August hat gesschrieben: Meint ihr das es eher sogar "schädlich" ist,früher an zu fangen,trotz vollstillens??
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Das würde mich auch interessieren. Meine persönliche Erfahrung sagt: Wenn das Kind beikostreif ist - nein. Dann ist es einfach nur für alle entspannter als sich an irgendwelche Daten zu halten. J. hat mit ca. 5 Monaten schon eifrig gegessen (BLW mit teils Fingerfood, teils Brei) und ich sehe keinen Nachteil. A. wurde streng nach Regel 6 Monate gestillt und dann klassisch zugefüttert. Beide haben keinerlei Allergien (sind allerdings auch nicht sonderlich gefährdet). Aber bei J. war die Beikosteinführung viel stressfreier und er ißt heute auch viel besser und abwechslungsreicher als sein großer Bruder.
Ginevere hat geschrieben: Her Hipp schätze ich mal.
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Wieso? Okay, kann sein, dass viele das so verstehen. Aber die Studie besagt eigentlich doch das genaue Gegenteil: Kind darf alles essen (naja, jedenfalls fast) und soll das auch. Gläschen brauche ich dafür nicht, zumal die Mengen da ja winzig sein dürfen. Beim Großen war ich viel mehr in Versuchung, Gläschen zu kaufen, damit der nur ja nichts Falsches abbekommt. Okay, ich hab's dann selbst gekocht, aber mein Gott was für ein Aufwand. Beim Kleinen haben wir uns - eben auf Grund dieser Studie guten Gewissens die Babynahrung gespart.
Okay, nach 4 Monaten sind vermutlich die wenigstens Kinder beikostreif. Aber wozu einem reifen Baby was vorenthalten, nur weil's erst 5,9 Monate ist? Oder einem Kind mit 6 Monaten den Brei reinstopfen, den es erst mit 7 Monaten gebraucht und gewollt hätte? Mit exakt 6 Monaten ist wohl kaum ein Kind beikostreif. Zwischen dem 5 und 7 Monat langsam mal probieren lassen hat bei meinen Kindern aber sehr gut geklappt. Das Problem liegt für mich weniger an der Zahl (ob 4 oder 6), sondern daran, dass überhaupt exakte Daten genannt werden. Oder habe ich da was ganz falsch verstanden?
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)