Re: Einschlafstillen und nächtliches Stillen?
Verfasst: 11.12.2012, 13:08
Blaubeere, Largo ist ja nicht der einzige Experte zum Thema Kinder. Schau mal nach den Bücher von Carlos Gonzalez (In Liebe Wachsen) oder Herbert Renz-Polster (Kinder verstehen) oder William Sears (Schlafen und Wachen). Diese Autoren sind ebenfalls Kinderärzte. Und nein, du machst nichts falsch. 8 Monate ist noch soooooooo klein. Und wenn Dein großer den Schnuller wollte und brauchte, dann ist das doch auch nur der "Ersatz" für die Brust, nichts anderes. Deine kleine bevorzugt eben das Original, schlaues KindBlaubeere hat geschrieben:ach das beruhigt mich jetzt doch....
ich dachte schon wieder, ich mach eventuell was falsch. Weil ich das ja so bei Largo gelesen habe.
Mein 1. war gar nicht so...Der wollte dafür immer den Schnulli und braucht ihn heute auch noch.
Wir hatten mal ein paar Wochen, so um den 4. Monat, wo sich das Mäusel vom Papa ins Bett bringen lies. Hat am nächtlichen Aufwachen NULL geändert. Und hat auch nur kurzzeitig funktioniert, dann wollte sie wieder die Mama und mit Brust im Mund einschlafen. (Und nein, auch riesige Portionen zum Abendessen später haben an der nächtlichen Stillfrequenz nichts geändert bei uns).
Auf Deine Frage, wie es bei uns war: Hier wurde bis auf besagte kurze Pause von wenigen Wochen immer einschlafgestillt, und zwar ab Geburt. Ungefähr vom 6. bis 9. Monat wurde das Mäusel nachts stündlich wach und war eigentlich nur mit Stillen zu beruhigen (was mich aber nicht gestört hat, ich konnte dabei gut schlafen), danach wurde es spürbar besser, und um den 1. Geburtstag rum wurde es auf einmal wirklich deutlich besser.
Blöd ist natürlich, dass Du abends angebunden bist. DAS war das einzige, was mich auch oft genervt hat. Stundenlanges nuckeln hatten wir nie, aber aufwachen alle 30 Minuten, exakt nach der Uhr. Gemeinsam Film kucken oder sowas war damit auch extremst schwierig. Rückblickend kann ich aber sagen: diese Phase ist sooooo kurz. Und geht sooooo schnell vorbei. Mein Kind ist noch nicht mal wirklich alt, und schon heute denke ich wehmütig an letztes Jahr zurück, wo sie so ein süßes Baby war, und frage mich, wie das so schnell gehen konnte.
Du könntest versuchen, sie etwas später ins Bett zu bringen, wenn sie deutlich müder ist, und schneller im Träumeland. Oder einfach Augen zu und durch.