So, das AB ist durch, der Kontrolltermin war auch. Leider gibt es nicht viel neues zu berichten. Nach wie vor ist alles irgendwie unsicher und unklar.
Das AB hat nicht so angeschlagen, wie es sollte. Die Brust ist seit der Stanzbiopsie im entzündeten Bereich rot (vorher war sie es nicht) und sie tut weh (tat sie vorher auch nicht). Also lässt sich unterm Strich sagen, hat die Biopsie das ganze schlimmer gemacht. Tolle Wurst
Meine FÄ will das ganze jetzt eine Woche mal in Ruhe lassen, ich soll es beobachten und dann eben nochmal zur Kontrolle. Neues AB wollte sie mir ungern geben, eben auch wegen des Stillens. Das gute ist, es war jetzt grad mal keine Rede vom abstillen. Das ganze hat sich wohl neu verkapselt und das Gewebe außenrum ist entzündet. Kann aber auch von der Rumstocherei bei der Biopsie kommen.
Wie gesagt, alles unsicher und unklar.
Es kam aber etwas Licht in mein Dunkel. Ich habe wohl seit 10 Jahren einen Abszess, der fälschlicherweise immer für ein Fibroadenom gehalten wurde. Das liegt wohl daran, dass ich ein bereits gestanztes Fibroadenom in der Brust habe, und da es auf den US genauso aussieht, wurde es nicht weiter untersucht sondern ebenfalls als Fibroadenom diagnostiziert. Haben drei Ärzte so gesagt.
Jetzt hat sich um diesen Abszess wohl eine neue Entzündung gebildet, die ich als größeren Knoten festgestellt habe. Deswegen die Biopsie an dieser Stelle. Und da wurde eben chronische und aktive Entzündungen festgestellt. Das wurde jetzt natürlich alles hübsch aufgestochen und nach dem neues US ist es aber, wie ich oben schon geschrieben habe, wieder neu verkapselt.
Tja, jetzt ist guter Rat teuer. Ich hoffe einfach mal, dass es in einer Woche besser ist. OP ist bei dem entzündeten Gewebe eh nicht angesagt.
Ich weiß nicht, ob ich was ausgestrahlt habe oder ob es zufällig eh so ist, verlangt mein Kleiner die Brust auch tagsüber deutlich weniger. Ich hab ihn dann schon mal auf der "kranken" Seite angelegt, damit sich da nichts staut oder prall wird oder so, aber eben nicht weil er es gewollt hat.
Soll ich da jetzt einfach so weitermachen? Hab ein bisschen Angst, dass ich mich doch irgendwie innerlich aufs Abstillen vorbereite und das ausstrahle, dass er nicht mehr so oft hindarf. Andererseits gab es schon die ein oder andere Gelegenheit, wo er ganz unbedingt wollte und das auch klar gemacht hat.
Es hat auch in letzter Zeit recht gut geklappt mit drei festen Mahlzeiten, weil wir viel zu Hause waren und so der Tag natürlich sturktuierter ist. Das kann ja auch ein Grund sein, dass er die Brust tagsüber nicht mehr oft braucht.
So hatte ich es mir ja auch immer vorgestellt, dass halt nach und nach die Mahlzeiten eingeführt werden und er selbst entscheidet, wann und wie es weniger wird. Und jetzt bin ich unglücklich darüber, weil ich nicht weiß, welchen Anteil ich daran habe
Ich würde mich einfach in einer Woche nochmal melden, wenn ich beim Arzt war. Dann wissen wir hoffentlich etwas mehr wie es weitergehen sollte und dann weiß ich auch, welchen Rat oder welche Unterstützung ich von euch bzw dir, Mondenkind, brauchen würde. Hoffe, das ist okay so.
Möchte aber nochmal ganz ganz vielen lieben Dank sagen, ich bin immer noch begeistert, wie schnell ihr mir hier geholfen und Mut gemacht habt! Danke!!!