Hallo Mayra,
also mein Ansatzpunkt wäre auf jeden Fall auch der frühe Morgen - wann müsst Ihr denn für gewöhnlich raus? Wie wäre es mit einer halben Stunde eher wecken? Dann wäre er abends sicher früher müde.
Und ich würde versuchen, irgenwie "Tatsachen zu schaffen" was das Insbettgehen anbelangt. Also 19 Uhr wäre meinen Kindern (und mir

) zwar jetzt irgendwie auch zu früh, aber zwischen 8 und halb 10 gehen die Kinder gemeinsam rauf, alle gehen ins Bett, und ich gehe manchmal mit rauf, mache mich dann auch bettfertig, oder rede noch mit einem der Kinder oder so - für die anderen ist KLAR, dass sie dann ins Bett gehen. Selber Buch lesen ist OK, das darf jeder wie er mag. Die Große sitzt oft noch am Schreibtisch, die Mittlere liest jeden Abend stundenlang (da muss ich zu fortgeschrittener Stunde oft noch vorbei und das Kind zum Aufhören bewegen), die beiden Kleinen gucken entweder selbst ins Buch oder schlafen direkt ein oder kriegen manchmal noch etwas von den Großen vorgelesen.
Ist irgendwie selbstverständlich so. Es kommt recht oft vor, dass jemand noch mal aufsteht, was trinkt oder zum Klo geht, aber das finde ich überhaupt nicht schlimm. (Klar ist halt, dass dann auch NUR was getrunken bzw. NUR auf Toilette gegangen wird)
Brote schmieren findet hier spätabends nicht mehr statt - wer dann noch Hunger kundtut, darf sich einfach schon mal kräftig aufs Frühstück freuen

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Mit 4 hat das schon gut geklappt, dass die Kinder alleine ins Bett gegangen sind und ich war in Sichtweite (Wäsche legen, leise aufräumen usw.). Das ging so über die Ansage: "Bleib Du ruhig liegen, ich habe noch was vergessen (zu holen/wegzuräumen usw.), kannst mir gerne zugucken, ich komme gleich wieder." - darüber sind die Kinder dann einfach eingeschlafen.
Keine Ahnung, ob Dir das was nützt.
Dir viel Geduld, und Kraft für nötige Veränderungen,
LG
Julia