Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

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kiki18
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von kiki18 »

Ich häng mich an - bei mir ist es das Gleiche!
Noch vor ein paar Wochen hat sie tagsüber UND nachts ca. alle 2 Stunden gestillt. Das konnte ich ja noch verstehen - sie hatte halt nach 2 Stunden einfach wieder Hunger. Inzwischen sind wir tagsüber bei 3 Stunden und nachts bei 2 Stunden und ab ca. 3 Uhr bei einer Stunde. Das schlaucht schon... Und bei den ein-stündigen Abständen bin ich mir schon sicher, dass sie nicht aus Hunger aufwacht... oder schläft sie beim Stillen selber wieder so schnell ein, dass sie nicht richtig satt wird?
Heute habe ich scheinbar den richtigen Zeitpunkt zum Ins-Bett-Bringen versäumt und sie ist gegen 7 hier im Wohnzimmer auf dem Stillkissen eingeschlafen. Das heißt, sie pennt jetzt seit geschlagenen 3 Stunden auf meinem Schoß (mir schlafen die Beine ein und aufs Klo müsste ich auch mal so langsam).
Das gibt mir jetzt schon zu denken: Warum schläft sie hier auf dem Stillkissen besser und länger als im Bett? :roll: Jemand ne Idee?
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Katha
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von Katha »

Hast Du sie im Familienbett?
Kl. Hase hat am Anfang auch fast nur ausschließlich auf mir geschlafen.
Die frühen Morgenstunden trinken Babys wohl so viel, weil da unsere Vorfahren nicht jagen mussten. Kennst Du http://kinderverstehen.de/ und die Sachen von Renz-Polster? Hat mir geholfen, mich da reinzufinden in die Couchphasen.
Genieß die Zeit - sie geht so schnell rum.
Mittlerweile will Kl. Hase meist Meter gut machen
Katha mit dem Hasen *01/2012
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Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
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kiki18
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von kiki18 »

Ja, Renz-Polster wird ja hier im Forum häufig zitiert, ich kenne die Artikel.
Die Kleine schläft im Familienbett (seit sie da ist eher Mama-Bett, da der Papa ins Wohnzimmer ausgezogen ist :( , auch ein Grund, warum ich mich freuen würde, wenn sich die Situation irgendwann ändert)
Mit der Evolution lässt sich natürlich einiges erklären. Ich frag mich nur, ob das mit dem Jagen in den frühen Morgenstunden dann auf die vielen anderen Mütter, die ich kenne, die nicht einschlafstillen und familienbetten, dann nicht zutrifft, oder warum schlafen deren Kinder mittlerweile fast alle durch ?(Nein, bitte keine Diskussion, ob das denn wirklich so ist, ich glaube nicht, dass die ALLE flunkern oder ihre Kinder ALLE nachts ins eigene Zimmer ausquartieren)
Naja, hatte eine besonders katastrophale Nacht (lag wohl hauptsächlich mit an den Blähungen der Kleinen) und bin deshalb ein bisschen angefressen und zweifle ein bisschen an unserem Einschlafstil... :roll:
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von Katha »

Selbst, wenn die Kinder im gleichen Zimmer im eigenen Bett liegen, kann da Hungergemaunze leicht mal überhört werden. Ich wach tw. auf und Schlaf gleich wieder ein OHNE zu stillen, wenn Kl. Hase selber in sein Bett gerobbt ist und nur 30 cm von mir weg liegt.
Gibt ne Studie, dass Schnullerreinsteckenmüssen nicht als Aufwachen gezählt wird.
Und dann gibt es noch die Kinder, die wirklich durchschlafen. Meist ändert sich das bei denen mit 6 Monaten aber oft :mrgreen:
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von Katha »

Ach ja, und Dauerschnullern in der Nacht führt oft dazu, dass die Kleinen ihren Hunger verschlafen bzw. ihr Nähebedürfnis darüber stillen.
Plus, weil Durchschlafen in unserer Gesellschaft leider als Entwicklungsschritt gesehen wird,flunkern einige.

Ich hab hier im Forum mal gelesen, dass eine Userin m. ihrem Kind im KH war und über Nacht blieb. Anderes Kind auf dem Zimmer (ca. 5 Monate alt, wenn es mir richtig gemerkt), blieb alleine, weil Eltern meinten "schläft eh durch". Das Kind war mehrfach Nachts wach und hat in der Gegend rumgeguckt - nur die eigenen Eltern wussten das nicht.

Erwachsene werden übrigens auch Nachts mehrfach wach, nur erinnern wir uns nicht mehr daran.

So, Hase nörgelt...
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von kiki18 »

Naja, aber ist es denn so schlimm, wenn ein Kind mal kurz wachwird und rumguckt? Der menschliche Schlafrhythmus ist eben so, dass man in bestimmten Zeitabständen wach wird (Babys UND Erwachsene). Bei Babies waren die Abstände glaub ich so 1, 5 - 2 Stunden, wenn ich mich recht erinnere. Ist es nicht grad die Leistung des Durchschlafens, wenn das Baby kurz wachwird, aber friedlich selber wieder zurück in den Schlaf findet? Die nicht-durschlafenden Babies schaffen diesen Schritt eben einfach noch nicht.
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von Katha »

Mein Kind macht das - zusätzlich zum Stillen wollen - auch oft. Wenn er meinen Partner oder mich sieht, schlummert er meist selig weiter. Falls nicht, nicht!

Tatsache ist doch die: entweder hat man/frau ein Kind, dass von sich aus durchschläft - oder nicht.
Beeinflussen kann man es eh nicht (jedenfalls nicht im SuT-Sinne wie ferbern). Aber selbst so kleine Beeinflussungen wie Schnuller in Kombi mit durchschlafen birgt das Risiko einer Gedeihstörung (hab da auch mal von ner Studie gelesen). Das hat mich bei nächtlichem Dauernuckeln versöhnt, falls es mal genervt hat.
Warum sich dann mit anderen vergleichen? Es gibt auch Leute, die Kriegen nur deswegen drei Kinder, weil es zur Mittelschicht "dazugehört" sich das leisten zu können. Und sind froh, wenn die Kinder verräumt sind. Deren Leben will ich auch nicht. Und und und.

Mal überspitzt gesagt...
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von Schneeflöckchen7 »

Mein kleiner Frosch schläft tagsüber auch nur auf oder an mir und stillt tagsüber sehr schlecht mit viel schreien und z.Z. immer nur ganz kurz. Nachts schläft er mit mir im Bett, dort sogar die ersten zwei bis drei Stunden alleine. Der Rest der Nacht gestaltet sich mit 1 bis zwei stündigem Stillen und ein- bis zweimal wickeln. Neuerdings macht er nämlich nachts wieder ordentlich in die Hose und meckert dann so lange rum, bis ich es entfernt habe; also muss ich es direkt wegmachen, damit wir schneller weiterschlafen können. Im Liegen stillen klappt plötzlich auch nicht mehr jedes Mal (mindestens zweimal will er im Arm gehalten werden), sodass wir schon in den unbequemsten Haltungen wieder eingeschlafen sind - Genickstarre vorprogrammiert. Der Papa ist auch aus unserm Bett ausgezogen.
1. Fröschlein (10/2012), hoffentlich folgen weitere...
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von kiki18 »

Ohja, bei uns ist es ganz genauso. Auch ich muss nachts ein bis zweimal wickeln. Ich bete ja auch schon, dass das irgendwann aufhört...
Katha hat geschrieben:Tatsache ist doch die: entweder hat man/frau ein Kind, dass von sich aus durchschläft - oder nicht.
Beeinflussen kann man es eh nicht (jedenfalls nicht im SuT-Sinne wie ferbern).
Da bin ich mir eben - siehe oben - nicht so sicher. Es gibt doch eine Studie, nach der Babies im Familienbett häufiger stillen als Babies im eigenen Bett. Und nach meiner Erfahrung stimmt das auch. Das kann man nun natürlich sowohl positiv, als auch negativ interpretieren.
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Jungsmama
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Re: Stillen: Tagsüber sehr wenig, nachts dafür umso mehr...

Beitrag von Jungsmama »

Hallo,
ich bin neu hier. Habe schon eine Weile mitgelesen und es endlich geschafft mich anzumelden :D

Das Thema trifft auf uns momentan auch zu.
Mein Mini ist jetzt 4,5 Monate und wir haben seit ca. 2 Wochen wieder Dauerstillen (oder nuckeln) nachts. Ins Bett gehen und einschlafen ist momentan eh ein schwieriges Thema. Aber ohne an der Brust zu schnullern geht bei uns gar nichts mehr (Er nimmt keinen Schnuller). Wir betreiben nicht nur einschlafstillen sondern auch weiterschlafstillen. Vorher konnte mein Mann ihn noch mal rum tragen, wenn er zwischendurch wach wurde und wir noch nicht im Bett waren. Das geht jetzt auch so gut wie gar nicht mehr :( Ich liege seit Tagen ab halb neun im Bett, weil das Kind sonst die ganze Wohnung zusammen brüllt und nicht mehr weiter schläft. Da er nachts mittlerweile aus dem Beistellbett ins Familienbett umgezogen ist, komme ich immerhin zu Schlaf. Ich habe aber so keine Kontrolle, ob er wirklich stillt oder nur an der Brust nuckelt. Meine Versuche ihm die Brust zu entziehen oder einen Schnuller anzudrehen, werden mit meckern oder schreien beantwortet. Also heisst es dann wieder Brust raus und Kind ran. Ich bin auch teilweise verunsichert, ob wir ihm einfach etwas angewöhnt haben oder ob es normal ist, dass sie zeitweise so anhänglich sind. Habe etwas Angst, dass es nicht nur eine Phase ist und wir unserem Mini irgendwann mal beibringen müssen ohne Brust zu schlafen :?

Wie Du siehst, bin ich auch so ratlos wie Du. Aber immerhin sind wir wohl nicht allein mit solchen Problemen. Das hilft mir persönlich schon sehr.
Optimistin mit Dickerchen (09/12)
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