Re: Hilfe zum Abstillen
Verfasst: 21.02.2014, 21:48
Ich stille am Tag sonst nicht mehr.
Und nein, mein Mann kann das nachts nicht übernehmen.
Und nein, mein Mann kann das nachts nicht übernehmen.
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Mein Mann hat dann Wasser mit ans Bett genommen und sie haben die ersten zwei Nächte auch mal geweint, aber niemals lange und durchdringend. Ich bin allerdings für diese Zeit und auch noch deutlich länger aus dem Familienbett ausgezogen, damit ich gar nicht in Versuchung komme und auch fürs Kind mal nicht sofort greifbar war. Das fiel mir absolut nicht schwer und ich genoss es sehr mal wieder durchzuschlafen.Carraluma hat geschrieben:@ Zierbanane: Das klingt bei dir so einfach. Wie alt waren deine Kinder beim nächtlichen Abstillen und konnte dein Mann sie schon immer nachts gut beruhigen? Oder haben sie dann bei deinem Mann geweint/geschrien/gejammert?
Okay, wenn Du keine Alternative siehst, dann versuch es doch vielleicht zuerst mit nächtlichem Abstillen (z.B. nach Gordon) und behalte das "Aufwachstillen" bei. Dann kannst du zurückrudern, falls sich "nachts nicht mehr Stillen = Durchschlafen" als Trugschluss herausstellen sollte. Ich kenne nämlich durchaus nachts abgestillte Kinder, die deshalb keineswegs durchschliefen, genauso wie ich gestillte Kinder kenne, die nachts irgendwann von selbst durchschliefen, ohne gezieltes nächtliches Abstillen.Sonsie hat geschrieben: ich möchte nicht zwingend abstillen, sehe das Stillen aber als den Grund, warum sie nachts erwacht. Morgendliches Kuschelstillen hingegen nehme ich gern.
Es kann nie schaden, in einer Wohnung mit Kindern eine zweite Liegemöglichkeit für Mama oder Papa, z.B. im Kinderzimmer, zu haben. in Nächten, in denen einer krank ist, bewährt sich das auch noch lange nach dem Stillalter. Eine Tobe-Spiel-Gäste-Ersatz-Matratze im Kinderzimmer oder Wohnzimmer ist so oder so nützlich. Die kann man auch jetzt schonmal anschaffenSonsie hat geschrieben:Leider geht das im Liegen stillen hier schlecht, weil sie meinen Mann weckt, weil sie einfach zu laut ist. Und eine andere Möglichkeit zum Liegen gibt es nicht.
Ist das für Dich praktikabel? Dann klingt es prima!Sonsie hat geschrieben:Ich bin jetzt dazu übergegangen im halbsitzen/halbliegen auf dem sofa zu stillen und dann weiterzuschlafen.
Als Notfallösung bei Mama-Schlafmangel bleibt Dir ja die Möglichkeit, Dich abends zum Schlafen hinzulegen, sobald Dein Kind auch schläft - das sind immerhin ganze DREI Stunden, die Du dann mehr schlafen könntest. Wenn man das mal einige Nächte hintereinander (oder einige Wochen lang zwei-, drei-, viermal die Woche) gemacht hat, wirkt das für die eigene Fitness kleine WunderSonsie hat geschrieben:@Blueberry: sie geht 19-19:30 ins Bett. Später haben wir probiert, das hat nicht geklappt. Ich selber gehe 22-22:30 schlafen.
Mal ganz ketzerisch: was ist so schlimm daran, wenn der Papa nachts auch mal vom Kind geweckt wird? Du wirst doch auch jede Nacht geweckt und kümmerst dich um EUER Kind. Und dein Alltag mit dem Baby ist sicher auch nicht weniger anstrengend als der Arbeitstag deines Mannes. Es ist auch sein Kind, warum ist sein Schlaf heilig und deiner nicht?Sonsie hat geschrieben:Leider geht das im Liegen stillen hier schlecht, weil sie meinen Mann weckt, weil sie einfach zu laut ist. Und eine andere Möglichkeit zum Liegen gibt es nicht.
zu unbequem für den Papa als Dauer-Schlafstatt oder für Dich zum nächtlichen Stillen (als Alternative zum Sitzen auf dem Sofa)?Sonsie hat geschrieben:Gästematratze ist zu unbequem.
Wenn Ihr ausschließlich dort stillt, ist das denkbar, ja.Sonsie hat geschrieben:Ich denke, es ist die Gewohnheit, dass sie weiß, dass ich aufs Sofa gehe normal und sie will dann dorthin.
Erkenntnis ist ja manchmal der erste Schritt in Richtung VeränderungSonsie hat geschrieben:Dazu kommt, dass ich einen Teil der Hausarbeit erst erledige, wenn sie schläft und das muss dann noch gemacht werden, sonst regiert hier das Chaos und nein, das macht mein Mann nicht.
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Viele sagen, ich muss da egoistischer werden, aber Egoismus ist nicht so meine Stärke, was ich immer wieder merke.