Hallo Layla, mir ging es damals ähnlich (mit 1 jahr Kita und Arbeitsbeginn geplant, Einschlafen nur getragen oder Stillen, gefühlt sehr Mama-abhängig) und im Nachhinein betrachtet hab ich vieles auch zu sehr am Stillen festgemacht.
Trotz mehrerer Berichte hier, dass Kita und weiterstillen gut klappen kann, hatte ich meine Zeifel...aber es hat wunderbar geklappt. Es war sogar ein wunderbarer Weg die EIngewöhnung für Kind (UND MAMA!!) einfacher zu gestalten. In der ersten Zeit hat mein Sohn auch tagsüber nach der Kita mehr gestillt (davor tagsüber höchst selten) und es war für beide gut, weil er die Nähe bekam und ich das Gefühl ihm etwas "zurückzugeben", weil er mich ja morgens hergeben musste. Bisschen schwierig zu beschreiben. In der Kita garkeine Probleme...dort hat er besser gegessen als zuhause und Thema Stillen garkein Problem, weil Mama ja gafnicht da ist. Weiterer Vorteil war, dass wir während der ersten Infekte (wurde auch noch in der Winterzeit eingewöhnt...) Stillen konnten, die ja nicht ausbleiben. Schlafen in der Kita war auch kein Problem. Allerdings sind sie auch rührend darauf eingegangen, dass er nur auf dem Arm einschlafen kann. Inzwischen (2Jahre) klappt es auch im Bett, natürlich mit Bezugsperson im Zimmer.
Zum Einschlafstillen-ich wollte es irgendwann abschaffen, weil ich mir erhofft hatte, dass dann auch die Nächte besser werden. Da ich mir aber ein apruptes Ende nicht vorstellen konnte, haben wir es Schritt für Schritt gemacht. Allerdings ist mein Kleiner damals nicht immer beim Stillen eingeschlafen, aber es war fester Bestandteil des Abendrituals. Glücklicherweise hat es damals begonnen, dass Bilderbücher sehr interessant wurden. Erst haben wir eine Zeit Buch geschaut, dann gestillt. Entweder er ist dabei eingeschlafen oder danach auf mir. Dann hab ich´s irgendwann umgedreht und erst gestillt und ihn dann irgendwann abgedockt. Weil das Buch dann schon etabliert war hat er das dann gerne angenommen. Ich hab dann mal probiert ihn früher abzudocken und dann irgendwann einfach direkt Buch geschaut und das Stillen einfach ausgelassen. Hat erstaunlich gut geklappt, keinerlei Protest, mit dem ich gerechnet hatte. Das ganze verlief so ca über 6 Wochen, vielleichtnauch länger. Weiß nicht mehr genau, aber ich habe jeden Abend gefühlsmäßig entschieden ob ich den nächsten Schritt wage. Nachts wurde es dadurch natürlich nicht besser...
Zum Morgensstillen- da kann ich Dich voll verstehen. Auch wenn es total schön ist morgens stillend im Bett rumzulungern:-) Gemeinsam Fühstücken ist halt auch schön. Aber da würde ich mich meinen Vorrednerinnen anschließen und das spontan machen. Wenn es sich am einen Tag anbietet zusammen zu frühstücken, dann mach es so und am nächsten halt anders. Am Wochenende ist´s doch auch sicher nett, wenn man dadurch noch ein bisschen länger liegen bleiben kann und danach schön frühstückt. Wenn man mit Kita und Arbeiten früf los muss wird´s allerdings schwieriger...bei uns gibt´s in der Kita eigentlich Frühstück und Sohnemann hat dann zuhause einfach ne Banane bekommen, aber grade verlangt er wehement nach Müsli...und das dauert halt auch

Aber auch da würde ich einfach mal entspannt drauf zugehen und schauen, wie es im Mai dann wird. Ich hätte auch lieber alles genau als Plan im Kopf gehabt

aber die kleinen verhalten sich halt nicht so planmäßg

Aber mach Dir keine Sorgen, dass sich Kita/Arbeiten/Stillen nicht vereinbaren lässt.
Einschlafen mit Papa würde ich einfach mal wieder probieren. Bei uns war das auch lange Zeit undenkbar und als man sich mal drangewagt hat, war´s einfacher als gedacht. Wir haben dann auch mal feste Tage eingeführt, an denen Papa in´s Bett bringt, weil ich mich so "immerfürallesmitKindzusändig" gefühlt habe. Manchmal hilft ein Abend an dem man nicht zuständig ist und man fühlt sich viel besser. Man muss Kind und Mann(oder Oma, oder Kitaerzieher...) auch einfach mal was zutrauen...wie oft ich im letzten Jahr gedacht hab "Das kann ja nicht gutgehen...

" udn am Ende war´s total einfach.
VLG NIN