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Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 26.01.2013, 21:56
von leira
darf ich das nochmals raufholen?

mir wurde jusl sooo sehr empfohlen, ich hoffe, sie meldet sich mal noch

post von gestern auf geborgensein.ch

ich mag nicht mehr ich bin sogar soweit abzustillen es geht nicht mehr.

ich war in der akupunktur und sie meinte, so langsam aber sicher solle ich ans abstillen denken. sie meine es nicht so krass wie sie es sagt aber sie musste auch klar sagen, das ich auch ihre patientin sei und sie mich auch angesehen hätte und eben sah, dass ich am ende bin.
einen nutzen brachte es nach der ersten behandlung. r trinkt nun ab und zu etwas wasser aus dem becher. zmorgen geht auch eher wieder...

aber ich will nicht mehr. heute hab ich gearbeitet mittagessen war glaubs wenig. super nami verbracht (l machte mittagsschlaf da etwas krank und wir hatten zeit, r. wollte wieder mal nicht schlafen durfte dafür fast 1 std dauernuckeln). assen zvieri.
beim znacht hab ich ihn in den triptrap gesetzt. sobald er sein essen sah kreischte er los. gg versuchte dann etwas in den mund zu geben (also so ein hauch das er den geschmack spürt)
er erbracht vor lauter weinen. gg holte ihm noch brot und noch eine getrocknete aprikose. er weinte kreischte würgte schnappatmung etc. ich war fertig und nahm in an die brust. natürlich kam grad noch ein streit mit gg....
ich will nicht mehr stillen aber wie?

Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 26.01.2013, 21:57
von leira
und post von heute
frauen ich danke euch (vorallem xe joli und melli).
ihr habt mir mal wieder gezeigt, ich bin nicht alleine.

heute war ein guter tag. ich habe gg heute erzählt was ihr so alles erzählt habt und mir wurde einiges klarer.

1. ich muss es gelassener nehmen, das positive sehen (also letztes kind letzte stillbeziehung geniessen zb)
2. ich glaube es sind 2 probleme.
das eine das schlafen. ich glaube einfach, er hat tagsüber zuwenig schlaf und ist überdreht. wir waren heute in D 1 std weg hin 1 std weg zurück. hat er beide geschlafen. sind dann noch velofahren gegangen geschlafen. ging heute ohne problemem ins bett. ansonsten schläft er kaum eine halbe stunde.
das andere: ich sehe das stillen differenzierter. es ist nicht nur nahrung. bsp. er schlief im veloanhänger. ich nahm ihn schlafend auf und erwachte beim abziehen und wollte stillen. eigneltich ja klar andere haben nuggi oder kuscheltier.
lösung: ich muss ihn an einen gegenstand gewöhnen. nur wie??

Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 27.01.2013, 16:31
von Schneekugel
was wen du dich in der Nacht in ein anders Zimmer legst und M schaut?
oder halt kosequent nur Wasser anbieten, das half bei uns damals aber sie war schon einiges älter.

Abstillen gegen seinen Willen stelle ich mir auch schwer vor. Ich hatte ja auch so einen MuMi Junkie, wo irgendwie nichts half. Und du weisst ja, ich überlegte darum lange, ob ich das zweite nun gar nicht stillen will.

Was wen du die Nähe die er sucht, mit dem Tuch deckst? wirds dann besser?

(((Leira)))

Vielleicht spürt er aber auch einfach gerade, dass sonst noch vieles im Umbruch ist und klebt darum nochmehr, also das er sich so die Sicherheit auch wieder holt, das kam mir noch in den Sinn. War bei Fröschli so nämlich extrem, wen irgendwo eine Unsicherheit bestand kam sie noch mehr, was mich noch mehr nervte :oops:

Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 28.01.2013, 11:40
von Schneekugel
Jusl oder Mondenkind habt ihr noch einen Tipp für Leira?

Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 28.01.2013, 18:54
von jusl
Ich melde mich spätestens morgen.

LG
Julia

Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 29.01.2013, 18:45
von jusl
Hallo leira,

vielen Dank für Deine Geduld. Also, ich muss sagen, dass ich Deine Schilderungen (auch wenn ich sprachlich jetzt nicht 100% alle bis ins Detail verstanden habe :oops: :lol: ) durchaus zum Teil bedenklich finde. Gerade Schilderungen wie diese hier:
beim znacht hab ich ihn in den triptrap gesetzt. sobald er sein essen sah kreischte er los. gg versuchte dann etwas in den mund zu geben (also so ein hauch das er den geschmack spürt)
er erbracht vor lauter weinen. gg holte ihm noch brot und noch eine getrocknete aprikose. er weinte kreischte würgte schnappatmung etc.
zeugen nicht von altersangemessenem Verhalten. Kein Einjähriger muss ein Schnitzel kauen, klar, und es ist auch OK, wenn Kinder in dem Alter noch eher wenig Interesse an fester Nahrung haben und ihren Kalorienbedarf noch zum Großteils übers Stillen decken. Aber nicht nur die ESS- sondern v.a. die KOMMUNIKATIONS-Situation in dieser Schilderung macht mir Sorgen.

Mir fehlen jetzt gaaanz viel Info, um mich da weiter fundiert dazu äußern zu können, aber vielleicht könnt Ihr Euch Unterstützung vor Ort suchen? Auf jeden Fall kinderärztlich die von blueberry schon erwähnten Untersuchungen machen lassen, auch hinsichtlich der allgemeinen Entwicklung, Motorik, Sensorik usw.
Und dann wäre es sicherlich gut, wenn Du Dich beim Auffinden wirksamer Entlastungsmöglichkeiten unterstützen lässt. Ich bin z.B. nicht sicher, ob Abstillen da wirklich eine Entlastung für Dich darstellen würde: Ist SICHERGESTELLT, dass Dein Baby mit anderer fester und flüssiger Nahrung überhaupt zurechtkommt?? Insofern sehe ich diesen Rat hier etwas kritischer:
ich war in der akupunktur und sie meinte, so langsam aber sicher solle ich ans abstillen denken. sie meine es nicht so krass wie sie es sagt aber sie musste auch klar sagen, das ich auch ihre patientin sei und sie mich auch angesehen hätte und eben sah, dass ich am ende bin.
Es ist immer am leichtesten, bei stillenden Müttern das Stillen für ihre Misere verantwortlich zu machen. Komischerweise sagt bei tennisspielenden Müttern nie jemand "Du bist ja am Ende, lass das Tennisspielen!"... also es lohnt sich sicher, mal GENAU zu schauen, WAS GENAU Dich erschöpft. Ist es tatsächlich die Produktion von 0,5-1 l Muttermilch täglich? Oder eher die Aufsicht und Fürsorge für ein sehr anstrengedes Kleinkind? Der beständige Schlafmangel? Der Konflikt mit den Ansichten, Wünschen und Bedürfnissen anderer Familienmitglieder? Ich stochere nur im Dunkeln, logo, ich kenne Euch ja nicht, aber hier würde ich ganz genau analysieren (wie gesagt, am besten mit Hilfe vor Ort), um das größtmögliche Entlastungspotential herauszufinden.
ich versuche wirklich nur noch zu stillen, wenn ich das gefühl habe, er hat wirklich durst (also nicht mehr als trösterli etc).
Hier ist es vielleicht sinnvoller, genau anders herum dranzugehen. Einige Male pro Tag (Größenordnung: 2-5 mal) stillen zum Trösten, Kuscheln, Einschlafen usw. ist völlig OK. Aber der Druck der ERNÄHRUNG sollte für Dich vielleicht besser künftig wegfallen!..

Ich hoffe, diese vagen Hinweise nützen Dir irgendetwas; ich fürchte aber, wirklich helfen kann ich da nicht.
LG und alles Gute
Julia

Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 29.01.2013, 20:18
von blueberry
Kennst Du das Buch von Gonzalez: "Mein Kind will nicht essen"? Ich denke, das könnte gut passen bei Euch.

Ansonsten hat jusl es ja schon angedeutet: Stillen ist für den weiblichen Körper eine ganz normale Körperfunktion wie Treppesteigen, Radfahren, Nachdenken, Putzen, Essenkochen, zum Bus laufen, ... - die fürs Vollstillen benötigten Kalorien pro Tag sind nicht so viele, wie man meinen könnte (hier findest Du dazu Infos) und da man zum Stillen zumeist sitzen oder liegen kann (gerade letzteres empfiehlt sich auch tagsüber sehr zum Entspannen), empfinden eigentlich viele Mütter das Stillen eines sonst aktiven Kleinkindes als die wenigen Ruhepausen, die sie am Tag bekommen :wink:

Das, was die Tage mit Kleinkind so schlauchend und anstrengend macht ist eigentlich vielmehr die viele Bewegung, das viele Aufstehen, runterbeugen, hinhocken, Kind hochheben - und das STÄNDIGE präsent sein, aufmerksam Gefahren verhüten, Kind bespaßen, ...

Du kannst ja mal ganz realistisch aufschreiben, was sich durch Abstillen ändern würde - und dann schauen, was sich dadurch vereinfacht, und was nicht - und was vielleicht sogar anstrengender werden könnte (in den Schlaf begleiten z.B. kann durch Rumtragen, Vorsingen, Geschichten erzählen und die meist längere Dauer des Ganzen wesentlich anstrengender werden als Einschlafstillen. Nur so als Beispiel.)
leira hat geschrieben: beim znacht hab ich ihn in den triptrap gesetzt. sobald er sein essen sah kreischte er los. gg versuchte dann etwas in den mund zu geben (also so ein hauch das er den geschmack spürt)
er erbracht vor lauter weinen. gg holte ihm noch brot und noch eine getrocknete aprikose. er weinte kreischte würgte schnappatmung etc. ich war fertig und nahm in an die brust.
An dieser Stelle würde ich nochmal schauen, wie Euer Kind diese unglaublich negativen Assoziationen aufgebaut hat! Dass ein Kind sich dermaßen aufregt und panisch reagiert, wenn es Essen sieht, ist ja nicht normal und hat irgendeine Vorgeschichte. Einem Kind das sowieso schon so reagiert dann noch Essen in den Mund zu geben (gegen seinen offensichtlichen Willen!) halte ich übrigens - es tut mir leid, dass ich das sagen muss - für völlig kontraproduktiv :( . Irgendwie müsst Ihr es schaffen, Euch den gedanklichen Druck wieder loszuwerden, damit IHr Euch nicht gezwungen seht, einem Kind, dass sich verzweifelt wehrt, auch noch Essen "zum Kosten" in den Mund zu schieben und nach dem Erbrechen noch WEITERES Essen heranzuholen - mit der Erwartung, dass das Kind dieses Essen möge :shock: !

Die Blutwerte hatte ich oben ja schonmal angesprochen. Ob an der Sensorik und Mundmotorik/Schlucken/... evtl. sonst noch Hindernisse bestehen könnten, die Euer Kind vielleicht einfach von seinen Fähigkeiten her davon abhalten, feste Kost zu essen, solltet Ihr abklären lassen. Unsere Physiotherapeutin wies mich z.B. darauf hin, dass manche Kinder aufgrund sensorischer/motorischer Probleme nicht in der Lage sind, feste Kost angemessen zu schlucken.

Hat Euer Kind denn jemals etwas mit Freude angelutscht, was abgenagt, in den Mund gesteckt - vielleicht durchgekaut und wieder ausgespuckt? (So ging das bei uns auch noch weit nach 12 Monaten Alter für viele Wochen). Wenn ja - was ist seither passiert, dass es so einen schlimmen Stimmungsumschwung beim Essen gab? Wenn nein: Dann sowieso mal ab zum Kinderarzt und abklären lassen. (Und NICHT mit einem "ja, dann müssen sie halt aufhören zu stillen, dann wird Ihr Kind schon essen!" abspeisen lassen - jedes gesunde Kind fängt irgendwann an VON SELBST zu essen. Das ist in unserem Bauplan so vorgesehen. Tut es das wirklich gar nicht - nichtmal knabbern, lutschen, ... - dann KANN es vielleicht nicht. Ihm dann seine einzige gesunde Nahrungsquelle (die Muttermilch) zu nehmen wäre mehr als sinnfrei - nur denken nicht alle Kinderärzte so, also gut die Ohren spitzen, was wie begründet wird und wo Ursache und Wirkung vermutet werden.

Und um alles abzurunden: ich mag Euch nochmal Gonzales ans Herz legen - einfach nur um den Druck rauszunehmen.

Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 29.01.2013, 21:00
von leira
danke euch zwei. wisst ihr ich finde es grad uuu spannend wie zwei, die mcih nicht kennen die sachen lesen und wie es solche lesen, die mich kennen (auf geborgen)

zum essen: er ist ja seit ca 6 monaten bei uns am tisch. er ass/isst mal mehr mal weniger. das was er heute mag kann er morgen verschmähen.
heute zb ass er am morgen ein paar löffeli joghurt mit haferflocken., beim zmittag weinte er und zum znacht ass er wieder etwas brot, und lutschte ein würstli aus.

ich habe mir die tage viel gedanken darüber gemacht

meine schlussfolgerung: ich lasse ihn stillen wann er will. ich setze ihn in den stuhl ohne die erwartung das er etwas isst. ich versuche die nächte auszuhalten wie es halt geht.

Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 29.01.2013, 21:04
von leira
und ich war letzte woche beim arzt.

motorisch ist es sehr weit. sie verzichtete auf eine eisenblutentnahme, da sie nicths auffälliges sah.

leider hab ich sie vergessen explizit zu fragen, ob mit dem mund/mudnhöhle alles in ordnung ist

Re: 13mte voll gestillt mami am anschlag

Verfasst: 29.01.2013, 21:56
von 4tiere
Ich habe nur wenig Zeit, unsere Tochter ist wach und ich muss wieder hoch. aber das was blueberry schrieb, das kenne ich selbst auch. Das ist dann wie eine Spirale und daher finde ich deinen Ansatz, den du jetzt in deinem Beitrag überlegt hast gut.
Bei uns haben wir übrigens immer wieder so Phasen in denen unsere Tochter fast wieder voll stillt und dann gibt es tage, da isst sie als ob es nichts anderes gibt. Und seit dem ich das akzeptieren kann (ist auch etwas einfacher, 3. Kind ;-)) und weiss, dass sie genug durch meine Milch bekommt, geht es uns allen besser.
Die Idee mit der Überprüfung des Eisenwertes halt ich auch für gut.
So, jetzt husche ich wieder hoch und bin wieder für die Unterhaltung unserer Maus zuständig. Sie ist uns nämlich um 17 Uhr eingeschlafen und wachte um 21 Uhr putzmunter auf. Wie du siehst, auch wir haben unser Päckchen zu tragen ...
Ich freue mich mehr von dir zu lesen und melde mich morgen wieder.