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Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 19.02.2013, 23:41
von KyanasMum
Ja ich denke es wäre schön wenn das hier begleitend geklärt werden kann.
Ich habe meiner Tochter Nähe gegeben durch das viele Tragen im Tuch oder Trage.
Durch das Kuscheln und das Familienbett. Eigentlich immer :)
Ich muss sagen ich habe mich sehr nutzlos gefühlt als ich abgestillt hatte...
Zeitweise kam / kommt das Gefühl noch hoch. Die letzte Zeit aber nicht mehr oft.
Meine körperliche Verfassung ist im Moment sehr gut. Ich fühle mich fit und mache hier den Alltag und HAushalt sehr gut und viele sagen perfekt... Ich mache viel Krabbelgruppen und engagier mich beu Bekannten und Freundinnen und helfe ihnen mit ihren kleinen babys oder in der Schwangerschaft.
Wenn ich anfangen sollte zu pumpen und ein Bes anzulegen etc. Ist für mich klar das meine Tochter und ich vorgehen und ich kürzer treten werde.

Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 20.02.2013, 12:31
von jusl
Hallo KyanasMum,

zu Deiner Frage nach dem Domperidon: Dieses und andere Medikamente werden recht häufig bei Relaktationen eingesetzt. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, z.B.:
* von der medizinischen Vorgeschichte der Mutter,
* vom Grund fürs damalige Abstillen,
* vom zeitlichen Abstand, wie lange das letzte Stillen her ist,
* von der Dauer, wie lange vorher gestillt wurde,
* von der Menge, wieviel vorher gestillt wurde (auf Vollstillniveau oder weniger),
* von den Erwartungen der Mutter bzgl. der Milchmenge, die bei der Relaktation erreicht werden soll
usw.
- es ist also eine individuelle Entscheidung, ob medikamentöse Unterstützung sinnvoll erscheint oder nicht. Diese Entscheidung muss auch nicht vor Beginn getroffen werden, sondern man kann auch erstmal loslegen mit der Relaktation und irgendwann im Verlauf entscheiden.

Eine Relaktation umfasst ja bekanntlich zwei Baustellen: 1. Das Wiederanregen der Milchproduktion und 2. das Wiedergewöhnen des Babys an die Brust. Welche dieser beiden Aufgaben sich als die größere herausstellt, ist von Fall zu Fall ganz unterschiedlich. Es empfielt sich, beide Aufgaben zunächst als voneinander GETRENNT anzusehen. D.h. Du könntest beginnen, durch häufiges Pumpen den Milchfluss wieder anzuregen, auch deutlich eher, als Du einen ersten Stillversuch mit Deinem Kind unternimmst.
Viele flasche-gewöhnte Kinder können nicht direkt gestillt werden. Sie benötigen dazu ein ein kleinschrittiges Lernprogramm, mit dessen Hilfe sie nach und nach den Weg zurück von der Flasche zu Brust finden können. Dazu gibt es ein bewährtes Programm, mit dem sich selbst viel arbeite und gute Erfahrungen gemacht habe: "Umgewöhnung von der Flasche zur Brust" (im Link bitte runterscrollen. Diese Broschüre solltest Du zuhause haben. Auch eine Stillberaterin vor Ort, die Dich dabei begleiten soll, sollte sich unbedingt damit auskennen - am besten fragst Du direkt am Telefon danach).
Bei älteren Babys und Kleinkindern müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, damit die Umgewöhnung funktioniert. Zuerst muss das Saugbedürfnis noch hoch genug sein - Einjährige können dafür möglicherweise schon "zu groß" sein. Desweiteren muss das Kind bereit sein, auf gewohnte Abläufe zum Teil zu verzichten - damit kommen Kinder (Menschen generell ;-)) unterschiedlich gut zurecht. Es muss also eine recht ausgeprägte Aufgeschlossenheit und Lernbereitschaft mitbringen. Wenn es sich z.B. weigert, an neue, bislang ungewohnte Sauger auch nur anzudocken, wird eine Rückgewöhnung an die Brust wohl nicht gelingen. Es ist gut, sich mit dieser Möglichkeit vorab auseinanderzusetzen und sich Kriterien zu überlegen, anhand derer man täglich neu entscheiden kann: "Weitermachen oder aufhören?"

Ich hoffe, diese Hinweise sind hilfreich für Dich,
Rückfragen immer gern und LG
Julia

Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 20.02.2013, 12:47
von KyanasMum
Danke nochmals :)
Ich wollte erst anfangen an einer elektrischen doppelpumpe und dann mit Arzt und Stillberazerin schauen ob ich Domperidon überhaupt benötige. Ich will ja nicht voll stillen. Und selbst nur ein paar Tropfen wären für mich vollkommener Erfolg.
Meine MAus spielt gern an meinen Brüsten und nimmt sie auch in den Mund und nuckelt dran .
Sie ist sehr aufgeschlossen und probiert gerne alles was geht.
Saugen würde sie an ihrer Flasche den ganzen Tag und Sauger nimmt sie eigentlich alle...
Am liebsten aber Mutterbrust ähnliche Sauger.
Ich muss sie nicht unbedingr zwangsweise an meine Brust ran bekommen. Ihr ein paar Tropfen Mumi zu geben wäre schon wundervoll.
Ich würde einfach bzw werde einfach schauen was das Pumpen bringt.

Ich habe vorher 14 Tage gestillt und dann mit einem mikden Hormon abgestillt. Mikch hatte ich noch sehr sehr lange.
Das stillen ansich hat geklappt. Sie war sehr gut an der Brust hat prima gesaugt. Ist allerdings teotz allen gängigen MEthoden immer dran eingeschlafen.
Wir haben gern im Liegen gestillt und ab da schlief sie neben mir und auch vieo besser.
Ich habe wie gesagt vor 11,5 Monaten abgestillt hatte aber sehr sehr kange noch Mumi in den Brüsten. Glaube bis zum 3. Oder 4. Monat.

Ich habe vor wenn die Milch fliessen sollte und es einigermassen klappt.ei BES zu kaufen und damit zu probieren ob sie überhaupt Brust statt Flasche möchte. Wenn sie schin mein Interesse oder gar Wut zeigt werde ich es zwar ab und an probieren aber ohne Druck...

Liebe Grüße

Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 20.02.2013, 13:02
von jusl
Dann alles Gute für Deine Bemühungen!
Wir freuen uns, wenn Du hier gelegentlich berichtest, wie es läuft.

LG
Julia

Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 20.02.2013, 13:06
von MamaK
Hallo KyanasMum,

ich kann ein wenig nachfühlen wie es dir geht... Habe selbst meinen großen nur wenige Wochen gestillt und bin leider mangels guter Beratung damals wg. wunder BW (meine Hebamme hat echt 10 Tage Stillpause verordnet und ich habe ihr - leider - geglaubt) viel zu schnell bei der Flasche mit pre gelandet. Habe hinterher sehr lange damit gekämpft und mich ein bisschen als "Versagerin" gesehen. Bei meiner Kurzen war ich diesmal wenigstens schlauer und besser beraten. :D

Ich finde es toll, dass du über eine Relaktation nachdenkst. Wünsche Dir viel Erfolg für Dein Vorhaben, viel Kraft und gute Unterstützung!

Alles Liebe
MamaK

Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 20.02.2013, 13:15
von KyanasMum
Ich danke Euch. :-)
Ich werde sicherlich noch ein paar Fragen entwickeln im Laufe der Zeit...
Bis die Pumpe da ist werde ich weiter recherchirren und nachlesen.
Und im Kontakt mit meiner Stillberaterin sein.
Ich bin gespannt wie lange es dauert bis die ersten Tropfen kommen oder ob es einfach nicht sein soll.. Ich weiss ja durch Erzählungen wie hart und anstrengend der Weg ist...

Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 20.02.2013, 14:27
von Lösche Benutzer 12151
Traurig, dass du nicht besser beraten wurdest, denn Stillen schützt meistens vor einer fiesen Wochenbettdepression. Ich wünsche dir viel Erfolg.
@MamaK: 10 Tage Stillpause Oo wie krass! Und das nur mit wunden BW die viele am Anfang haben...

Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 20.02.2013, 14:51
von MamaK
Femmefatale hat geschrieben: @MamaK: 10 Tage Stillpause Oo wie krass! Und das nur mit wunden BW die viele am Anfang haben...
Ja, find ich inzwischen auch...Die waren zwar schon fies wund (eitrig und blutig) sodass es mir eine Stillpause erst wie eine Erleichterung vorkam; welchen Teufelskreis ich damit in Gang gebracht habe und dass man wunde BW schnell & gut in den Griff kriegen kann war mir damals nicht klar. Wenigstens konnte ich jetzt bei der Kurzen von diesen Erfahrungen profitieren. Und der Große ist trotzdem gesund und munter :wink:

Liebe Grüße!

Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 23.02.2013, 22:40
von KyanasMum
So ich berichte jetzz ein mal :-)
Meine Hausärztin hat mir Dompeidon verschrieben,
Ich soll nur 3 * 1 nehmen... Bringt das den Prolarktinspiegel überhaupt hoch??
Ich pumpe tagsüber nun alle 2 Stunden. Mittlerweile sind meine Brüste heiß kribbeln und ziehen und drücken.
Ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen??
Soweit fühle ich mich gut es klappt auch alles nein Mann hilft gut mit zeig Verständnis und
Hilft hier toll mit. :-)
Haben heute auch einen gesundheitsausflug mit der Kleinen gemacht und ich durfte überall i Ruheräune zum "abpumoen" :-D
Ich habe nur Angst vor "starken Nebnwirkungen des Domperidons"
Hatte mal einen Krampfanfall von einem Medikament was zu hoch dosiert war über einen langenZeitraum.
Wenn die Dosis Domperidon mit 30mg am Tag zu niedrig ist um Milch zu bilden,
Werde ich mich nicht trauen sie deutlich zu steigern....
Dann würde ich es nur mit dem Stilltee und Bockshornklee weitervereuchen.
Habe auch stillbhs gekauft zwecks nicht einengen der Brüste ;-)

Ganz liebe Grüße

Re: Wieder anstillen?

Verfasst: 24.02.2013, 10:51
von jusl
Ich soll nur 3 * 1 nehmen... Bringt das den Prolarktinspiegel überhaupt hoch??
Wieso "nur"? 3x10 mg ist eine normale Dosierung (Quelle). Normalerweise startet man mit 2x10 mg.
Ich pumpe tagsüber nun alle 2 Stunden. Mittlerweile sind meine Brüste heiß kribbeln und ziehen und drücken.
Ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen??
Sicher kein schlechtes Zeichen. ;-)
Soweit fühle ich mich gut es klappt auch alles nein Mann hilft gut mit zeig Verständnis und
Hilft hier toll mit.
Prima!
Ich habe nur Angst vor "starken Nebnwirkungen des Domperidons"
Hatte mal einen Krampfanfall von einem Medikament was zu hoch dosiert war über einen langenZeitraum.
Eben deshalb ist dabei ärztliche Begleitung notwendig. Wende Dich bei Auffälligkeiten bitte umgehend an Deinen Arzt.
Wenn die Dosis Domperidon mit 30mg am Tag zu niedrig ist um Milch zu bilden,
Werde ich mich nicht trauen sie deutlich zu steigern....
Bitte auf keinen Fall die Dosis auf eigene Faust hochschrauben. Ist wie gesagt auch nicht sinnvoll, Eure derzeitige Dosierung ist ganz normal.

Alles Gute weiterhin!
Julia