Re: nachts abstillen mit 11 Monaten?
Verfasst: 02.08.2013, 14:10
Ich kann dich sehr gut verstehen. Bin keine Stillberaterin!
Mein Sohn war ähnlich wie deiner, er kam monatelang alle halbe Stunde bis Stunde, und wehe, ich habe ihm den Rücken zugedreht
dann hat er sofort geschrieen.
Leider hatte ich irgendwann keine Kraft mehr, da war er ca. 9 Monate alt. Ich bin beinahe ausgerastet, habe ihn fast geschüttelt vor Wut
Zum Glück konnte ich noch die Notbremse ziehen, habe ihn meinem Mann überlassen, bin ins Gästezimmer gezogen und habe meinem Mann gesagt, dass er mir ihn alle 3 Stunden zum Stillen bringen dürfe.
Da hat er doch plötzkich 3-4 Stunden am Stück geschlafen neben meinem Mann
Er hat ihn mir dann gebracht und danach wieder mitgenommen. Das war auch bitter nötig. Nach 2 Wochen bin ich wieder ins Schlafzimmer gezogen, weil wir Besuch hatten, und es ging sofort wieder los, sobald er mich gerochen hat.
Darum ist er dann ins Bettchen an unserem Fußende umgezogen, weil ich ihn leider nicht mehr neben mir haben konnte. Habe dann mit 10 Monaten schweren Herzens angefangen, ihm nachts eine Flasche zu machen, weil ich für MEIN Gefühl sicher sein musste, dass er auch satt war, damit ich die 3 Stunden, die ich uns als Minimum gesetzt hatte, durchhalten konnte.
Mit 11 Monaten war es dann deutlich besser, er hat zunehmend durchgeschlafen, und leider hat er sich dann auch tagsüber abgestillt. Im Nachhinein finde ich es sehr schade, aber ich konnte es einfach nicht mehr.
Aber jetzt haben wir immer noch bzw. wieder ein großes Familienbett. Die Kinder schlafen in ihren Betten ein (in der Regel...) und dürfen nachts jederzeit kommen, wovon sie sehr unterschiedlich Gebrauch machen.
Ich finde nicht, dass du ihm etwas entziehst, solange er Nähe zu dir oder zu deinem Mann hat. Und wenn du wirklich das Gefühl hast, er könnte Hunger haben, dann kannst du das ja auch austesten mit Wasser oder Nahrung. Wichtig ist aber, dass DU dahinter stehst und es nicht nur aus schlechtem Gewissen machst. Dein Kind hat nichts davon, wenn du dich kaputt machst oder nur noch Wutanfälle bekommst!
Mein Sohn war ähnlich wie deiner, er kam monatelang alle halbe Stunde bis Stunde, und wehe, ich habe ihm den Rücken zugedreht
Leider hatte ich irgendwann keine Kraft mehr, da war er ca. 9 Monate alt. Ich bin beinahe ausgerastet, habe ihn fast geschüttelt vor Wut
Da hat er doch plötzkich 3-4 Stunden am Stück geschlafen neben meinem Mann
Er hat ihn mir dann gebracht und danach wieder mitgenommen. Das war auch bitter nötig. Nach 2 Wochen bin ich wieder ins Schlafzimmer gezogen, weil wir Besuch hatten, und es ging sofort wieder los, sobald er mich gerochen hat.
Darum ist er dann ins Bettchen an unserem Fußende umgezogen, weil ich ihn leider nicht mehr neben mir haben konnte. Habe dann mit 10 Monaten schweren Herzens angefangen, ihm nachts eine Flasche zu machen, weil ich für MEIN Gefühl sicher sein musste, dass er auch satt war, damit ich die 3 Stunden, die ich uns als Minimum gesetzt hatte, durchhalten konnte.
Mit 11 Monaten war es dann deutlich besser, er hat zunehmend durchgeschlafen, und leider hat er sich dann auch tagsüber abgestillt. Im Nachhinein finde ich es sehr schade, aber ich konnte es einfach nicht mehr.
Aber jetzt haben wir immer noch bzw. wieder ein großes Familienbett. Die Kinder schlafen in ihren Betten ein (in der Regel...) und dürfen nachts jederzeit kommen, wovon sie sehr unterschiedlich Gebrauch machen.
Ich finde nicht, dass du ihm etwas entziehst, solange er Nähe zu dir oder zu deinem Mann hat. Und wenn du wirklich das Gefühl hast, er könnte Hunger haben, dann kannst du das ja auch austesten mit Wasser oder Nahrung. Wichtig ist aber, dass DU dahinter stehst und es nicht nur aus schlechtem Gewissen machst. Dein Kind hat nichts davon, wenn du dich kaputt machst oder nur noch Wutanfälle bekommst!