greenie bird hat geschrieben:Frühchenmama hat geschrieben:Laut WHO sollte man bei Frühchen ggf. etwas früher zufüttern, um insbesondere eine Eisenmangelanämie vorzubeugen. Der Eisenspeicher von Frühchen ist eigentlich immer fast leer. Da dein Frühchen "nur" 4 Wochen zu früh kam, hat es eigentlich sonst keine Beeinträchtigung und müsste sich langsam gleichaltrigen Babys angepasst haben. Sprich: die Beikostreife kann sich jetzt zeigen.
Alles Gute
Aber dafür gibt es doch gleich nach der Geburt Eisen verabreicht.
Gesendet von meinem U9200
Zudem hat MuMi genau die richtige Eisenkonzentration und Eisen wird bestens aufgenommen. Das muss bei eisenhaltiger Beikost nicht der Fall sein. Und richtiger Eisenmangel wird mit Eisenbeigaben behandelt und nicht mit eisenhaltigen Essen. Daher finde ich die Empfehlung recht sinnfrei.
Letztendlich würde ich warten bis die
Beikostreifezeichen da sind und dann anfangen.
AnWun hat geschrieben:Das liegt leider am Markt`" Brei ab dem 4. Monat" und vielen unwissenden Kinderärzten..
Es gab vor nicht allzu langer Zeit eine Studie von Dermatologen, die besagte (ich will nicht lügen- kenne den genauen Wortlaut nicht), dass Vollstillen länger als 4 Monate keine Vorteile hat..
Traurig aber wahr- aber dahingehend sind leider auch hfg die Empfehlungen.
Die WHO sagt weiterhin 6 Mon ausschließlich stillen und dann Beikost anbieten (D.h. auf Zeichen des Kindes achten)
Da hat Jusl da was zu geschrieben, ich finde es nur gerade nicht. Aber sinngemäss kommt die Empfehlung mit vier Monaten mit Beikost anzufangen - gibt es schon, aber sie hat einen anderen Hintergrund. Es ist nämlich so, dass Beikost besser vertragen wird und Toleranzen gegen "kritische" Lebensmittel besser gebildet werden können, wenn neben der Beikosteinführung auch gestillt wird. Und da viele Frauen "nur" sechs Monate überhaupt stillen, wird empfohlen, schon mit vier Monaten mit der Beikost anzufangen, damit dieser Effekt genutzt werden kann.
Es gab auch noch Kritikpunkte zu der Studie, dass die nicht so richtig ausgelegt wurde.