Danke Julia!
Mit "das alles" meinte ich alle Tips wegen des Vasospasmus (Magnesium, Vit. C...etc). Tut mir leid, du hast die Liste ja nicht vor dir, nur weil ich sie grade im Kopf hatte.

Aber das hat sich sowieso erledigt. Meine Frauenärztin/Stillberaterin hat draufgeguckt und das sind keine Vasospasmen, sondern der Kleine saugt einfach manchmal extrem stark.
Er drückt auch tatsächlich immer mal wieder stark mit der Zunge nach oben, das fällt mir auf wenn er am Finger nuckelt. Das macht er dann aber nicht wenn er grade nuckelt, sondern ab und zu in den Pausen dazwischen. In denen presst er manchmal auch die Kauleisten fest zusammen. Das macht er allerdings hauptsächlich wenn er am Finger nuckelt und es wirkt auf mich wie Spannungsabbau. An der Brust kommt es zum Glück selten vor.
Ihn bei jedem Stillen an beide Seiten anzulegen schaffe ich leider nicht immer. (Vom Kopf/der Psyche her) Aber da will ich hin!
Es könnte aber gut sein dass ich es mir morgen schon zutraue das mit den zwei Seiten wenigstens mal zu probieren. Das heißt ich lege zB rechts an, und biete wenn er aufhört links an.
Wenn er nicht will lege ich beim nächsten Mal links an und biete wenn er da fertig ist rechts an. Wenn er rechts nicht nimmt lege ich nächstes Mal wieder rechts zuerst an. Und wenn er rechts auch noch trinkt fange ich nächstes Mal wieder mit Links an, weil die angeregt werden soll und deshalb ausgetrunken werden sollte. Ist das richtig so?
Ich bin inzwischen so weit, dass ich ihn pro Stillen schon wieder 25 Minuten an der Brust lassen kann, ohne dass ich abbrechen muss, weil mir das Gefühl zu unangenehm wird! Bin total stolz auf uns. Links geht es noch schlechter, weil die offene Stelle wieder offen ist. Sie tut beim stillen nicht weh, aber danach, wenn ich ihn zu lange angelegt lasse. Die Stillberaterin meint meine Brustwarzen werden anch dem Stillen kleiner, und wenn er sie dann wieder in die Länge saugt geht das jedes Mal wieder auf.
Fläschchen sind wir immer noch bei 2 in der Nacht, aber Tee füttere ich keinen mehr zu, weil ich ihn auch schon wieder häufig genug anlegen kann, falls er zwischendurch einfach nur Durst hat.
An der rechten Brust bekommt er immer genug und ist irgendwann satt. An der linken noch nicht.
Mir leuchtet aber ein, dass es besser ist so wenig wie möglich einzugreifen, ich habe darüber auch noch mal mit meiner Stillberaterin geredet.
Sie meint ich soll versuchen an die linke Brust immer noch kurz anzulegen, oder zwei Mal links, dann erst rechts stillen, und wenn das mal nicht geht dann abpumpen. Aber drauf achten öfter zu stillen als abzupumpen, weil sonst die Milchmenge zurück geht. Mach ich aber eh.
Mein nächstes Ziel ist nachts auch wieder zu stillen, so lange wie es geht - ich bin nachts halt dünnhäutiger und empfinde die Empfindlichkeit schneller als Schmerz bzw. es fällt mir dann auch schwerer mich gegen die Trigger abzugrenzen. Wenn ich ihn dann abdocken muss würde ich mit dem Fläschchen weitermachen bis er satt ist. Und dann halt wie bis jetzt tagsüber die Zeitspanne die ich stillen kann immer wieter ausdehnen, bis wir das Fläschchen dann nicht mehr brauchen.
Meinst du das ist ok, oder eher blöd für ihn wenn er bei einer Mahlzeit zwischen zwei Techniken wechseln muss?
Wie kann ich ihn denn noch mehr dazu anregen den Mund weit aufzumachen? Wir üben das schon und er reagiert auch drauf wenn ich "Aaaa" sage. Darf ich mit dem Finger mithelfen und sein Kinn weiter runterklappen?
LG