Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
Moderator: Giraeffchen
-
Nusserl
- SuT-Legende
- Beiträge: 9714
- Registriert: 14.04.2009, 21:26
- Wohnort: Zürich Umgebung
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
Meine Kinder brauchen generell wenig Schlaf.
Bei der Grossen war die ersten 3 Monate 24h Körperkontakt notwendig. Anfangs auf meinen oder GGs Bauch. Später auch neben mir. Tagsüber gabs nur 10 Minuten Powernappings. 30-45 min, wenn ich im Bett dabei lag und zur Halbzeit stillte.
Essen konnte ich nur, wenn ich auf einem Pezziball hopsend gegessen habe. GG und ich haben oft nacheinander gegessen.
Heute ist sie übrigens 5,5 Jahre alt und schläft abends alleine in ihrem Zimmer ein. Ich muss ihr nur das Nachtlicht und ein Hörspiel anmachen und einen Kuss geben. Fertig.
Bei der Grossen war die ersten 3 Monate 24h Körperkontakt notwendig. Anfangs auf meinen oder GGs Bauch. Später auch neben mir. Tagsüber gabs nur 10 Minuten Powernappings. 30-45 min, wenn ich im Bett dabei lag und zur Halbzeit stillte.
Essen konnte ich nur, wenn ich auf einem Pezziball hopsend gegessen habe. GG und ich haben oft nacheinander gegessen.
Heute ist sie übrigens 5,5 Jahre alt und schläft abends alleine in ihrem Zimmer ein. Ich muss ihr nur das Nachtlicht und ein Hörspiel anmachen und einen Kuss geben. Fertig.
Glücklich mit drei Mädels und Mann
07/2008, 11/2011 und 04/2014
07/2008, 11/2011 und 04/2014
- Kinsale
- ModTeam-Trageberatung
- Beiträge: 7558
- Registriert: 26.10.2010, 19:12
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
Neben den guten Tipps die es hier schon gab, will ich mal noch in die Runde werfen, dass sich bei vielen Kindern in dem Alter die Schlafphasen umstellen. Meine beiden wurden in dem Alter abends früher müde, so dass sie dann zum Schlafen schon im Bett waren, vorher hatten wir sie mit bei uns.
Generell klingt Deine Tochter sehr sensibel, körperkontaktabhängig. So war meine große Tochter auch. Bei war (und ist es noch heute) ziemlich hilfreich, einen Rhythmus zu erkennen und einigermaßen einzuhalten. Damit meine ich nicht, sich irgendwelche Schlafzeiten zu überlegen und das Kind dann irgendwie zum Schlafen zu bringen, sondern sehr genau darauf zu achten, wann sie müde werden. Wenn ich die ganz frühe Müdigkeit erkannt habe und dann gleich eine Einschlafsituation geschaffen habe, klappte es besser, als wenn sie schon so richtig müde war. Hier waren die Anzeichen, dass sie etwas unkonzentrierter wurde beim Spielen, etwas weinerlich wurde oder sich mal die Augen gerieben hat. Wenn ich sie dann sofort, also wirklich binnen 2 Minuten, eingebunden habe oder mich mir ihr hingelegt habe, dann ging das Einschlafen viel besser. Je müder sie war, umso schlimmer wurde das. Anfangs musste ich noch aufpassen wie ein Luchs, irgendwann habe ich aus dem Augenwinkel bemerkt, dass jetzt Schlafenszeit ist und so manchen Besuch verschreckt, wenn ich plötzlich aufgesprungen bin und das Kind geschnappt habe
Zum zuviel-Milch-Problem würde ich Dir noch empfehlen, Dich im Stillforum ein wenig umzusehen. Dort gibt es einige sehr hilfreiche Tipps dazu. Z.B. kann es nützlich sein, eine ganze Zeit lang, zB vormittags, immer nur eine Seite zu stillen und nachmittags die andere. Ich glaube, da findet sich einiges in der Linksammlung Stillwissen (ist oben angepinnt)
Falls es Dich beruhigt, kann ich Dir auch noch schreiben, dass mein ehemaliges Baby heute 4,5 ist und ganz wunderbar schläft. Ohne Tragetuch und Brust
Bis es bei Euch so weit ist, wünsche ich Dir viel Geduld und gute Nerven. Und dann und wann eine gute Tasse Kaffee
Generell klingt Deine Tochter sehr sensibel, körperkontaktabhängig. So war meine große Tochter auch. Bei war (und ist es noch heute) ziemlich hilfreich, einen Rhythmus zu erkennen und einigermaßen einzuhalten. Damit meine ich nicht, sich irgendwelche Schlafzeiten zu überlegen und das Kind dann irgendwie zum Schlafen zu bringen, sondern sehr genau darauf zu achten, wann sie müde werden. Wenn ich die ganz frühe Müdigkeit erkannt habe und dann gleich eine Einschlafsituation geschaffen habe, klappte es besser, als wenn sie schon so richtig müde war. Hier waren die Anzeichen, dass sie etwas unkonzentrierter wurde beim Spielen, etwas weinerlich wurde oder sich mal die Augen gerieben hat. Wenn ich sie dann sofort, also wirklich binnen 2 Minuten, eingebunden habe oder mich mir ihr hingelegt habe, dann ging das Einschlafen viel besser. Je müder sie war, umso schlimmer wurde das. Anfangs musste ich noch aufpassen wie ein Luchs, irgendwann habe ich aus dem Augenwinkel bemerkt, dass jetzt Schlafenszeit ist und so manchen Besuch verschreckt, wenn ich plötzlich aufgesprungen bin und das Kind geschnappt habe
Zum zuviel-Milch-Problem würde ich Dir noch empfehlen, Dich im Stillforum ein wenig umzusehen. Dort gibt es einige sehr hilfreiche Tipps dazu. Z.B. kann es nützlich sein, eine ganze Zeit lang, zB vormittags, immer nur eine Seite zu stillen und nachmittags die andere. Ich glaube, da findet sich einiges in der Linksammlung Stillwissen (ist oben angepinnt)
Falls es Dich beruhigt, kann ich Dir auch noch schreiben, dass mein ehemaliges Baby heute 4,5 ist und ganz wunderbar schläft. Ohne Tragetuch und Brust
Bis es bei Euch so weit ist, wünsche ich Dir viel Geduld und gute Nerven. Und dann und wann eine gute Tasse Kaffee
-
Leyla09
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 96
- Registriert: 20.02.2014, 11:18
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
Vielen Dank für den Zuspruch! Hört sich doof an, aber es tut gut zu wissen:man ist nicht allein.
Es ist schon so, daß sie den Tagschlaf dringend braucht. Je länger müde, desto schlimmer wirds. Grade klapts mit einfönen im TT unter Bewegung ganz gut (Spaziergang ging sicher auch).. ich muss halt in sachter Bewegung bleiben. Ich hab mich jetzt etwas arrangiert: die letzten SS Kilos müssen ja auch noch runter
Allerdings braucht sie mehr Ruhe als früher.
Nach Rücksprache mit dem Kiarzt vermute ich allerdings auch Kiss- bzw ein extrem erhöhter Muskeltonus. Das würde vieles erklären: zb ihre unheimlich schnelle Kopfkontrolle und hat momentan den Rappel ständig zu versuchen sich aufzusetzen. Das würde auch ihre ständige Drückerei erklären. Obwohl Winde und Verdauung abgegangen waren. Gestern Abend hatte ich auch ein Baby mit "restless" Körper neben mir liegen, daß einfach nicht schlafen konnte. Als sie sich eingenuckelt hatte,musste ich noch eine Stunde lang ihren Arm von wandern abhalten. Dann schlief sie mit 1 Trinkpause 7 Stunden. Immerhin.
Wenn sie gut geschlafen hat ist sie wie ausgewechselt.
Beim "Schotten" dicht machen, muss man nur den richtigen Zeitpunkt finden...
Ich halte euch auf dem Laufenden...auch was der Osteopath sagt...

Es ist schon so, daß sie den Tagschlaf dringend braucht. Je länger müde, desto schlimmer wirds. Grade klapts mit einfönen im TT unter Bewegung ganz gut (Spaziergang ging sicher auch).. ich muss halt in sachter Bewegung bleiben. Ich hab mich jetzt etwas arrangiert: die letzten SS Kilos müssen ja auch noch runter
Nach Rücksprache mit dem Kiarzt vermute ich allerdings auch Kiss- bzw ein extrem erhöhter Muskeltonus. Das würde vieles erklären: zb ihre unheimlich schnelle Kopfkontrolle und hat momentan den Rappel ständig zu versuchen sich aufzusetzen. Das würde auch ihre ständige Drückerei erklären. Obwohl Winde und Verdauung abgegangen waren. Gestern Abend hatte ich auch ein Baby mit "restless" Körper neben mir liegen, daß einfach nicht schlafen konnte. Als sie sich eingenuckelt hatte,musste ich noch eine Stunde lang ihren Arm von wandern abhalten. Dann schlief sie mit 1 Trinkpause 7 Stunden. Immerhin.
Wenn sie gut geschlafen hat ist sie wie ausgewechselt.
Beim "Schotten" dicht machen, muss man nur den richtigen Zeitpunkt finden...
Ich halte euch auf dem Laufenden...auch was der Osteopath sagt...
-
Leyla09
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 96
- Registriert: 20.02.2014, 11:18
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
Hallo Mamas!
Die Situation hat sich etwas entspannt.
Das Kind zahnt und ist deshalb so anspruchsvoll...
Sie schläft dadurch zwar nicht besser, nur Mama und nur Tuch ist akzeptabel. Aber wenn ich ihr einen längeren mittagsschlaf ermögliche ist sie gleich viel ausgeglichener.
Ausserdem kann man ja beim zahnen helfen.
Morgen hab ich ein Gespräch mit einer entwicklungstherapeutin, vielleicht hat sie noch tipps zum einschlafen. Und Auto fahren !
Lg
Die Situation hat sich etwas entspannt.
Das Kind zahnt und ist deshalb so anspruchsvoll...
Sie schläft dadurch zwar nicht besser, nur Mama und nur Tuch ist akzeptabel. Aber wenn ich ihr einen längeren mittagsschlaf ermögliche ist sie gleich viel ausgeglichener.
Ausserdem kann man ja beim zahnen helfen.
Morgen hab ich ein Gespräch mit einer entwicklungstherapeutin, vielleicht hat sie noch tipps zum einschlafen. Und Auto fahren !
Lg
-
Zimty
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 67
- Registriert: 25.10.2013, 03:33
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
Hallo Leyla,
hat das mit der Entwicklungstherapeutin was gebracht? Meine mag nämlich auch kein Auto und keinen Kinderwagen, inzwischen auch nicht mehr das Tuch. Und schlafen tut Sie richtig gut auch nur mit mir.
hat das mit der Entwicklungstherapeutin was gebracht? Meine mag nämlich auch kein Auto und keinen Kinderwagen, inzwischen auch nicht mehr das Tuch. Und schlafen tut Sie richtig gut auch nur mit mir.
lg Zimty
mit dem wildem Tier 12/12
mit dem wildem Tier 12/12
-
Leyla09
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 96
- Registriert: 20.02.2014, 11:18
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
Die war leider zu weit weg :/ (damals mochte meine Laus noch kein Auto)
Im Endeffekt war eine Hebamme von der Schreiambulanz da, die sich auch mit Schlaftherapie beschäftigt.
Sie riet uns weiter zu tragen und nachts zu pucken (brachte aber nix)
Das mit dem Auto hat sich erledigt... einfach so... (bis auf Ausnahmen wenn sie schlecht drauf ist)
Im Endeffekt war eine Hebamme von der Schreiambulanz da, die sich auch mit Schlaftherapie beschäftigt.
Sie riet uns weiter zu tragen und nachts zu pucken (brachte aber nix)
Das mit dem Auto hat sich erledigt... einfach so... (bis auf Ausnahmen wenn sie schlecht drauf ist)
-
Leyla09
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 96
- Registriert: 20.02.2014, 11:18
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
Achja, generell isses viel besser geworden.. ich sag nur: PhasePhasePhase....
-
Zimty
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 67
- Registriert: 25.10.2013, 03:33
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
naja
halt eine Lebenslang Phase hier. Schön das es bei euch besser geworden ist! Ich geb die Hoffnung auch nicht auf. Irgendwann....
lg Zimty
mit dem wildem Tier 12/12
mit dem wildem Tier 12/12
-
Leyla09
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 96
- Registriert: 20.02.2014, 11:18
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
Ich hätte es nicht sagen sollen. ... liegts vllt an einer Blockade ?
-
Zimty
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 67
- Registriert: 25.10.2013, 03:33
Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe
passt schon
es ist ja wirklich bei vielen Dingen oft eine Phase. mh, haben schon einge gemeint, das es vieleicht sowas ist. Wir haben uns nun auch dazu entschloßen mal zum Osteopathen zu gehen. Muß da jetzt endlich mal einen Termin ausmachen.
lg Zimty
mit dem wildem Tier 12/12
mit dem wildem Tier 12/12
