mehrjährig stillen
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Lösche Benutzer 14500
Re: Langzeitstillen
Nein, natürlich sind das keine Deppen. Aber doch - es sind Theorien. teilweise sind sie durch Ergebnisse aus der Säuglingsforschung belegt, teilweise nicht. Man kann sie für überzeugend halten oder nicht. Aber ich würde sie nicht unbedingt handlungsanleitend lesen, nicht im konkreten Einzelfall. Was befürchtest du denn konkret? Glaubst du, du verhinderst durch langes Stillen die Ablösung deines Sohnes? Welche Gründe gibt es für diese Annahme - in EUREM konkreten Fall? Ist dein Sohn sehr anhänglich o.ä.? Hast du konkrete Befürchtungen? (Sorry, ich mache den PC gleich aus und bin am WE evtl. wenig online, es kann also sein, dass ich länger nicht antworte.)
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teledame
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Re: Langzeitstillen
@Miffi
ja genau, drum mach ich mir ja Kopf, die Brust als Übergangsobjekt, wäre doch total ambivalent... wie kann ich das feststellen ob er das macht??
Ich hab schon das Gefühl das mein Sohn das stillen noch braucht.
Mich nervts ab und an, ich wills ihm aber noch nicht ganz versagen...
mache mir aber Sorgen um die Entwöhnung.
Für immer will ich ihn ja sicher nicht stillen...
und ich mache mir eben Gedanken um den richtigen Zeitpunkt, und das ich diesen nicht verpasse. Ich war letztens auch in einer Stillgruppe, hab da auch viel Zuspruch erhalten.
Bin derzeit in einer Ausbildung zur Kinderpflege und werd schon von vielen Seiten auch her verunsichert.
Ich kann mir erst eine Meinung bilden, wenn ich mehr darüber weis, die Auswirkungen, und eben auch für die Psyche.
Die Vorstellung, das mein Sohn später als Mann eine Frau sucht, die er niemals findet, weil er ein Ideal im Kopf hat, was lt. dieser Theorie ins Ich projeziert, wäre für mich echt schlimm!
Ich weis nicht, ob ihr das verstehen könnt, das ich mir da so Kopf mache. Aber nur weil mein Sohn noch stillen will, kann das ja nicht bedeuten, das es auch wirklich gut für ihn ist oder?
Er würde auch gerne eine ganze Tüte Schokoladenkekse essen, wenn ich ihn liesse..., ist das gut für ihn wenn er das täte? Wo ist die Grenze? Also zwischen Trost, Nähe, Geborgenheit, den Hunger
lassen wir mal weg, wegen Hunger stillt er sicher nicht unbedingt mehr..., und Befriedigung seiner Triebe, also ich will jetzt halt die Brust, her damit...,
Ich muss dazu sagen, ich bin nicht so, das ich jedesmal gleich auspack, wenn er verlangt. Tagsüber gar nicht mehr, ausser er ist krank und isst schlecht. Einschlafstillen, Nachts und manchmal noch früh zum Aufwachen halt...., Einschlafstillen sind wir gerade am abgewöhnen. Mittagsschlaf kann er schon ohne, auch durch die Tagesmutter.
lg
T.
ja genau, drum mach ich mir ja Kopf, die Brust als Übergangsobjekt, wäre doch total ambivalent... wie kann ich das feststellen ob er das macht??
Ich hab schon das Gefühl das mein Sohn das stillen noch braucht.
Mich nervts ab und an, ich wills ihm aber noch nicht ganz versagen...
mache mir aber Sorgen um die Entwöhnung.
Für immer will ich ihn ja sicher nicht stillen...
und ich mache mir eben Gedanken um den richtigen Zeitpunkt, und das ich diesen nicht verpasse. Ich war letztens auch in einer Stillgruppe, hab da auch viel Zuspruch erhalten.
Bin derzeit in einer Ausbildung zur Kinderpflege und werd schon von vielen Seiten auch her verunsichert.
Ich kann mir erst eine Meinung bilden, wenn ich mehr darüber weis, die Auswirkungen, und eben auch für die Psyche.
Die Vorstellung, das mein Sohn später als Mann eine Frau sucht, die er niemals findet, weil er ein Ideal im Kopf hat, was lt. dieser Theorie ins Ich projeziert, wäre für mich echt schlimm!
Ich weis nicht, ob ihr das verstehen könnt, das ich mir da so Kopf mache. Aber nur weil mein Sohn noch stillen will, kann das ja nicht bedeuten, das es auch wirklich gut für ihn ist oder?
Er würde auch gerne eine ganze Tüte Schokoladenkekse essen, wenn ich ihn liesse..., ist das gut für ihn wenn er das täte? Wo ist die Grenze? Also zwischen Trost, Nähe, Geborgenheit, den Hunger
lassen wir mal weg, wegen Hunger stillt er sicher nicht unbedingt mehr..., und Befriedigung seiner Triebe, also ich will jetzt halt die Brust, her damit...,
Ich muss dazu sagen, ich bin nicht so, das ich jedesmal gleich auspack, wenn er verlangt. Tagsüber gar nicht mehr, ausser er ist krank und isst schlecht. Einschlafstillen, Nachts und manchmal noch früh zum Aufwachen halt...., Einschlafstillen sind wir gerade am abgewöhnen. Mittagsschlaf kann er schon ohne, auch durch die Tagesmutter.
lg
T.
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teledame
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Re: Langzeitstillen
ja ich bin dann auch im WE, werd aber lesen wenn ich kann, und antworten natürlich dann auch wieder...
ich befürchte bei meinem Sohn, das er halt sich nicht richtig ablösen wird. wir sind die ganze Woche zusammen alleine, Mann ist nur am WE da. 3mal die Woche geht er zur Tagesmutter für 5 Std., komm ich eine halbe Std. später ist Terror. Er "braucht" mich dann auch immer zu 100%, also lässt mich nix anderes machen, hängt an mir drann oft wie eine Klette. Und beim Stillen spielt er immer öfter nur rum, blödelt, macht faxen. Mach ich aber zu, gibts Terror. naja, nur so einige Beispiele
ich befürchte bei meinem Sohn, das er halt sich nicht richtig ablösen wird. wir sind die ganze Woche zusammen alleine, Mann ist nur am WE da. 3mal die Woche geht er zur Tagesmutter für 5 Std., komm ich eine halbe Std. später ist Terror. Er "braucht" mich dann auch immer zu 100%, also lässt mich nix anderes machen, hängt an mir drann oft wie eine Klette. Und beim Stillen spielt er immer öfter nur rum, blödelt, macht faxen. Mach ich aber zu, gibts Terror. naja, nur so einige Beispiele
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Lösche Benutzer 14500
Re: Langzeitstillen
Klingt wie ein normaler anderthalbjähriger.
Ich muss jetzt wirklich gleich los, mag dir aber noch eine Protion Gelassenheit dalassen: Noch scheint euer Stillende ja nicht gekommen zu sein - wenn es soweit ist, werdet ihr beide einen gangbaren Weg finden, da bin ich sicher. Vielleicht wird dann ein Übergangsobjekt für deinen Sohn wichtig, vielleicht nicht - hier z.B. gab und gibt es wie gesagt keins - aber ich denke nicht, dass du der Entwicklung deines Sohnes im Weg stehst, wenn du ihn jetzt noch stillst. Ich verstehe die Theorie vom Übergangsobjekt nicht so - m.E. wird es erst wichtig, wenn die Loslösung von der Mutter stattfindet, aber für diese Lsolösung ist das ÜO nicht zwingend notwendig.
Ich muss jetzt wirklich gleich los, mag dir aber noch eine Protion Gelassenheit dalassen: Noch scheint euer Stillende ja nicht gekommen zu sein - wenn es soweit ist, werdet ihr beide einen gangbaren Weg finden, da bin ich sicher. Vielleicht wird dann ein Übergangsobjekt für deinen Sohn wichtig, vielleicht nicht - hier z.B. gab und gibt es wie gesagt keins - aber ich denke nicht, dass du der Entwicklung deines Sohnes im Weg stehst, wenn du ihn jetzt noch stillst. Ich verstehe die Theorie vom Übergangsobjekt nicht so - m.E. wird es erst wichtig, wenn die Loslösung von der Mutter stattfindet, aber für diese Lsolösung ist das ÜO nicht zwingend notwendig.
- Hexe Verstexe
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Re: AW: Langzeitstillen
wie alt ist denn dein sohn?
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kerstin10
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Re: Langzeitstillen
Nur so als Überlegung: Die WHO empfiehlt, jedes Kind mindestens 2 Jahre zu stillen. Erst dann kommt ins Spiel: Stillen, wenn Mutter und Kind es wollen, also Freiwilligkeit. Davor ist es, so wie ich es verstehe, ein Recht des Kindes, gestillt zu werden und nicht eine völlig freie Entscheidung der Mutter.
Natürlich kann es gute Gründe geben, warum eine Mutter vorher mit dem Stillen aufhört und natürlich können diese Kinder heutzutage bei uns trotzdem gut gedeihen. Aber ich finde die Aussage der WHO da schon sehr klar und eindeutig und sicher auch von Expertenwissen getragen.
Dein Kind ist doch gerade mal 1,5 Jahre, oder? Mein Sohn hat mit ziemlich genau 2 Jahren z.B. mal sehr bei einer Magen-Darm-Infektion vom Stillen profitiert. Die ging damals rum und verlief bei ihm wesentlich kürzer und leichter. Er hat da nochmal fast vollgestillt für einige Tage. Die anderen Kinder haben es natürlich auch überlebt, aber z.T. war es ein Trauma für die Mütter, daß ihre Kinder so abnahmen und es ihnen so lange schlecht ging.
Natürlich kann es gute Gründe geben, warum eine Mutter vorher mit dem Stillen aufhört und natürlich können diese Kinder heutzutage bei uns trotzdem gut gedeihen. Aber ich finde die Aussage der WHO da schon sehr klar und eindeutig und sicher auch von Expertenwissen getragen.
Dein Kind ist doch gerade mal 1,5 Jahre, oder? Mein Sohn hat mit ziemlich genau 2 Jahren z.B. mal sehr bei einer Magen-Darm-Infektion vom Stillen profitiert. Die ging damals rum und verlief bei ihm wesentlich kürzer und leichter. Er hat da nochmal fast vollgestillt für einige Tage. Die anderen Kinder haben es natürlich auch überlebt, aber z.T. war es ein Trauma für die Mütter, daß ihre Kinder so abnahmen und es ihnen so lange schlecht ging.
Mama mit großem Bären 2009
- Carraluma
- alter SuT-Hase
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Re: Langzeitstillen
Hallo Teledame,
ich habe mir den von dir verlinkten Artikel grob durchgelesen und verstehe nicht ganz, warum du dir deshalb Sorgen ums Stillen machst. Aber wie gesagt, ich verstehe nicht viel davon. Wie vielleicht auch Julia gemeint hat, kann deine Brust kaum ein Übergangsobjekt sein, zumindest wie ich es aus diesem Artikel herauslese, weil dieses erst in deiner Abwesenheit von Bedeutung ist. Und deine Brust kann ja nicht beim Kind sein, wenn du weg bist.
Und wie Miffi schon geschrieben hat, das ist "nur" eine Theorie, also eine Arbeitsversion, bei der sich möglichst viele bekannte Tatsachen einarbeiten lassen. Meistens gibt es sehr viele, sich teilweise widersprechende Theorien und auch die meisten zu ihrer Zeit favorisierten Theorien werden irgendwann widerlegt oder modifiziert. Das schmälert nicht die Leistung der Wissenschaftler, die sie erarbeitet haben, da sie wichtig sind, um die Wissenschaft voranzubringen. Aber das heißt auch nicht, dass sie "wahr" und "richtig" sein müssen.
ich habe mir den von dir verlinkten Artikel grob durchgelesen und verstehe nicht ganz, warum du dir deshalb Sorgen ums Stillen machst. Aber wie gesagt, ich verstehe nicht viel davon. Wie vielleicht auch Julia gemeint hat, kann deine Brust kaum ein Übergangsobjekt sein, zumindest wie ich es aus diesem Artikel herauslese, weil dieses erst in deiner Abwesenheit von Bedeutung ist. Und deine Brust kann ja nicht beim Kind sein, wenn du weg bist.
Und wie Miffi schon geschrieben hat, das ist "nur" eine Theorie, also eine Arbeitsversion, bei der sich möglichst viele bekannte Tatsachen einarbeiten lassen. Meistens gibt es sehr viele, sich teilweise widersprechende Theorien und auch die meisten zu ihrer Zeit favorisierten Theorien werden irgendwann widerlegt oder modifiziert. Das schmälert nicht die Leistung der Wissenschaftler, die sie erarbeitet haben, da sie wichtig sind, um die Wissenschaft voranzubringen. Aber das heißt auch nicht, dass sie "wahr" und "richtig" sein müssen.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
- fritzchen69
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Re: Langzeitstillen
Ich bin auch keine Fachfrau, aber wenn es so wäre, wie du Bedenken hast, dann hätten ja alle langzeitstillenden Kinder später im Leben Probleme, oder?
Lieben Gruß
fritzchen69
fritzchen69
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Re: Langzeitstillen
Oh, bei meinem letzten Beitrag, konnte ich deine und andere letzte Beiträge leider noch nicht sehen.
Tütenweise Schokokekse sind halt nicht besonders gesund, MuMi aber schon, das macht doch einen großen Unterschied, oder?
Meinst du denn man könnte einem Kind zuviel Trost und Geborgenheit und Rückhalt geben?
Glaubst du, er würde weniger an dir hängen, wenn er nicht mehr gestillt wird? Ich kenne viele Beispiele von sehr klammernden Kindern, die nicht (mehr) gestillt werden. Du nicht?
Glaubst du, er wäre in der Zeit, in der du nicht da bist, selbständiger?
Tütenweise Schokokekse sind halt nicht besonders gesund, MuMi aber schon, das macht doch einen großen Unterschied, oder?
Meinst du denn man könnte einem Kind zuviel Trost und Geborgenheit und Rückhalt geben?
Glaubst du, er würde weniger an dir hängen, wenn er nicht mehr gestillt wird? Ich kenne viele Beispiele von sehr klammernden Kindern, die nicht (mehr) gestillt werden. Du nicht?
Glaubst du, er wäre in der Zeit, in der du nicht da bist, selbständiger?
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- Mohnblume
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Re: Langzeitstillen
du wirst deinen Sohn ganz ganz sicher NICHT für immer stillen 
ich verstehe deine Ängste, vor allem bei einem sehr "mamigen", d.h. klammerigen Anderthalbjährigen, wo du momentan viel mit ihm allein bist, kann man solche Ängste schon mal haben. Aber er wird größer werden und von ganz alleine nicht mehr wollen! war zumindest bei meinem Sohn so, mit zweieinhalb. Und er ist jetzt ein selbständiger toller Vierjähriger, mindestens genauso papa- wie mamavernarrt, geht seit er eindreiviertel ist mit viel Freude in den Kinderladen...
lass dir nix einreden, so lange du und er stillen wollen, stillt.
ein übergangsobjekt hatte mein Sohn übrigens auch nicht.
-----------mobil
ich verstehe deine Ängste, vor allem bei einem sehr "mamigen", d.h. klammerigen Anderthalbjährigen, wo du momentan viel mit ihm allein bist, kann man solche Ängste schon mal haben. Aber er wird größer werden und von ganz alleine nicht mehr wollen! war zumindest bei meinem Sohn so, mit zweieinhalb. Und er ist jetzt ein selbständiger toller Vierjähriger, mindestens genauso papa- wie mamavernarrt, geht seit er eindreiviertel ist mit viel Freude in den Kinderladen...
lass dir nix einreden, so lange du und er stillen wollen, stillt.
ein übergangsobjekt hatte mein Sohn übrigens auch nicht.
-----------mobil
✿ mit dem Großen (01/10) und dem Kleinen (07/13)
ClauWi-Trageberaterin GK 03/11
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