Danke für eure Antworten - es war für mich wichtig, zu hören, wie es in anderen Familien so ist, die eine ähnliche Einstellung (Tragen, Stillen, BLW) haben wie wir.
Ihr habt mit auch die Unsicherheit genommen, ich denke auch, es wird sich fügen.
Katha: Nun ja, mein Mann schläft zur Zeit bereits alleine

Er schnarcht, weshalb er in der Schwangerschaft schon ausquartiert war, weil ich so einen leichten Schlaf hatte. Mittlerweile hat er zwar so nen Schnarchomaten, aber unser gemeinsames Bett ist schlecht für seinen Rücken und wir bräuchten erst ein neues, wofür aber im Moment kein Geld da ist (viele dringlichere Dinge). Alleine schlafen tut er aber tatsächlich nicht so gern
Eigentlich bin ich auch allergisch gegen die Ärzte, die einem da so sehr reinreden. Allerdings hat sie eigentlich das Herz am rechten Fleck und macht keinen Druck, und ich halte sie für nicht so eine "Pharma-Nutte" wie viele andere Ärzte, die nur das nachbeten, was die Pharmamultis wollen. Wir haben erst gewechselt, vorher waren wir bei so ner jungen Ärztin, die da mehr Druck gemacht hat, da hab ich dann angefangen zu lügen (wegen BLW und Stillen und so), aber so ein zerstörtes Vertrauensverhältnis bei nem Arzt bringt mir nichts. Ich denke, die Ärztin, bei der wir jetzt sind, ist das geringere Übel. Mal schauen, vielleicht wechseln wir aber auch noch mal. Ich will sie mir aber erst die nächsten zwei, drei Male nochmal ansehen.
Wegen dem Schlafverhältnis: Also ich hab überhaupt keine Probleme damit, nachts zu stillen. Dadurch, dass der Kleine neben mir liegt und ich das nicht mal komplett mitkriege (ich kann weder sagen, wann er nächtens stillt, noch wie oft), bekomme ich genug Schlaf. Ich fühle mich morgens genauso ausgeruht, als hätte ich normal durchgeschlafen (wahrscheinlich hab ich mir diesen Schlafrhythmus, in dem ich nach den Tiefschlafphasen wieder aufwache, auch wieder angeeignet durchs Stillen).
Wäre er in nem anderen Zimmer und ich müsste nachts dafür noch durch die Gegend tigern, wär das was komplett anderes, weil ich dann ja wach werden müsste - dann würd ich mich morgens tatsächlich wie gerädert fühlen. Außerdem würde ich einschlafen, sobald er stillt - so bin ich z. B. im Urlaub, als der Kleine im Reisebett geschlafen hat, dann morgens aufgewacht und hatte ihn doch neben mir im großen Bett liegen.
Ich bin eigentlich sogar ganz dankbar, dass wir noch stillen, weil es einfach ein super Mittel ist, um ihn zu beruhigen. Und ich glaube, er wäre beim Zahnen auch nicht so pflegeleicht, wenn ich nicht stillen würde - ich glaube, irgendwie hält er dadurch auch diese Schmerzen besser aus. Jedenfalls haben wir bisher, wenn er Zähne bekommen hat, nie groß was davon gemerkt.
Also - wir werden sehen. Ich werd mich jedenfalls tatsächlich auf keine Diskussion einlassen, grad mit der Schwiegermutter, danke für den Tipp - denn ich glaube auch, das führt zu nichts und belastet nur das Verhältnis. Hab eh gerade "Nein aus Liebe" vom Juul gelesen, und der sagt ja auch, zu anderen Nein sagen bedeutet, zu sich selbst Ja zu sagen
