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Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 09.01.2014, 16:49
von jusl
Von einer stationär behandlungsbedürftigen Gedeihstörung hat die Kinderärztin kein Wort erwähnt. Sie sah da offenbar keinen akuten Handlungsbedarf, er ist soweit altersgerecht entwickelt, meinte sie..
Sage ich ja - diese Meinung kann sie ja nur haben, wenn sie selbst davon überzeugt ist, dass definitiv NICHT ALLE Gewichtsmessungen korrekt sein können. Dein Baby kann seit der letzten U "in echt" unmöglich 80 g abgenommen haben anstatt 2 kg zugenommen. Sprich: Die Gewichtsentwicklung der letzten Monate ist NICHT BEKANNT.
Das sollte sie aber - insb. wenn derzeit Stillprobleme vorliegen, die das Gedeihen betreffen können.

Stillprobleme haben wir definitv, ja, und die würde ich gerne mit eurer Hilfe hier beheben.
Was wären denn jetzt die nächsten Schritte?
Mein Vorschlag:
1. Als erstes eine moderne, geeichte, elektronische Babywaage aus der Apotheke besorgen.
Mit dieser sollte 2-3 mal pro Woche unter möglichst gleichen Bedingungen gewogen und die gemessenen Daten hier dokumentiert werden. Achtung: Die Auswertung wird im Vergleich zu vielen anderen Fällen im SuT länger dauern. Der Grund dafür liegt in dem Umstand, dass Dein Baby mit 5 Monaten schon relativ "alt" ist und die normale Gewichtszunahme in diesem Alter von Natur aus geringer ausfällt als in den ersten Lebenswochen. Das heißt, es dauert deutlich länger, bis man an den Daten "was sieht". Nicht zu ändern, aber auch nicht schlimm. ;-)

2. Der nächste Punkt sind die Stillprobleme. Die sollten wir angehen, logo. Möglicherweise ist hier auch etwas Ursachenforschung sinnvoll, z.B. medizinische Besonderheiten beim Baby und bei Dir ausschließen lassen.

3. Als drittes Thema sehe ich die Beikost. Wenn Dein Baby nicht gut zunimmt, d.h. der Kalorien- und Nährstoffbedarf derzeit - warum auch immer - nicht komplett übers Stillen gedeckt werden kann, braucht Dein Baby zusätzliche Nahrung. Sollte sich der Zufütterbedarf bestätigen, wovon ich ausgehe, dann kann dies über zusätzliche Milch oder zusätzliche feste Nahrung passieren. Mit 5 Monaten bietet sich letzeres an (Ausnahme: Baby weigert sich wider Erwarten beharrlich). Unbedingt sinnvoll ist, im Falle des Beikoststart auf speziell hochkalorische Nahrung zu achten. Infos dazu findest Du in unserer Grundinfo Beikost.

Was ist Deine Meinung dazu? Wollen wir's so machen?

LG
Julia

Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 09.01.2014, 22:24
von ena
Wunderbar, hört sich gut an, machen wir so :-)

zu 1.: Eine Waage ist besorgt, gewogen wird dann ab morgen. Kannst du ungefähr sagen, wie lange die Auswertung dauern wird, nur damit ich mich in etwa drauf einstellen kann? Die Grundinfo zum Gedeihen & Gewichtsentwicklung muss ich mir erst noch durchlesen.

zu 2.: Die Stillprobleme sehe ich momentan als am allerdringendsten, weiß aber überhaupt nicht wo ich da anfangen soll- ich bin mir nur ziemlich sicher, dass der Kleine aus irgendeinem Grund es nicht zuverlässig schafft, den Milchflussreflex auszulösen und dann schreit, weil er Hunger hat. Durch die fehlende Stimulation produziere ich vermutlich zu wenig Milch. Wie kommt man da wieder raus?
Oder kann es sein, dass ich einfach nicht mehr genug Milch produzieren KANN?
Bei meiner Großen zumindest hat das Stillen problemlos geklappt, weiß nicht ob das was zu sagen hat.

und zu 3.: Beikostreif ist er insoweit, dass er auf dem Schoß sitzen und nach Sachen greifen und sie sich in den Mund stecken kann. Nur beim Schlucken bin ich mir unsicher, da schiebt er gern noch das meiste wieder nach draußen. Kann er das Essen vom Löffel schnell genug lernen um seinen Nährstoffbedarf zu decken, oder sollten wir doch lieber übergangsweise noch mit Milch aus der Flasche anfangen, damit er erstmal satt wird? Oder sogar beides, zusätzliche Milch und Beikost, oder wäre das nur verwirrend für ihn? Eine Packung Bio-Anfangsmilch hätte ich noch hier.
Ansonsten würde ich am liebsten sofort mit Avocado, Banane, Eigelb, u.ä. anfangen.

Außerdem hab ich noch Fragen bezüglich:
-Schnuller: sollte ich ihm den erstmal komplett abnehmen, damit er öfter an der Brust nuckelt?
-Tandemstillen: meine Große nuckelt morgens nach dem Aufwachen noch, können wir das beibehalten, oder sollten wir lieber damit aufhören?

Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 10.01.2014, 08:19
von jusl
Eine Waage ist besorgt, gewogen wird dann ab morgen. Kannst du ungefähr sagen, wie lange die Auswertung dauern wird, nur damit ich mich in etwa drauf einstellen kann? Die Grundinfo zum Gedeihen & Gewichtsentwicklung muss ich mir erst noch durchlesen.
Sicherlich mehrere Wochen. Und ja, bitte noch die Grundinfo lesen, dort sind die wichtigsten Punkte rund um Gedeihen und korrektes Wiegen zusammengefasst.
Die Stillprobleme sehe ich momentan als am allerdringendsten, weiß aber überhaupt nicht wo ich da anfangen soll- ich bin mir nur ziemlich sicher, dass der Kleine aus irgendeinem Grund es nicht zuverlässig schafft, den Milchflussreflex auszulösen und dann schreit, weil er Hunger hat. Durch die fehlende Stimulation produziere ich vermutlich zu wenig Milch. Wie kommt man da wieder raus?
Das werden wir in der nächsten Zeit ausführlich ausprobieren. ;-) Bei Problemen, die offenbar auch mit MSR zu tun haben, spielen oft viele Faktoren mit rein, auch äußere, wie Stress, Sorge, Angst usw. Wir gucken ganz ausführlich, wie das Stillen für Euch wieder angenehm, einfach und schön werden kann. Könntest Du dazu noch mal möglichst genau beschreiben, seit wann die Probleme aufgetreten sind, und wie sie sich darstellen? Gibt es regelmäßig Stillmahlzeiten, die problemlos klappen (z.B. nachts o.ä.)?
Oder kann es sein, dass ich einfach nicht mehr genug Milch produzieren KANN?
Bei meiner Großen zumindest hat das Stillen problemlos geklappt, weiß nicht ob das was zu sagen hat.
Das hat auf jeden Fall was zu sagen, nämlich, dass organisch bei Dir offensichtlich alles in bester Ordnung ist. Mütterlich kann man noch nach Hormonstatus und allg. Gesundheitszustand schauen (Nährstoffmangel usw.).
Beikostreif ist er insoweit, dass er auf dem Schoß sitzen und nach Sachen greifen und sie sich in den Mund stecken kann. Nur beim Schlucken bin ich mir unsicher, da schiebt er gern noch das meiste wieder nach draußen. Kann er das Essen vom Löffel schnell genug lernen um seinen Nährstoffbedarf zu decken, oder sollten wir doch lieber übergangsweise noch mit Milch aus der Flasche anfangen, damit er erstmal satt wird? Oder sogar beides, zusätzliche Milch und Beikost, oder wäre das nur verwirrend für ihn? Eine Packung Bio-Anfangsmilch hätte ich noch hier.
Ansonsten würde ich am liebsten sofort mit Avocado, Banane, Eigelb, u.ä. anfangen.
Super, dann leg los.
Ich empfehle, 3x pro Tag hochkalorische Beikost anzubieten. Günstig wäre da z.B. ein Brei aus Hirse- und/ode Hafer-Instantflocken, mit Wasser oder Muttermilch angerührt, dazu eine großzügige Gabe Fett (Öl, Butter, Mandelmus, Sahne... ganz nach Belieben) und ein leckerer Klacks Obstmus oder zerdrückte Banane. Es darf dem Baby ausdrücklich super schmecken ;-) - also vielleicht lieber erstmal kein Gemüse nehmen... (es sei denn, er mag's total gerne, logo).
Schnuller: sollte ich ihm den erstmal komplett abnehmen, damit er öfter an der Brust nuckelt?
Wenn möglich: Ja. Wenn's Riesenstress ist, ganz darauf zu verzichten, dann lieber nicht komplett weglassen - aber günstig ist auf jeden Fall, so wenig wie möglich den Schnuller zu verwenden, und wann immer es geht, lieber zu stillen.
Tandemstillen: meine Große nuckelt morgens nach dem Aufwachen noch, können wir das beibehalten, oder sollten wir lieber damit aufhören?
Das könnt Ihr auf jeden Fall gerne so beibehalten.

LG
Julia

Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 10.01.2014, 20:48
von ena
Wie oft soll ich denn die gemessenen Werte hier posten? Ich habe vor, 3mal die Woche zu wiegen, immer Mo, Mi und Fr morgens nach dem Aufstehen.
Wir gucken ganz ausführlich, wie das Stillen für Euch wieder angenehm, einfach und schön werden kann.
Oh ja, momentan macht es leider wirklich keinen richtigen Spaß mehr.
Könntest Du dazu noch mal möglichst genau beschreiben, seit wann die Probleme aufgetreten sind, und wie sie sich darstellen?
Unser Stillproblem hat Ende Oktober angefangen, als er ca. 13 Wochen alt war, vermutlich war das der 12-Wochen-Schub. Er hat plötzlich nicht mehr ruhig genuckelt bis die Milch anfing zu fließen, sondern immer wieder hektisch abgedockt nach nur 3mal nuckeln und dann gleich angefangen zu meckern.
Das hat sich bis heute nicht wesentlich gebessert.
Manchmal schaffe ich es dann, ihn wieder zum Andocken zu bewegen bis der Milchflussreflex kommt, aber selbst dann hab ich den Eindruck, dass es ihm nicht reicht um satt zu werden. Er schluckt ca. 50 Mal (ich hab die letzten Male mitgezählt), und dann ist er fertig mit nuckeln. Das dauert nicht mal 5 Minuten.
Manchmal schaff ichs aber auch nicht, da wehrt er sich dann regelrecht dagegen, schimpft und stemmt sich mit seinem ganzen Gewicht von mir weg, obwohl er offensichtlich Hunger hat. Da hilft es dann nur noch, ihn mit dem Schnuller zu beruhigen. Den Hunger nuckelt er sich dann vermutlich damit weg.
Nachts klappt es meistens ganz gut, vermutlich weil er da generell weniger Ablenkung und mehr Ruhe hat. Sobald tagsüber die Schwester oder eine von Katzen durchs Bild marschiert, ist Stillen nicht mehr interessant.
Seit gestern lege ich mich jetzt immer mit ihm auf die Couch zum Stillen anstatt mich auf einen Stuhl zu setzen, und seitdem ist er wieder etwas ruhiger beim Trinken.
Schnullerverzicht klappt bis jetzt auch besser als gedacht, nur zum Einschlafen braucht er ihn definitv, v.a. tagsüber wenn ich nicht mit daneben liegen kann.
Und meine Bedenken, ob er das Essen vom Löffel schnell genug lernt, haben sich quasi in Luft aufgelöst ;-)
Heute gab es morgens Eigelb mit Muttermilch, mittags nochmal Eigelb mit Kokosöl, Sahne und Banane, und abends Karotte mit Butter.
Hat er alles weggespachtelt, als obs nix besseres gäbe. :oops: :oops:
.. Günstig wäre da z.B. ein Brei aus Hirse- und/ode Hafer-Instantflocken...
Geht es auch ohne Getreide, oder sollte das in unserem Fall schon unbedingt mit dabei sein? Eigentlich würde ich mit Getreide gern noch warten, bis er ca. ein Jahr alt ist und es auch gut verdauen kann.
Mütterlich kann man noch nach Hormonstatus und allg. Gesundheitszustand schauen (Nährstoffmangel usw.).
Also ein Blutbild machen lassen, bei Hausarzt/Frauenarzt?

Und generelle Rahmenbedingungen, die vielleicht noch wichtig sein könnten:
[*]ich bin mit den beiden die meiste Zeit allein zu Hause
[*]wir schlafen im Familienbett
[*]in letzter Zeit hatte ich ziemlich viel emotionalen Stress (viel schreiendes Baby, doofer Konflikt zwischen den beiden Omas, Unzufriedenheit in der Partnerschaft)
[*]der Papa war als Baby auch eher drahtig, ist er jetzt noch, und kann Unmengen Essen ohne Zuzunehmen
[*]bei meiner Großen hatte ich bis sie etwa 7 Monate alt war noch zuviel Milch und bin regelmäßig ausgelaufen, beim Kleinen jetzt ist das schon seit er 3 Monate alt ist nicht mehr der Fall gewesen.

lg, ena

Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 10.01.2014, 21:27
von Regenbogen82
Wie kommst Du auf Eigelb? Gibst Du das roh? Rohes Ei sollten Säuglinge eigentlich noch nicht bekommen, siehe Grundinfo Beikosteinführung: viewtopic.php?f=176&t=124805

Alles Gute weiterhin für Euch! Schön, dass es Deinem Kleinen schmeckt. Ich habe auch mit hochkalorischem Brei begonnen und mein Töchterchen kann Hirseflocken wirklich empfehlen. ;)

Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 10.01.2014, 21:47
von jusl
Wie oft soll ich denn die gemessenen Werte hier posten?
Immer gleich, sobald Du gemessen hast.
Ich habe vor, 3mal die Woche zu wiegen, immer Mo, Mi und Fr morgens nach dem Aufstehen.
Prima.
Und meine Bedenken, ob er das Essen vom Löffel schnell genug lernt, haben sich quasi in Luft aufgelöst ;-)
Heute gab es morgens Eigelb mit Muttermilch, mittags nochmal Eigelb mit Kokosöl, Sahne und Banane, und abends Karotte mit Butter.
Hat er alles weggespachtelt, als obs nix besseres gäbe. :oops: :oops:
Super, dann los. Drei mal täglich, jeweils eine nenneswerte Portion, die Dein Baby NICHT ganz aufessen sollte (denn wenn es AUFISST, war's zu wenig ;-)).
Bei Eigelb bitte darauf achten, dass es komplett durchgegart ist, da rohes Ei vergleichsweise häufig mit krankmachenden Keimen belastet ist, die erst durch Erhitzen ungefährlich werden.
Geht es auch ohne Getreide, oder sollte das in unserem Fall schon unbedingt mit dabei sein? Eigentlich würde ich mit Getreide gern noch warten, bis er ca. ein Jahr alt ist und es auch gut verdauen kann.
Beikostreife Babys können DEFINITIV aufgeschlossenes Getreide (z.B. die oben empfohlenen Instant-Flocken) verdauen, damit braucht (und in Eurem Fall sollte) also keineswegs extra bis zum ersten Geburtstag gewartet werden. Getreide hat eine hohe Kaloriendichte und ist sehr nährstoffreich und damit ideal für die Babyernährung geeignet. "Karotte mit Butter" beispielsweise hat deutlich weniger Kalorien als Getreide und ist für hochkalorische Ernährung damit weniger gut geeignet als Getreidebrei.
Also ein Blutbild machen lassen, bei Hausarzt/Frauenarzt?
Ja.
Unser Stillproblem hat Ende Oktober angefangen, als er ca. 13 Wochen alt war, vermutlich war das der 12-Wochen-Schub. Er hat plötzlich nicht mehr ruhig genuckelt bis die Milch anfing zu fließen, sondern immer wieder hektisch abgedockt nach nur 3mal nuckeln und dann gleich angefangen zu meckern.
Das hat sich bis heute nicht wesentlich gebessert.
Manchmal schaffe ich es dann, ihn wieder zum Andocken zu bewegen bis der Milchflussreflex kommt, aber selbst dann hab ich den Eindruck, dass es ihm nicht reicht um satt zu werden. Er schluckt ca. 50 Mal (ich hab die letzten Male mitgezählt), und dann ist er fertig mit nuckeln. Das dauert nicht mal 5 Minuten.
Manchmal schaff ichs aber auch nicht, da wehrt er sich dann regelrecht dagegen, schimpft und stemmt sich mit seinem ganzen Gewicht von mir weg, obwohl er offensichtlich Hunger hat. Da hilft es dann nur noch, ihn mit dem Schnuller zu beruhigen. Den Hunger nuckelt er sich dann vermutlich damit weg.
Nachts klappt es meistens ganz gut, vermutlich weil er da generell weniger Ablenkung und mehr Ruhe hat. Sobald tagsüber die Schwester oder eine von Katzen durchs Bild marschiert, ist Stillen nicht mehr interessant.
OK, das beobachten wir jetzt erstmal weiter. Hat Dein Baby irgendwelche Auffälligkeiten wie starkes Durchstrecken, Bevorzugen einer Seite oder technische Schwierigkeiten mit dem Andocken?
Seit gestern lege ich mich jetzt immer mit ihm auf die Couch zum Stillen anstatt mich auf einen Stuhl zu setzen, und seitdem ist er wieder etwas ruhiger beim Trinken.
Prima. Das kannst Du ja mal weiter verfolgen. Trägst Du Dein Baby gelegentlich in einem Tuch oder Tragehilfe? Falls ja, hast Du schon mal probiert, Dein Baby beim Tragen zu stillen?
Schnullerverzicht klappt bis jetzt auch besser als gedacht,
Sehr gut!

nur zum Einschlafen braucht er ihn definitv, v.a. tagsüber wenn ich nicht mit daneben liegen kann.
In Ordnung.

LG
Julia

Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 12.01.2014, 11:19
von ena
Regenbogen82, Eigelb ist angeblich in vielen Kulturen mit das erste, was Babys nach Muttermilch kriegen, und in Paleo("Steinzeit-Ernährung"-)Kreisen auch sehr verbreitet. Keine Angst, ich koche es vorher, rohes Ei würde ich selber nicht runterkriegen ;-)
Hirseflocken sind bei uns leider nicht so der Hit, habs jetzt zweimal probiert und jedesmal fing er an zu weinen und wollte dann auch nichts anderes mehr weiteressen.

Meint ihr mit Instant-Flocken die ganz normalen Hirse-/Haferflocken aus dem Bioladen? Bei uns zumindest gibts keine, wo "Instant" draufsteht.
Ich habs jetzt einmal nur mit heißem Wasser und quellen lassen versucht, da hatte er aber ganz schön Probleme beim Schlucken. Nächster Versuch war dann über Nacht quellen lassen und richtig kochen, aber das hat ihm wie gesagt auch nicht geschmeckt, er fing an zu schimpfen und hat gestreikt.
Hat Dein Baby irgendwelche Auffälligkeiten wie starkes Durchstrecken, Bevorzugen einer Seite oder technische Schwierigkeiten mit dem Andocken?
Durchstrecken ja, bzw. sich mit Armen und Beinen von mir wegdrücken, während er noch angedockt ist, was dann dazu führt, dass er die Brustwarze loslässt. Direkte Andockprobleme hat er eigentlich nicht, nur eben angedockt zu bleiben schafft er nicht lange.
Eine Zeit lang hat er in der Tat die linke Seite komplett verweigert, mittlerweile trinkt er aber wieder an beiden Seiten. Allerdings hab ich das Gefühl, dass die rechte Brust mehr produziert, weil sie auch größer ist.
Durch die Beikost trinkt er jetzt nicht mehr so oft, soll ich die Milchpumpe schon irgendwie zum Einsatz bringen?
Trägst Du Dein Baby gelegentlich in einem Tuch oder Tragehilfe? Falls ja, hast Du schon mal probiert, Dein Baby beim Tragen zu stillen?
Ja, wenn dann trage ich hauptsächlich in Ergo oder Manduca, mittlerweile aber nur noch zum Beruhigen wenn er akut unzufrieden ist und schimpft, oder wenn wir rausgehen. Ansonsten liegt bzw. kugelt er auf dem Boden rum. Hab aber noch nicht versucht direkt beim Tragen zu stillen, werde ich mal ausprobieren.

Achja, beim ersten Wiegen am Freitag hatte er:
10.01.: 6760g

lg, ena

Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 12.01.2014, 12:28
von jusl
Meint ihr mit Instant-Flocken die ganz normalen Hirse-/Haferflocken aus dem Bioladen? Bei uns zumindest gibts keine, wo "Instant" draufsteht.
Die gibt's in jedem Rossmann, DM, Supermarkt usw. im Babynahrungsregal. ;-)
Instantflocken sind bereits thermisch aufgeschlossene, sehr fein gemahlene (fast wie Mehl) Flocken, die nur mit warmem Wasser oder Milch angerührt zu werden brauchen (oder ihrerseits einfach in warmes Obst- oder Gemüsemus eingestreut werden können).

Bitte führe diese Liste weiter, und es wäre gut, wenn Du dort auch einträgst, wie oft Dein Baby ungefähr stillt und was es isst:
02.08.13: 4115g, 55,5cm Geburt
08.08.: 4300g U2
27.08.: 5190g U3
08.10.: 6780g U4
08.01.: 6700g U5
10.01.: 6760g
Durch die Beikost trinkt er jetzt nicht mehr so oft, soll ich die Milchpumpe schon irgendwie zum Einsatz bringen?
Wie oft und was isst er denn? Wie oft stillt Ihr?

LG
Julia

Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 12.01.2014, 17:31
von starfishy
Solche Flocken meint Jusl, glaube ich:

https://www.koelln.de/produkte/2/18/index.html

Gibt es natürlich auch von anderen Herstellern. :D

Re: Baby wird nicht satt- Milchmenge mit Abpumpen erhöhen?

Verfasst: 12.01.2014, 19:53
von ena
Ach die Schmelzflocken, alles klar :-)
Er bekommt3x am Tag was, früh und mittag Avocado/Eigelb mit Banane/Apfel und Kokosöl/Sahne/Mandelmus und abends Karotte mit
Butter. Wenns ihm schmeckt, schafft er so ein kleines Schälchen mit ca. 150g.
Schmelzflocken muss ich morgen erst besorgen, und als nächstes wollte ich es abends mal mit Kartoffeln dazu probieren.

Gestillt wird momentan ca. 7-8 mal am Tag, vorher waren es ca. 10 mal.
Bitte führe diese Liste weiter, und es wäre gut, wenn Du dort auch einträgst, wie oft Dein Baby ungefähr stillt und was es isst
Ok, soll ich das dann für jeden Tag eintragen, oder reichen die Wiegetage?