Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
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nido56
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Re: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
Wir sind schon oft geflogen. Das letzte Mal mit 16 Monaten, bisher also immer ohne eigenen Sitz. Das Hauptproblem ist die Enge und die Schwierigkeit, ein zappeliges Kleinkind davon abzuhalten, dauernd gegen den Vordersitz zu treten. Wir haben immer viel gestillt, bei Start, Landung und zwischendurch, weil das naemlich die einzige Moeglichkeit ist, den kleinen Piraten laengere Zeit ruhig zu halten. Ich bin eigentlich ziemlich hart im Nehmen, was oeffentliches Stillen angeht, aber ich muss zugeben, dass ich es im Flugzeug nun auch nicht so prickelnd fand. Beim Fliegen mit Papa ist das kein Problem. Kind und ich am Fenster, Papa am Gang als Sichtschutz. Aber wenn ich mit Kind allein unterwegs bin, dann laesst sich das einfach nicht besonders dezent handhaben. Ich denke mir, da muessen wir durch. Besser als ein dauerbruellendes Kind. Und, wie gesagt, man sieht die Leute ja nie wieder.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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passionata
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Re: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
ja das stimmt. wir würden mit papa reisen und sie würde nach der reise 2. d.h. wir können noch wählen ob 2 oder 3 sitzplätze aber ich glaube 3 ist einfach schon besser. ich dachte eigentlich wir versuchen die mutter-kind plätze in der ersten reihe bei den toiletten zu bekommen. dachte dort hat man mehr beinfreiheit und kind kann evtl sogar etwas auf dem boden spielen aber eben dort stehen doch immer die ganzen leute bei den toiletten und haben nix zu tun sls zu beobachten....aus dem diskretionsaspekt wäre wohl fensterplatz oder rine normale reihe besser...aber wur sind gross und die beine sind lang.....der flieger hat an beiden fensterseiten 2er reihen und in der mitte eine 4er...
denke auch lieber ein kind das ruhig in den schlaf findet als ein nicht gestilltes quengeliges auch wenn die vordtellung ein kleinkind vor aller augen zu stillen nicht gerade toll ist....
denke auch lieber ein kind das ruhig in den schlaf findet als ein nicht gestilltes quengeliges auch wenn die vordtellung ein kleinkind vor aller augen zu stillen nicht gerade toll ist....
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passionata
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Re: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
sorry die tippfehler....i phone....
- Starla
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Re: AW: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
Wir sind vor einigen Wochen mit unserer Kleinen 6 Stunden geflogen. Sie war da allerdings erst 9 Monate alt. Auf dem Hinflug hatten wir nur 2 Plätze, also einen für meinen Mann und mich und Baby auf dem Schoß. Das war schrecklich unbequem. Auf dem Rückflug hatten wir 3 Sitze und das war ok mit Stillen und Schlafen, aber wenn man sich 2 Stunden nicht bewegt, weil das Kind möglichst lange schlafen soll, ist alles unbequem.
Vom Stillen haben natürlich die Flugbegleiter was mitbekommen und die, die in der gleichen Reihe saßen. Allerdings haben alle dezent weggesehen. Ich habe am Fenster gesessen und die Brust zum Gang nur kurz gestillt und die Brust zum Fenster zum Nuckeln gegeben. So sah fast so aus, als ob die Kleine einfach nur auf meinem Schoß chläft.
Wir haben übrigens beim Rausgehen oft gehört, dass die Leute erstaunt waren, weil unsere Kleine so gut wie gar nicht geweint hat. Aber sie zu beschäftigen war der absolute Fulltime-Job!! Mit dem Druckausgleich hatten wir keine Probleme. Wir haben ihr was zum Knabbern gegeben (Gurke, Beißring).
Allerdings war dieser Loop Belt ein Witz. Auf dem Hinflug ist die Maschine vor der Landung durchgestartet und eine abrupte Kurve geflogen. Da war ich und nicht der Loop Belt der Sicherheitsgurt. Auf dem Rückflug ist die Maschine ziemlich hart aufgesetzt und hat stark gebremst. Auch da hab ich unsere Tochter festgehalten was das Zeug hält, sonst wäre sie mit dem Kopf ans hochgeklappte Tischchen geknallt.
Mein Mann und ich haben lange überlegt, ob wir einen Sitzplatz nachbuchen und eine flugzeugtaugliche Babyschale organisieren. Es aber dann verworfen, weil wir zusammengerechnet auf über 50 Flügen waren und vorher nie solche Landungen erlebt haben. Jetzt sind wir eines besseren belehrt worden. Aber das muss jeder selber entscheiden. In der Babyschale hätte unsere Maus sicherer gesessen, aber auch alle vollgebrüllt.
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Vom Stillen haben natürlich die Flugbegleiter was mitbekommen und die, die in der gleichen Reihe saßen. Allerdings haben alle dezent weggesehen. Ich habe am Fenster gesessen und die Brust zum Gang nur kurz gestillt und die Brust zum Fenster zum Nuckeln gegeben. So sah fast so aus, als ob die Kleine einfach nur auf meinem Schoß chläft.
Wir haben übrigens beim Rausgehen oft gehört, dass die Leute erstaunt waren, weil unsere Kleine so gut wie gar nicht geweint hat. Aber sie zu beschäftigen war der absolute Fulltime-Job!! Mit dem Druckausgleich hatten wir keine Probleme. Wir haben ihr was zum Knabbern gegeben (Gurke, Beißring).
Allerdings war dieser Loop Belt ein Witz. Auf dem Hinflug ist die Maschine vor der Landung durchgestartet und eine abrupte Kurve geflogen. Da war ich und nicht der Loop Belt der Sicherheitsgurt. Auf dem Rückflug ist die Maschine ziemlich hart aufgesetzt und hat stark gebremst. Auch da hab ich unsere Tochter festgehalten was das Zeug hält, sonst wäre sie mit dem Kopf ans hochgeklappte Tischchen geknallt.
Mein Mann und ich haben lange überlegt, ob wir einen Sitzplatz nachbuchen und eine flugzeugtaugliche Babyschale organisieren. Es aber dann verworfen, weil wir zusammengerechnet auf über 50 Flügen waren und vorher nie solche Landungen erlebt haben. Jetzt sind wir eines besseren belehrt worden. Aber das muss jeder selber entscheiden. In der Babyschale hätte unsere Maus sicherer gesessen, aber auch alle vollgebrüllt.
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Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
- Campanula
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Re: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
Hallo, ich möchte Dir auch Mut machen, Dein Kind auf dem Flug einfach nach Bedarf zu stillen und Dir daüber jetzt auch gar keinen großen Kopf vorab zu machen 
Du wirst jetzt tatsächlich kaum voraussehen können, wie sich das Stillverhalten/-verlangen Deines Kinde bis dahin generell ändert - und ob es sich in der Situation "Flugzeug" nicht ggf sowieso wieder ganz anders darstelllt als es vielleicht "normalweise" der Fall ist.
Zum Thema Diskretion: erstmal können Deinen Platz ja ohnehin kaum Leute einsehen. Wenn ich im Flugzeug sitze, kann ich aufgrund der Sitzhöhen und der Enge weder die Passagiere in der Reihe vor mir noch hinter mir sehen, eigentlich auch kaum jemanden in der gleichen Reihe bis auf die direkten Sitznachbarn.
Also bist Du eigentlich in der "Sardinenbüchse" an sich schon sehr gut vor anderen Blicken geschützt. Wenn Du dann noch z.B. ein dünnes, breites Tuch mitnimmst (ich habe sowas zum Zusammenfalten als Halstuch für Flüge, ca. 50x50 cm aus ganz dünnem Material fürs Handgepäck, da mich die Klimaanlage im Flugzeug öfter ärgert und mir auf den Hals bläst), dann kannst Du damit im Fall der Fälle auch Dich/Deine Brust und Dein Kind problemlos weiter abschotten, wenn Dir das wichtig ist.
Und wie hier schon gesagt wurde: glaub mir, wenn Du im Flugzeig eine Umfrage starten würdest, welcher Deiner Mit-Passagiere für Stillen und welcher für Schreien eines mitfliegenden Kleinkindes votieren würde, dann würde die Umfrage wohl sehr klar zugunsten des Stillens ausgehen
Du hast da die Unterstützer definitiv auf Deiner Seite! 
Andere Sache: bzgl. Start und Landung bzw. zu den Zeiten, zu denen Anschnallpflicht herrscht:
ich kann mich da meiner Vorschreiberin nur dringlichst anschließen: denkt bitte SEHR enrsthaft über eine Babyschale nach! In diesem Fall würde ich bzgl. Druckausgleich zu Ohrenstopfen, Gummibärchen was-auch-immer raten und schlimmstenfalls auch ein schreiendes Kind in Kauf nehmen.
Denn wenn wirklich mal etwas schief laufen sollte mit dem Flugzeug - und dafür schützen ja auch wir Erwachsene uns mit dem Sicherheitsgurt - dann hast Du mit Kind auf dem Schoß bzw. mit Festhalten absolut KEINE Chance, Dein Kind festzuhalten bzw. zu schützen.
Das ist physikalisch aufgrund der Kräfte, die da einwirken schlicht unmöglich. Das Kind würde Dir einfach aus den Armen gerissen werden.
(wer sich das so nicht vorstellen kann, der möge sich bitte mal die Szene mit der Werkzeugkiste im Film "Fearless - Jenseits der Angst" ansehen, da geht es um genau diese Thematik
)
Also bitte, bitte nicht am falschen Ende sparen und lieber für absehbare, kurze Zeiten während des Fluges ein schreiendes, unglückliches Kind in Kauf nehmen, als fatale Folgen eines Unfalls in Kauf zu nehmen!
Ich bin ja nun persönlich passionierte Stillbefürworterin in allen nur möglichen Lebenslagen, aber mein Kind würde ich trotzdem in einem Flugzeug bei Start und Landung NIE ungesichert transportieren!
Einen schönen und hoffentlich entspannten Flug wünsche ich Euch!
Du wirst jetzt tatsächlich kaum voraussehen können, wie sich das Stillverhalten/-verlangen Deines Kinde bis dahin generell ändert - und ob es sich in der Situation "Flugzeug" nicht ggf sowieso wieder ganz anders darstelllt als es vielleicht "normalweise" der Fall ist.
Zum Thema Diskretion: erstmal können Deinen Platz ja ohnehin kaum Leute einsehen. Wenn ich im Flugzeug sitze, kann ich aufgrund der Sitzhöhen und der Enge weder die Passagiere in der Reihe vor mir noch hinter mir sehen, eigentlich auch kaum jemanden in der gleichen Reihe bis auf die direkten Sitznachbarn.
Also bist Du eigentlich in der "Sardinenbüchse" an sich schon sehr gut vor anderen Blicken geschützt. Wenn Du dann noch z.B. ein dünnes, breites Tuch mitnimmst (ich habe sowas zum Zusammenfalten als Halstuch für Flüge, ca. 50x50 cm aus ganz dünnem Material fürs Handgepäck, da mich die Klimaanlage im Flugzeug öfter ärgert und mir auf den Hals bläst), dann kannst Du damit im Fall der Fälle auch Dich/Deine Brust und Dein Kind problemlos weiter abschotten, wenn Dir das wichtig ist.
Und wie hier schon gesagt wurde: glaub mir, wenn Du im Flugzeig eine Umfrage starten würdest, welcher Deiner Mit-Passagiere für Stillen und welcher für Schreien eines mitfliegenden Kleinkindes votieren würde, dann würde die Umfrage wohl sehr klar zugunsten des Stillens ausgehen
Andere Sache: bzgl. Start und Landung bzw. zu den Zeiten, zu denen Anschnallpflicht herrscht:
ich kann mich da meiner Vorschreiberin nur dringlichst anschließen: denkt bitte SEHR enrsthaft über eine Babyschale nach! In diesem Fall würde ich bzgl. Druckausgleich zu Ohrenstopfen, Gummibärchen was-auch-immer raten und schlimmstenfalls auch ein schreiendes Kind in Kauf nehmen.
Denn wenn wirklich mal etwas schief laufen sollte mit dem Flugzeug - und dafür schützen ja auch wir Erwachsene uns mit dem Sicherheitsgurt - dann hast Du mit Kind auf dem Schoß bzw. mit Festhalten absolut KEINE Chance, Dein Kind festzuhalten bzw. zu schützen.
Das ist physikalisch aufgrund der Kräfte, die da einwirken schlicht unmöglich. Das Kind würde Dir einfach aus den Armen gerissen werden.
(wer sich das so nicht vorstellen kann, der möge sich bitte mal die Szene mit der Werkzeugkiste im Film "Fearless - Jenseits der Angst" ansehen, da geht es um genau diese Thematik
Also bitte, bitte nicht am falschen Ende sparen und lieber für absehbare, kurze Zeiten während des Fluges ein schreiendes, unglückliches Kind in Kauf nehmen, als fatale Folgen eines Unfalls in Kauf zu nehmen!
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Wiebke mit dem kleinen bunten Schaf (w, *27.12.2010) - auch weiterhin im Tragetuch 
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08u11
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Re: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
Mal von der anderen Seite: Ich war letzten Sommer allein unterwegs im Flugzeug und neben mir saß ein paar mit größerem Baby (ca. 8-9 Monate). Waren mit Manduca auf dem Flugplatz und die Mama hatte das Kind dann auf dem Schoß. ICH habe gemerkt, dass sie gestillt hat (weil es mich interessiert hat und weil ich weiß, was so die typischen Handgriffe/Positionen beim Stillen sind). Von ihrer Brust oder sonst irgend etwas Intimen habe ich null gesehen (eben nur den Kopf des Kindes in Stillposition). Insofern: das war alles andere als Stillen auf dem Präsentierteller (und die saßen ziemlich nah neben mir, nur eben der Papa dazwischen). Denke, jemand der sich weniger für Baby interessiert als ich, hät's nicht mal bemerkt.
Äm, Campanula, das Baby wird auch auf dem Schoß der Mutter selbstverständlich angeschnallt. Sprich: Es wird auf keinen Fall durch die Luft fliegen (solange sowohl der Gurt der Mama als auch der des Baby ordnungsgemäß geschlossen sind). Aber klar, der Abstand zu den Vordersitzen wird kleiner und der Gurt ist auch nur an einem Punkt am Gurt der Mama befestigt, ist also relativ beweglich. Optimale Sicherheit ist das nicht und dass das Baby sich bei einer turbulenten Landung da ein paar blaue Flecken holt, wie Starla es beschrieben hat, ist durchaus denkbar. Aber aus dem Arm gerissen wird es nicht einfach und eine Babyschale für 2jährige - gibt's das überhaupt? Ein eigener Sitz kann natürlich trotzdem Sinn machen (schon allein deshalb, weil ja für einen langen Flug viel bequemer)
Äm, Campanula, das Baby wird auch auf dem Schoß der Mutter selbstverständlich angeschnallt. Sprich: Es wird auf keinen Fall durch die Luft fliegen (solange sowohl der Gurt der Mama als auch der des Baby ordnungsgemäß geschlossen sind). Aber klar, der Abstand zu den Vordersitzen wird kleiner und der Gurt ist auch nur an einem Punkt am Gurt der Mama befestigt, ist also relativ beweglich. Optimale Sicherheit ist das nicht und dass das Baby sich bei einer turbulenten Landung da ein paar blaue Flecken holt, wie Starla es beschrieben hat, ist durchaus denkbar. Aber aus dem Arm gerissen wird es nicht einfach und eine Babyschale für 2jährige - gibt's das überhaupt? Ein eigener Sitz kann natürlich trotzdem Sinn machen (schon allein deshalb, weil ja für einen langen Flug viel bequemer)
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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Re: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
Der Gurt den ein Baby bekommt ist aber leider ein Witz. Der hilft im Prinzip nichts, davon abgesehen, dass man sein Baby/Kind zerquetschen wuerde
Fuer Kleinkinder gibt es eine kleine Anzahl zugelassener Sitze, sowie den Luftikid und den Cares Kindergurt (den wir haben).
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Mit der Großen (05/11), dem Mittleren (07/14), dem Ministernchen (11/15) und der Kleinen (6/18)
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nido56
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Re: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
Nur eine Bemerkung zur Sicherheit. Die Loop-Belts waeren natuerlich im Falle eines richtig heftigen Flugungluecks ueberhaupt nicht sicher. Es fragt sich nur, wie wahrscheinlich es ist, dass man in eine Situation kommt, in der man ein Sicherheitssystem braucht und in der es einen tatsaechlich retten wuerde. Denn seien wir mal ehrlich, bei einem Absturz hilft einem normalerweise auch der beste Sicherheitsgurt nichts mehr...
Ich fliege eigentlich ziemlich haeufig, mein Vater waehrend seiner langen Berufslaufbahn sogar mehrmals woechentlich. Keiner von uns hat jemals eine solche Situation erlebt und wir kennen auch niemanden, dem soetwas passiert waere. Mal ein bisschen Gewackel ja, aber nichts, wo ich mein Kind nicht mehr problemlos haette festhalten koennen. Ich denke also, das Restrisiko kann ich vertreten. Das kann man, meiner Meinung nach, nicht mit z.B. Autofahren vergleichen, wo ja tatsaechlich ein ziemlich grosses Unfallrisiko besteht. Da gehe ich, glaube ich, im Alltag oft groessere Risiken ein.
Ich fliege eigentlich ziemlich haeufig, mein Vater waehrend seiner langen Berufslaufbahn sogar mehrmals woechentlich. Keiner von uns hat jemals eine solche Situation erlebt und wir kennen auch niemanden, dem soetwas passiert waere. Mal ein bisschen Gewackel ja, aber nichts, wo ich mein Kind nicht mehr problemlos haette festhalten koennen. Ich denke also, das Restrisiko kann ich vertreten. Das kann man, meiner Meinung nach, nicht mit z.B. Autofahren vergleichen, wo ja tatsaechlich ein ziemlich grosses Unfallrisiko besteht. Da gehe ich, glaube ich, im Alltag oft groessere Risiken ein.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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Re: AW: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
Das waren fast genau die Gedanken, die wir uns vor unserer Reise gemacht haben und uns dann gegen Babyschale entschieden haben (hauptsächlich weil unsere Tochter die hasst und darin schreit). Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass ich mein Kind so festhalten muss, als ob gar kein Loop Belt da wäre. Das diese Gefahr besteht muss man sich bewusst sein und sollte man in seine persönliche Entscheidung einfließen lassen.nido56 hat geschrieben:Nur eine Bemerkung zur Sicherheit. Die Loop-Belts waeren natuerlich im Falle eines richtig heftigen Flugungluecks ueberhaupt nicht sicher. Es fragt sich nur, wie wahrscheinlich es ist, dass man in eine Situation kommt, in der man ein Sicherheitssystem braucht und in der es einen tatsaechlich retten wuerde. Denn seien wir mal ehrlich, bei einem Absturz hilft einem normalerweise auch der beste Sicherheitsgurt nichts mehr...
Ich fliege eigentlich ziemlich haeufig, mein Vater waehrend seiner langen Berufslaufbahn sogar mehrmals woechentlich. Keiner von uns hat jemals eine solche Situation erlebt und wir kennen auch niemanden, dem soetwas passiert waere. Mal ein bisschen Gewackel ja, aber nichts, wo ich mein Kind nicht mehr problemlos haette festhalten koennen. Ich denke also, das Restrisiko kann ich vertreten. Das kann man, meiner Meinung nach, nicht mit z.B. Autofahren vergleichen, wo ja tatsaechlich ein ziemlich grosses Unfallrisiko besteht. Da gehe ich, glaube ich, im Alltag oft groessere Risiken ein.
Eigentlich ist das alles OT. Sorry!
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08u11
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Re: Kleinkind stillen (2-jährig) im Flugzeug
Okay, Baobab, dass es da auch für Kleinkinder extra Sitze gibt, wusste ich nicht. Und stimmt, Zerquetschen könnte eher ein Problem sein (wobei ein 2jähriges zerquetscht man auch nicht so einfach). Will auch gar nicht behaupten, dass eigener Sitz für das Kleinkind nicht sinnvoll ist. Grade in so Situationen, wie Starla beschreibt sicher schon.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)