ah, petra

, danke!
wie hast du das geschafft bei deinem mädchen?
danke für eure lieben worte! (ich weiß gar nicht, warum ich vor ein paar monaten so einen bammel hatte hier zu schreiben..)
kommen wir schon wieder die tränen, wenn ich lese "du bist eine stillmama".
weil ich da wohl insgesamt ein "versagen" spüre. und eben trauer.
dabei war ich dem thema stillen gegenüber von anfang an sehr entspannt - entweder es klappt oder es klappt nicht, ich wollte mir da keinen stress machen.
aber ich hatte schon erwartet, dass es klappt, denn ich hatte mit 4 drillingsmüttern kontakt, von denen 3 gestillt haben. ich weiß nicht mehr, wie lange,
aber auf jeden fall auch voll. eine davon sogar nach bedarf.
meine mutter hatte auch viel milch; während der schwangerschaft hab ich schon die milch
gesehen und gespürt, der milcheinschuss kam trotz kaiserschnitt recht schnell - ich hatte eigentlich gute bedingungen, wenn ich mehr kraft gehabt hätte.
es gibt häufig zwei haltungen zu stillen von mehrlingen:
entweder die hebammen (und auch manche stillberaterin!) meinen, das ginge eh nicht und sei zu stressig.
das ist irgendwie auch frustrierend, weil es fast erwartet wird, dsas es nicht klappt, dabei ist ganz vieles sehr sehr ähnlich wie bei einlingsmüttern.
und dann gibt es die haltung (der ich bisher nicht begegnet bin, aber ich hatte wohl angst davor, dass es hier so ist), dass man natürlich auch als drillinsgmama
so lange wie möglich stillen muss. und dass es an einem selber liegt, wenn es nicht klappt - also der totale druck. das haben manche drillingsmamas schon erzählt.
beides ist ungut.
weil das krankenhaus sehr groß war, bin ich beiden haltungen begegnet bzw. druck haben sie nicht gemacht. sie haben mir geholfen und gemeint, das sei möglich, während andere fanden, das ginge nicht. es gab das ganze spektrum. und die ersten 10 tage haben doch das fundament gelegt, finde ich.
meine drei wurden nach bedarf gefüttert, kamen aber wundersamerweise alle 3 stunden gleichzeitig. so bekam immer schon einer oder zwei die flasche, während ich mit dem dritten stillversuche machte.
als sie zu hause den rhythmus nicht mehr hatten, wurde es aber noch schwieriger.
in den ersten 3 monaten ging es nur darum, möglichst schnell ihre bedürfnisse herauszufinden und sie schnell zu befriedigen - und sie auch nicht schreien zu lassen. das war trotz kinderfrau, trotz meiner mutter in den ersten wochen eine große herausforderung.
nach drei monaten wurde es entspannter.
das verrückte ist: ich hatte mich auf frühchen eingestellt und mich über's stillen von frühchen informiert, das heft von la leche zu frühchen-stillen gekauft usw... und dann wurde ich die ausnahme der ausnahmedrillingsmamas - dass die drei nämlich bei 36+0 keine wirklichen frühchen waren und so groß und reif. und sie eben nicht wie bei den meisten drillingsmamas einige wochen im krankenhaus waren (während man selber zu hause ist und da in ruhe pumpen und vor allem nachts schlafen kann- hört sich blöd an, will auch nicht in der situation stecken, aber genau so wurde es mir von den drillingsmamas erzählt - dass es auch was positives hat, weil man kräftesammeln kann und sich voll aufs stillen und abpumpen konzentrieren kann).
bei mir war das alles anders - normale wöchnerinnenstation, rooming in, von anfang an mitversorgung, keine nacht durchgeschlafen etc...
das war einfach zu viel nach dieser wahnsinnsschwangerschaft.
eigentlich wunder ich mich, dass ich bei all der anstrengung überhaupt so viel milch hatte.
dazu noch eine frage - karina, bei dir kommt auch noch milch, obwohl du seit einem halben jahr fast nicht mehr stillst.
was bedeutet das genau?
über die menge der milch sagt das ja nichts aus, oder? ich hatte hier irgendwo gelesen, dass sich die milchgänge dann noch nicht geshclossen hätte - aber was bedeutet das?