Davon habe ich bei Remo Largo auch das Erste Mal gelesen - in seinem so-naja-Schlafkapitel - und fand es ganz einleuchtend. Ich war auch selber froh, dass ich meinem Kleinen durch das Familienbett die Nähe geben kann, die sich andere durch ein Kuscheltier ersetzen müssen.sternenweib hat geschrieben:ein kuscheltier ist ja ein ersatzobjekt für eine menschliche bezugsperson. ich finde den gedanken ganz gruselig, meinem kind ein lebloses objekt als ersatz für seine mutter unterzujubeln. erinnert mich an tierbabys, die ohne mutter aufwachsen müssen und daher bei einem kuscheltier im käfig schutz, wärme und liebe suchen. ich miuß da schon immer fast weinen, wenn ich so "süße" fotos in zeitungen sehe. wenn die kinder älter sind und das bewußer wahr nehmen, finde ich das irgendann in ordnung, aber ich denke, dass ist frühestens ab kindergartenalter der fall, wenn das kuscheltier kein ersatz mehr ist, sonern eher eine art talisman.
Allerdings kullert hier schon von Anfang an ein Schmusetuch in Form eines Bären mit im Bett herum. Das knetet der Zwerg gerne mal beim Stillen. Und in der Kinderwagenphase hat es uns auch geholfen - wieder ein guter Hinweis darauf, dass es ein Ersatzobjekt ist.
Als Ventil für ein "Wurschtelbedürfnis", welches für die Mama unangenehm ist, finde ich es bei weiten nicht so gruselig. Allerdings schrie die Threaderstellerin ja schon, dass ihr Kind das untergejubelte Kuscheltier ablehnt.
Vielleicht ist es ja auch nur eine blöde Phase, und du - liebe Hausdrachin - kommst am besten damit klar, wenn du deinem Kind klar machst, dass dir bestimmte Sachen unangenehm sind. Das ist sicher blöd, wenn das Kind eigentlich einschlafen "soll", weil sowas ja immer rausreißt. Da kannst du ja selbst entscheiden, wieviel es dir wert ist.
So, muss den kranken Spatz rumtragen.
Liebe Grüße,
Heidisdottir

