ich habe bei Deinem Text das Gefühl, dass Du die Große eigentlich abstillen willst. Aber aus welchen Gründen auch immer traust Du Dich nicht, Dir das einzugestehen. Daher kommt Dir die Situation jetzt recht, nun hat du eine "Ausrede". Wenn Du nicht mehr stillen möchtest, dann ist das so, und ist ja völlig in Ordnung. Aber fair wäre es vielleicht, wenn Du das ehrlich zu Dir selbst sagst.
avoila hat geschrieben:Wenn du nicht mehr stillen willst, dann übernimmt die Verantwortung dafür, egal ob tags oder nachts. Aber sie ist noch zu klein dafür.
Hier möchte ich auch unterschreiben.
glg,
S.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
ich habe manchmal gesagt (da war mein sohn schon älter), dass ich nicht stillen mag, wenn er mir dabei weh tut. wenn - dann beim abstillprozess kann ich mir für mich nicht vorstellen.
Hier Waldwichtel ist gleich alt und gleiches Thema.
Er könnte ein nie auch nicht verstehen.
Hier hab ich immer wenn er gebissen hat, nicht beißen, bitte nuckeln. Wenn das nicht befruchtet hat war die Brust weg und das war dann Ok.
Inzwischen sagt er mir vorher wenn er beißen möchte8-)
Und ganz oft sagt er Brust einpacken, wenn ich sie ihm anbiete. So sind wir jetzt in 2 Wochen fast ganz weg vom stillen. Sonntag morgen noch, dass war schön!
Ich bin traurig aber auch sehr froh. Es läuft genau richtig, ich bin wieder schwanger und er nimmt mir die Entscheidung ab ob ich Tandem stillen möchte.
Der Prozess hat wie bei euch abgefangen aber nur etwas langsamer. Und auch ich wahre ganz deutlich meine grenze.
Nur kann ein Kind in dem alter wirklich kognitiv und verbal das nie wieder erfassen.
Wenn sie so weit ist geht sie ihren weg.
Wenn du nicht mehr willst stehe deutlich zu deinen Bedürfnissen und sei darin klar!
mit Weihnachtswichtel 2010 und April Junge 2013 und September 2017 Mädchen im Arm/Tuch
Meine Gedanken sind die der meisten, die schon geantwortet haben. Was mir an dem ganzen wichtig erscheint: wenn du abstillen willst, ist das völlig ok und auch gut so. Aber ich glaube es ist wichtig, deiner Tochter das auch als DEINEN Willen zu kommunizieren und nicht, dass sie es so gewollt hätte. Davon abgesehen, dass ich nicht das Gefühl habe, dass sie das auch so sieht (dass sie nicht mehr stillen will) versteht sie den Zusammenhang glaube ich noch nicht - genauso wie sie ein "nie mehr" noch nicht versteht bzw. die Konsequenzen für sie nicht begreifen kann. Also ich finde es wichtig, authentisch zu bleiben, wie auch immer du dich entscheidest.
Und noch zu deiner Tochter: aus dem Text heraus hätte ich schon das Gefühl, dass sie noch stillen will - wenn sie danach fragt, ist das für mich ein Zeichen ihres Bedürfnisses. Wenn du dieses Bedürfnis mit Stillen befriedigen willst, dann mach das! Wenn nicht, dann sag ihr das ohne schlechtes Gewissen!
Alles Gute für deinen Weg - wie auch immer du dich entscheidest!
Die Geburtstagsfeier ist vorüber, und wir stillen noch/ wieder. Allerdings nehme ich mir konsequent die freiheit, ihr zu sagen, wenn ich gerade nicht mag.
Ich habe am folgenden Morgen, als sie Mi trinken wollte mit ihr geredet. Habe ihr gesagt, was MIR wichtig ist, wenn sie Stillen kommt. Eben, zB, dass sie Ruhig liegt, und nicht den Hampelmann übt. Dass sie sich konzentriert, um mir keine schmerzen zuzufügen, durch falsches andocken etc.
Habe sie anshcliessend stillen lassen und konnte es auch wieder geniessen. sie hat viel ruhiger getrunken als die Tage zuvor. Was wir einzig noch grosse mühe haben, ist, dass sie, gerade an tagen, wo wir alleine zu dritt zuhause sind, auch "vernünftig" isst - sprich ihren kalorienbedarf nicht alleine über die MuMi deckt. Sie darf mitentscheiden, was wir essen. Ich schaue auch darauf, sie mit der Auswahl nicht zu überfordern, aber gerade, wenn sie mir etwas ablehnt versuche ich ihr was anderes anzubieten, was sie essen darf. In letzter Zeit kam sie dann aber oft hoch auf meinen Arm, klopfte auf meine brust und meinte zu jedem vorschlag meinerseits: Nein, Mama-Mi! Wenn ich das so mitmachen täte, würde sie voll Stillen. Sie zeigt derzeit wieder so wenig interesse an Essen... Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich ihr sage: "nun iss doch was RECHTES"...
Soll ich es echt draufab kommen lassen und sie halt einige Tage voll vollstillen lassen, auf dass es ihr vergeht? Bin ich nicht im Haus ist es ja auch absolut kein Problem, nicht zu stillen. SIe hat auch keine Mühe auswärts unterwegs zu sein. Einzig für die Nacht, da will sie neben mir oder Papa schlafen, schläft aber auch ohne stillen ein...
Grosses M, KS, 12.1010 J, VHBAC, 8.2012 Kleines M, 2.HG 9.2015
Karinke hat geschrieben:Soll ich es echt draufab kommen lassen und sie halt einige Tage voll vollstillen lassen, auf dass es ihr vergeht?
Würde ich nicht machen. Das ist schon wieder sowas berechnendes, und nicht authentisch von Dir. Ich fnde Euren Weg seit dem letzten Post gut. Du sagst ihr, wo Deine Grenzen sind, und wenn sie die respektiert, dann schreibst Du, dass Du das stillen wieder genießen konntest. So sollte es doch sein. Und wenn Du nicht möchtest, dann sage ihr das als Deine Grenze, die scheint sie ja gut zu akzeptieren.
Liebe Grüße
S.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
es ist auch nicht gesagt, dass sie es so schnell ueberkriegt . sie ist noch so klein, dass es echt sein kann, dass sie happy ein paar wochen vollstillt.. DAS wuerde ich nicht riskieren wollen