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Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 05.03.2014, 18:47
von Fulloflove
Oh, Ihr habt ja schon viel geschrieben, danke! Ich versuche mal auf alles einzugehen, hoffentlich vergesse ich niemanden.
Auf der Suche nach der richtigen Tragehilfe sind wir bereits. Mit unserem Tuch bin ich nicht so froh, ich bräuchte (zumindest zusätzlich) was Schnelleres. Die Kleine mag glaube ich eng auch nicht so gerne. Rücken fände ich toll, aber ob ich mich das jemals traue? Vorne könnte man zur Not halt noch festhalten. Trageberatung haben wir übrigens gemacht, leider gibt es hier in der Nähe keine, sodass die Nachberatung dann über E-Mail erfolgen musste, was natürlich schwierig ist. Getestet hab ich die Emei, aber so ganz überzeugt bin ich noch nicht. Etwas ähnliches sollte es aber sein, also wenn da noch jemand Ideen hat, immer her damit! Allerdings ist es wohl auch illusorisch zu denken, ich könnte dann den ganzen Tag tragen... Mausi hat jetzt bald 8 kg und ich bin nicht sehr kräftig. Und sowas wie Boden wischen oder Bad putzen geht damit sicher auch nicht, oder?
Die Maus abends meinem Mann in die Hand drücken... Schwierig. Er arbeitet oft bis 19 Uhr oder länger und dann bin ich ehrlich gesagt auch platt. Im Moment gehe ich spätestens um 21 Uhr mit der Kleinen ins Bett. Dazu kommt, dass sie meist wirklich mich braucht, also beim Papa wäre es höchstens mal was für eine halbe Stunde oder so. Das wird sicher noch anders, aber im Moment ist es halt so...
Wippen haben wir hier zwei, das geht schon mal für eine Weile, aber eben sehr begrenzt und das Timing muss stimmen. Also satt und ausgeschlafen. Und da die Kleine im Moment nach allerspätestens zwei Stunden wieder müde ist (ist das ungewöhnlich, kommt mir so kurz vor?), ist das Zeitfenster recht klein. Dazwischen muss halt auch noch stillen und wickeln passen.
Tiefkühlkost gibt's hier eh fast nur (also was Gemüse und Fleisch angeht), anders würde es gar nicht gehen.
Im Tuch ist sie tatsächlich schon ein paarmal eingeschlafen, wenn wir draußen waren, das wäre noch einen Versuch wert (oder halt mit Tragehilfe).
Mit hinlegen, ja, klingt gut, aber dann denke ich immer, dann kriege ich ja auch nichts gemacht...
Vorkochen ist eine gute Idee, das versuche ich mal, dann hätte ich wenigstens nur alle zwei Tage die Arbeit.
Was genau sind denn Stillkugeln? Irgendwo hab ich das schon mal gehört.
Das mit dem Vorbeugen, lach, danke, das beruhigt mich jetzt, dass es nicht nur mir so geht!
Zum Thema Druck, ja doch, so ist es gerade. Die wenigen Gelegenheiten versuche ich dann möglichst auszuschöpfen. Ist wirklich nicht so gut, dann bin ich hinterher erst recht platt. Aber auch nicht so einfach zu ändern...
Mir was Gutes tun... Ja, fällt mir in der Tat schwer. Aber wann auch? Irgendwie fühlt es sich schon nach Luxus (und damit falsch) an, in Foren zu lesen, während die Kleine auf meinem Arm schläft.
Irgendwie bin ich gerade ein wenig mutlos. Danke Euch trotzdem schon mal!
Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 05.03.2014, 19:47
von CarpeDiem
TT geht mit ein bisschen Übung auch sehr schnell. Ich nutze drinnen gern den Sling bzw. den Beco. Geht fix und schnell. Vielleicht ist es nicht das richtige TT für Euch? Da hat jede so ihren Favoriten mit der Zeit.
Zum einen, stress Dich nicht, was liegen bleibt eben liegen. Und gönne Dir bewusst gute Zeit für Dich.
Wir haben zB Aufgaben verteilt, und mein Mann sorgt dafür, dass morgens die Küche soweit fertig ist, dass ich kochen kann.
Unsere Woche sieht so aus:
Sonntag Vormittag bespaßt mein Mann die Kinder, ich gehe durch alle Räume mit der 5 Minutenroutine (wir haben ne 4 Zimmerwohnung mit Bad, Flur, Küche und Abstellkammer dabei) das dauert normal komplett um die 45 Min, Nachmittag ist mein Mann mit den beiden Kindern unterwegs in der Zeit sauge und wische ich, außerdem putze ich das Bad. Damit ist für den Anfang der Woche alles fertig. Mein Mann geht meist 2 Stunden mit den Beiden, ich brauche normal ca. 1 Std, Rest der Zeit ist für mich und ich lese oä.
Unsere Große geht zur TaMu und Mo, alle 2 Wochen Mi und Fr bringe ich sie hin, dass nutze ich zum einkaufen danach.
Morgens mache ich immer die 5 Minutenroutine mit lüften und ich hab so nen elektrischen Besen, damit sauge ich dann täglich. Zwischendrin schmeiß ich noch eine Wäsche an. Je nachdem wie die Laune von Annika ist, mache ich das mit ihr von Raum zu Raum oder im Sling. Das geht echt fix, wenn man das täglich macht so.
Zweimal die Woche sauge und wische ich, ist davon abhängig ob ich Annika im Laufstall lassen kann kurz. Dann putze ich auch das Bad.
Ich bin mittlerweile echt super schnell dabei geworden und jeden Tag bisschen schaffe ich eigentlich immer, und weil immer ein Raum fertig ist, sieht man was man geschafft hat.
Sofern nicht vorhanden Spülmaschine und ähnliches leistet gute Dienste, ebenso ein elektrischer Besen zum schnellen saugen. Auch ein Trockner spart Zeit da man nicht aufhängen muss und die Sachen besser glatt werden.
Essen plane ich für einige Tage vor und kaufe danach ein. Ich koche unter der Woche schnell, aber gesund. Sprich ich esse zweimal die Woche zB nen Salat aus Nudeln, Tomaten, Gurke, Mini Paprika, Mozzarella und Dressing. Die Nudeln lasse ich vom Vortag über. Das ganze dauert in der Vorbereitung ca. 10 Minuten. Kartoffeln gibt es unter der Woche nicht, die brauchen viel länger als Nudeln oä. Machen mit schälen auch mehr Aufwand. Wichtig ist, die Küche muss morgens kochbar sein, denn wenn man noch tausend Sachen stehen hat und erst ewig räumt, hat man keine Zeit zum kochen und gesund essen. Schnelle Gerichte sind bei mir, Nudeln mit Gemüse (da kann man viel variieren), Pfannkuchen mit Obst (ich esse gern auch mal süß), den Salat von oben, Reibekuchen (Teig von zB Lidl) mit Apfelmus, fertiger Kartoffelsalat mit veg. Würstchen und Gurkensalat, Eintopf selbstgemacht, usw.
Gute Ernährung ist für mich enorm wichtig, sonst fühle ich mich auch schnell platt und ausgebrannt.
Ich hab nen Handy und damit lese ich zB im Forum wenn ich stille oder sie auf mir schläft. Zeit für mich kann ich so damit verbinden.
Hast Du ggf. mal Dein Blutbild prüfen lassen, zB Probleme mit der SD, Eisenmangel oä können auch dafür sorgen das man enorm platt ist usw.
Mit ner guten Tragehilfe bzw. gut gebundenem TT macht einem das Gewicht auch nicht so stark zu schaffen, Annika wiegt mittlerweile deutlich über 6kg mit gerade mal 12 Wochen, ist aber trotzdem noch gut zu machen.
Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 05.03.2014, 20:16
von Lösche Benutzer 15061
Fulloflove hat geschrieben:Was genau sind denn Stillkugeln? Irgendwo hab ich das schon mal gehört.
Das sind energiereiche Kugeln aus Getreide, ein Rezept hab ich
hier gefunden. Allerdings wurden meine damals von einer Freundin hergestellt. Vielleicht hast Du auch eine Freundin die Dir welche machen oder Dir etwas anderes backen/kochen mag? Oder hast Du vielleicht Deine Eltern oder Schwiegereltern in der Nähe die Dich entlasten könnten?
Fulloflove hat geschrieben:Die Maus abends meinem Mann in die Hand drücken... Schwierig. Er arbeitet oft bis 19 Uhr oder länger und dann bin ich ehrlich gesagt auch platt.
Aber ihr könntet die Zeit aufteilen, damit Du dich erholen kannst. Mir hat abends ein Bad zu nehmen unheimlich geholfen. Oder Tee trinken und Musik hören, Zeitschrift lesen, in Ruhe telefonieren oder eine Serie schauen. Alles was Dir gut tut.
Wie schaut denn euer Wochenende aus? Da könnet Ihr Euch die Maus und den Haushalt vielleicht besser aufteilen (aber ja nicht Zeit für Dich vergessen

).
Fulloflove hat geschrieben:Mit hinlegen, ja, klingt gut, aber dann denke ich immer, dann kriege ich ja auch nichts gemacht...
Fulloflove hat geschrieben: Irgendwie fühlt es sich schon nach Luxus (und damit falsch) an, in Foren zu lesen, während die Kleine auf meinem Arm schläft.
Solche Gedanken fressen nur noch mehr Energie. Schlafen hilft Dir Kraft für den Alltag und Dein Baby zu haben, ist also lebensnotwendig und existentiell. Wenn Du müde bist, Dich ausruhen könntest, aber stattdessen noch schnell die Küche wischst, solltest Du ein schlechtes geweissen haben - seltsamerweise hat man das nie

Und was Du unter Luxus verstehst sind einfache Überlebensstrategien: Man darf sich den Alltag ruhig schön gestalten und sich selbst dabei unterstützen so für sein Baby da zu sein. Beim Armschlaf im Forum lesen, beim Stillen Fernseh schauen (falls es das Baby toleriert). Ich habe über mein Tablet Bücher gehört, obwohl ich immer dachte Hörbücher seien nix für mich. Richtig spannende, unterhaltsame Sachen. Ich kann Dich wirklich ermutigen die Ansprüche an Dich runterzuschrauben, aber dafür mehr Energie und Zuversicht zu gewinnen. Der Alltag mit Baby kann in einem Monat schon ganz ander ausschauen...
Oh, ich lese Carpediem in der Vorschau. Lustig den
CarpeDiem hat geschrieben:Salat aus Nudeln, Tomaten, Gurke, Mini Paprika, Mozzarella und Dressing.
mache ich auch zweimal die Woche, oft noch mit Oliven und entweder mit Mozarella oder Schafskäse, manchmal auch mit Spinat-Tortellini (muss man nur mit kochendem Wasser übergießen und 2 Minuten ziehen lassen) - schmeckt auch meinem Mann

Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 05.03.2014, 20:41
von stimme
Ich schließe mich meinen beiden Vorschreiberinnen an: ein schlechtes Gewissen solltest du wirklich nicht haben, ich kenne das von mir selbst aber nur zu gut. Ich versuche auch täglich diese 5 Minuten-Routine + ein Zimmer 30 min. Den Rest des Tages gestalte ich mit gutem Gewissen nach meiner Lust und Laune. Wenn ich Lust habe (oder es gar so nötig ist) noch Saugen oder so, mache ich aber nicht jeden Tag.
Trau Dich ruhig ans Rückentragen ran: ich finde den einfachen Rucksack viel leichter zu binden, als ich es mir vorgestellt habe (auch wenn er nur selten perfekt wird). Im Trageforum gibt es ein super Anleitungsvideo. Das Rückentragen erleichtert echt vieles!
Alles Gute!
mobil mit Tapatalk
Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 06.03.2014, 09:52
von Yashira
Hallo.
Noch eine Stimme für das TT. Ich bin am Anfang auch zu nichts gekommen und habe oft auch nicht gegessen,weil ich alleine war u Krümel sich nicht hat ablegen lassen. Im TT ist alles ganz easy.

seit ein paar Woche trage ich ihn auch auf dem Rücken. Da schafft man noch mehr. Wenn er gar nicht zur Ruhe kommt ist auch TT und Bad aufräumen während der Trockner läuft meine Rettung (klingt so blöd).
Ich räume auch nach dem 5 min Prinzip auf. Längeres mache ich, wenn mein Mann da ist. Er bespaßt dann den Krümel oder spielt "Mama zugucken".
Was hier auch hilft: Singen!
Wenn er alleine liegen soll dann bespiele ich ihn und fange an mit singen. Dann renne ich singend durch die Wohnung - mache ab u zu bei ihm guckguck. Er ist dann total vergnügt und am spielen u ich räume nebenbei auf oder koche.
Mein Repertoire an Kinderliedern ist beachtlich gewachsen
Eine große Hilfe ist noch der Staubsauger Roboter - der läuft zwei mal täglich u sorgt für eine Grundordnung auf dem Boden.
Alles Gute!
Unterwegs mit einem Apfelgerät
Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 06.03.2014, 10:27
von Pelufer
Was du nicht vergessen solltest ist, wenn es dir nicht gut geht, kannst du dich nicht so um dein Kind kümmern wie du es gerne würdest.
Tragen ist hier schon gefallen, hast du vielleicht eine Nachbarstochter, die später bei deinem Baby gerne den Babysitter machen will?
Ich hab unsere derart eingespannt, dass sie zunseren Krümel bespaßt hat, während ich mal ne Viertelstunde geduscht , Küche aufgeräumt oder gewischt habe etc... Vielleicht ist das für dich möglich?
Spann deine Freundinnen ein, jede nimmt einen anderen Tag in der Woche eine halbe Stunde dein Kind auf den Arm und du kannst in der Zeit etwas machen was dir wichtig ist.
Und leg dich neben dein Kind wenn es schläft. Ich hab das auch anfangs unterschätzt. Man schläft nachts weniger und vor allem anders, und tagsüber hat man den Druck dass der Haushalt laufen muss usw. Irgendwann sind die Akkus leer und man selber nur noch platt. Ich hab dann gelernt mit Baby im Arm ne Stulle zu schmieren udn zu essen, Wasserflaschen aufzumachen etc. und dann bin ich irgendwann beim Stillen eingeschlafen und das hat so gut getan, dass ich mich danach einmal am Tag gezielt neben mein Kind zum Schlafen gelegt habe.
Entscheide dich bewußt dafür, dass es erstmal dir und dem Baby gut gehen muss, und danach kommen Eltern, Wohnung, Schwiegereltern.... wenn noch Kapazitäten frei sind.
Sollten die Mütter (eigene und Schwiegermonster) anfangen zu nölen, dass es nicht sauber genug wäre, stell ihnen den Wischeimer hin und biete an dass sie gerne sauber machen dürfen. Meine Mütter haben nie wieder gemosert *lach*
Handle einen Deal mit deinem Mann aus, er trägt das Kind abends hinter dir her, bis du schlafen gehst. Wenn es funktioniert bekommt er ein wenig Zeit mit seinem Kind und du ein bisschen Freiraum für dich.
Probier einfach aus, wie es für dich funktionieren kann.
Ach so.. ich trag meinen 12 kg Brocken im Bondolino auf dem Rücken. Mit ein wenig Übung bekommt man die Kinder auch auf den Rücken gewuchtet. Ich hab sitzend im Bett geübt. Im Falle eines Sturzes wäre er weich gefallen.
Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 07.03.2014, 14:46
von Fulloflove
Hallo Ihr Lieben,
da bin ich wieder... Vielen lieben Dank für all Eure Tipps!
Ich kann gerade nicht so ausführlich auf alles eingehen, bin nur einhändig unterwegs, weil die Kleine auf meinem Arm schläft.
Danke für die Kochideen, ja, was Schnelles muss her, was aber trotzdem gesund ist! Die Zutaten für die Stillkugeln hat mein Mann gestern besorgt, bin mal gespannt! Ich habe allerdings dieses Rezept hier genommen:
http://www.hebammenblog.de/rezept-stillkugeln-stilltee/ , die Idee mit dem Honig gefiel mir. Nur beim Getreide bin ich bei der geschroteten Mischung geblieben.
Leider fallen sämtliche Hilfen durch andere erstmal aus. Papa kann wirklich nicht, er ist selbständig und durch die Fortbildung in den nächsten Wochen sogar das komplette Wochenende unterwegs. Freundinnen wohnen nicht gerade um die Ecke und/oder haben selber noch kleine Kinder. Naja, und die Kleine geht halt zu keinem auf den Arm (außer Papa) und zwingen werde ich sie nicht. Es muss also im Moment alleine gehen.
Ich hoffe sehr auf die Tragehilfe, habe mir jetzt ein Testpaket bestellt. Wir haben übrigens ein ganzes Haus sauber zu halten, aber ich versuche natürlich, mich zunächst nur auf die Haupträume zu konzentrieren. Ich bin auch schon viel weniger empfindlich als früher, aber irgendwann muss man halt doch mal was machen.
Blutbild habe ich prüfen lassen, ist komplett in Ordnung. Aussage vom Hausarzt war "Besser und mehr essen, sonst müssen Sie halt abstillen."

Hat mich erstmal komplett runtergezogen, bis mir klar wurde, dass das Stillen nicht das eigentliche Problem ist.
Eine kleine Erfolgsmeldung von gestern: Ich hab das Wohnzimmer gesaugt und wir waren mit Tragetuch spazieren.

Nach dem Saugen hätte ich sowas von feiern können, ist das albern?

Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 07.03.2014, 15:00
von Neuhier
Wenn es finanziell drin ist, schafft euch einen Saugroboter an. Es macht viel aus, wenn zumindest der Boden sauber ist!
Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 07.03.2014, 20:43
von Yashira
Da kann ich bei Neuhier nur unterschreiben!
Ich habe nur unten Küche Wohnzimmer an die 80qm - die macht der Roboter.
Das macht so viel aus das "unten rum" alles sauber ist. Keine Flusen - keine Krümel. Es ist mir Wurst ob beim essen gekrümelt wird - es ist egal ob ich wieder Haare verliere wie ein ... Egal

es geht mir am Hintern vorbei wenn jemand mit Schuhen reinstolpert. Der Roboter läuft jeweils 22 Uhr u 6 Uhr bei uns - ich höre ihn nicht und er macht seine Arbeit.
Wenn ich dann tagsüber unten bin dann sperre ich ihn auch mal in die obere Etage oder ins Bad und lasse ihn dort saugen - das spart enorm zeit!
(Gut - man muss wissen wo das Ding seine Grenzen hat - aber das ist ja hier nicht Gegenstand des threads)
Wenn derzeit keine Zeit ist zum Kochen und vorbereiten und du eher alleine bist:
- frosta Gerichte (Super gut! Die liefern auch!)
- Bofrost menu (gibt es wochenweise)
Beides kann man online bestellen
U wenn du damit nur 2 Wochen überbrückst und mehr zeit gewinnst - vll ist es ja etwas für dich.
Unterwegs mit einem Apfelgerät
Re: Nähebedürfnis und Alltagsbewältigung
Verfasst: 08.03.2014, 07:21
von fh1211
ich kann dich so gut verstehen. Ich hab mich auch immer schlecht gefühlt, dass ich nicht viel bis gar nichts im Haushalt gemacht habe und ich hab mir immer den Druck gemacht, da ich der Meinung war, dass andere das doch auch alles so toll schaffen. Warum ich dann nicht? Aber jedes Kind ist anders und was bei anderen so toll aussieht ist auch nur oft eine Seite. Als ich offen damit umgegangen bin und mit Freunden/Bekannten darüber gesprochen habe war es bei denen nämlich auch so.
Laß die Sachen liegen und leg dich zu deinem Kind. Diese Zeit der Nähe bekommst du nicht wieder. Genieß das und laß den Haushalt Haushalt sein. Das ist leicht gesagt und so schwer umgesetzt, ich weiß. Mein Mann hat irgendwann zu mir gesagt ich soll das alles liegen lassen. Das war in der Zeit in der ich immer dünner und schwächer wurde. Trinken ist ganz ganz wichtig, dann fühlst du dich auch nicht ganz so müde, wenn du genug trinkst. Zumindest ging es mir so. Bei uns hat es mit TT nicht funktioniert, daher ging nur alles liegen zu lassen.... Ich versuche jetzt die Zeiten, in denen ich mein Kind tagsüber stille zu genießen und mache währenddessen die Augen zu.
Kannst du dir über die Nachbarschaftshilfe vielleicht Hilfe holen? So dass mal jemand zum Putzen kommt?
Frostagerichte fand ich auch lecker. Und halt immer irgendwelches Obst daheim zu haben...