieherinnen - vertrauen. Wenn wir ihnen vertrauen dann ist es für die Kinder leichter. Da denke ich mal, wenn die eine schon so unsympatisch rübergekommen ist, dass das auch eine Rolle spielt.

Bei uns gab es einen Fragebogen und da war auch die Frage ob wir stillen. Ich habe die Frage mit Ja beantwortet (der Kleine war damals 23 Monate alt) und seither war das Stillen nie wieder Thema dort!
Wir hatten eine einfache Eingewöhnung, nach ca. 3 Wochen eine Phase von 3 Tagen in denen er morgens weinte beim Abgeben. Ich war am Boden zerstört, doch die Erzieherinnen haben mich beruhigt und mir erklärt, dass es alles ok sei und ganz normal.
Seit diesen 3 Tagen geht er jeden Tag gerne in den Kindergarten, er liebt die anderen Kinder und wenn ich ihn abholen möchte sagt er meistens erst mal "Geh weg" (danke, Kind), da er noch weiterspielen möchte.

Wir stillen übrigens nach wie vor wie die Weltmeister, tagsüber sowieso und abends und bei Krankheit, Husten, Schnupfen, Heiserkeit, auch mal nachts wenns denn sein muss.
An den kindergartenfreien Tagen (er geht nur 3x die Woche) stillen wir auch mal mittags oder vormittags, also wenn eigentlich Kita wäre. Das macht gar nix!
Wie ich immer so schön sage: Er stillt schon noch oft, aber eigentlich nur wenn ich dabei bin ;-)
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von Neuhier »

Luscinia hat geschrieben: Ich lasse parallel noch die Eingewöhnung in der Krippe weiter laufen und muss halt schauen, wie es sich entwickelt..
Das würde ich auf gar keinen fall machen. Am Ende reagiert deine Tochter nur mit absoluter Panik auf alle Menschen, wo sie ohne Mama bleiben muss und ihr bekommt auch keine Eingewöhnung bei einer Tagesmutter mehr hin.

Brech das ab und gewöhne deine Tochter an die Tagesmutter. Vielleicht kannst du mit dem AG noch ein paar Urlaubstage vereinbaren.
So wie es da läuft sollte es auf gar keinen Fall laufen.

Selbst wenn sich deine Tochter dort eingewöhnen sollte, könntest du sie mit ruhigem Gewissen dort lassen und arbeiten gehen nach all dem was du miterlebt hast?

Neuhier
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Morgaine47
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von Morgaine47 »

Kurzer Erfahrungsbericht von mir:

Beide Kinder kamen mit ca. 1 Jahr in den KiGa bzw. die Krippe. Die Große hat 28 Monate gestillt, der Kleine hat 39 Monate gestillt, also beide haben deutlich länger parallel zu KiGa/Krippe gestillt als ohne. Eingewöhnung war bei beiden kein Problem, da die Erzieherinnen auf die Kinder eingegangen sind. Ob ein KiGa oder eine Krippe was taugt hängt ausschließlich von der "Qualität" (mir fällt kein anderes Wort ein) der Erzieherinnen ab. Konzepte etc. sind Papier und relativ irrelevant.
LG
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von CarpeDiem »

Das klingt ja gar nicht gut. Und das alles aufs stillen schieben, geht gar nicht. Ich würde sie da raus nehmen und die TaMu nehmen. Kannst Du mit Deinem AG vielleicht vereinbaren ne Woche später anzufangen, oder mit weniger Std, damit ihr dort noch den kompletten Tag üben könnt.

Wegen der TaMu, bastelt doch ein Fotoalbum mit Bildern von euch, usw. Das kann sie sich dort als Ritual anschauen.

Wir haben bei Katharina einmal nen ganzen Tag geübt gehabt. Das reichte. 6 oder 8 Std ist wegen Mittagsschlaf fast identisch bei uns.


Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
A: unendlich geliebt, wird groß, stolze große Schwester
F: unendlich geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet, macht uns komplett


unvergessen unser Dezembersternchen Pünktchen 2012
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WiLada
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von WiLada »

Was ein Unsinn! Ganz ehrlich wenn mein Kind in diese Einrichtung gehen würde, könnte ich mich nicht ohne Sorgen meiner Arbeit widmen.

Meine Tochter wird auch gestillt und schläft bei mir meist mt Brust ein, die Erzieherinnen haben sich mit ihr zusammen hingelegt oder sie auf dem Arm einschlafen lassen oder ein Lied gesungen. Niemals würden sie die Kinder weinen lassen.

Sie haben bei deiner Tochter wohl einen Punkt überschritten und nun ist ihr Vertrauen missbraucht. Allein dass sie auf euch sehr gestresst und unentspannt wirken...was denkst du, wie es ist wenn du mal nicht dabei bist? Will dir jetzt keine Angst machen aber so toll klingt das alles nicht :(

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08u11
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?

Beitrag von 08u11 »

Ich schließe mich an: Das ist völliger Quatsch. Meine haben beide bei der Eingewöhnung noch gestillt und sich beide eingewöhnen lassen. Beim 'nur' 15 Monate stillenden A. hat's übrigens viel länger gedauert und war viel schwieriger als beim immer noch stillenden morgen dreijährigen J.
Bei uns im KiGa wird Mittagsschlaf übrigens auch etappenweise eingeführt. Das ist zwar für die Eltern anstrengend, funktioniert dann aber wirklich ohne Tränen. Am ersten Tag werden die Zwerge da zum Mittagessen dabehalten und dann entweder gleich an die Mamas übergeben oder wenn noch fit kurz mit in's Ruhezimmer genommen. Da tun sie anfangs aber nichts anderes als sich eine Matratze auszusuchen. Dann zurück zu Mama oder Papa und da schlafen sie dann halt meist schon im Auto/KiWa oder auf dem Rücken ein. Und dann wird die Ruhezeit von Tag zu Tag langsam ausgedehnt. Die Mama oder der Papa sind aber immer 'dabei'. Sprich: Sie sind zwar für die Kinder nicht sichtbar, warten aber auf dem KiTa-Gelände und sind jeder Zeit abrufbar. Das ist natürlich für alle Beteiligten relativ aufwendig. Aber dadurch kann ich sicher sein, dass mein Kind entweder gar nicht weint, oder wenn doch, dann auf keine Fall allein, sondern nur weil eben sehr müde und dann schon auf meinem Schoß. Ob das bei ganz Kleinen schon so geht, weiß ich nicht. Aber bei 2jährigen sollte das möglich sein (J. war bei der Kita Eingewöhnung 2,5 und da ging das super).
Viel Erfolg Euch. Ihr findet sicher noch was, das zu Euch passt. Diese Krippe ist offensichtlich nicht optimal.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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