Der Tagschlaf wird ja ohnehin recht schnell weniger und bis in 2-3 Jahren schläft sie tags gar nicht mehr - wieso für die paar Jahre an's Bett gewöhnen?
Ne ernsthaft: Ich war häufig schon sehr froh, dass meine Kinder eben keinen Mittagsschlaf im Bett gewöhnt sind - dadurch waren wir viel unabhängiger. Ich habe nämlich weder Zeit noch Lust, jeden Mittag zu einer bestimmten Zeit zu Hause zu sein, nur um die Kinder in's Bett zu bringen. Schlimm genug, dass wir inzwischen abends rechtzeitig zu Hause sein müssen. Insofern: hat alles zwei Seiten.
Aber gut, ich gebe zu: ein Kleinkind zum Mittagsschlaf jeden Tag 2h im Tuch haben zu müssen, ist nicht so lustig. Oft erledigt sich das Problem aber tatsächlich von selbst, wenn die Kinder älter werden. Immer wieder Ausprobieren ist also durchaus legitim. Unser Zwerg verlangt seit ein paar Monaten, wenn er Mittags müde ist, ganz von selbst ins Bett zu gehen. Bis dahin habe ich ihn in den Schlaf getragen und dann in den KiWa gelegt. KiWa oder Hängematte gingen bei uns übrigens zum Alleischlafen besser als Bett - der Große hatte seinen Mittagsschlaf eigentlich immer im KiWa. Ach ja: Wenn es Dir wirklich zu schwer wird und Du nicht mehr willst: die Schreienlass-Variante kannst Du immer noch durchziehen. Aber vielleicht ist sie dann ja gar nicht mehr nötig.
