Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzdem?

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Jet
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von Jet »

Meine Hormone haben sich um den ersten Geburtstag wieder reguliert. Das hab ich trotz cerazette deutlich gemerkt. Nach ca 15 Monaten hab ich die abgesetzt und hatte direkt wieder einen (unregelmäßigen) Zyklus. Gedauert hat es dann noch 8 Monate (ich hab auch nur einen Eileiter).
Gestillt haben wir unverändert oft. Ich hatte Schmerzen in der bw, die Milch war dann irgendwann auch weg. Mein Sohn war da gerade 2 und hat das gut verkraftet.
Jet mit Lütti (07/10) an der Hand und winzigkleiner Hummel (12/12 an 28+2)
jusl
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von jusl »

Es ist so, dass wir seit Ende August eine Stillpause von mindestens 7 Stunden haben, an manchen Tagen auch 12 (mit wenigen Tagen Unterbrechungen, denn wenn er krank ist, stille ich quasi wieder voll). Da ich trotzdem bisher keinen Zyklus habe, habe ich irgendwie Angst, dass ich zu den Frauen gehöre, die ganz abstillen müssen, um wieder fruchtbar zu sein... Hast du denn vielleicht einen Tipp, was ich denn mal ausprobieren könnte an Tees/ sonstigen Mittelchen?
Nein. Falls Du wirklich zu den Frauen gehörst, die tatsächlich erst komplett abgestillt haben müssen (das ist wirklich selten), dann würde kein "Mittelchen" der Welt etwas daran ändern. Selbst medikamentöse Prolaktinhemmer(!) zeigen kaum Wirkung, wenn nebenher unverändert fröhlich weitergestillt wird.
Die Variante "ich stille so weiter wie bisher, nehme ein Mittel zur Prolaktinverringerung/Fruchtbarkeitssteigerung/wasauchimmer, mein Sohn wird sich nicht dran stören und ich werde dank dieser Maßnahmen schwanger" ist entsprechend unrealistisch.

Außerdem mag ich Blueberrys Hinweis zum Stillen nach einem hypothetischen Schwangerschaftseintritt noch mal aufgreifen: was, wenn Du zur Mehrzahl der Frauen gehörst, die schwangerschaftsbedingt in den ersten Wochen einen massiven Milchrückgang beobachten? Mit einem Kind, das das Stillen offenbar noch so sehr braucht, dass sein Stillverhalten jetzt einen Schwangerschaftseintritt erfolgreich verhindert? Das dürfte eher unlustig werden... Dann lieber vorher in Ruhe allmählich abstillen.
Und ich mag noch das Argument anbringen, dass die noch ausbleibende Rückkehr der Fruchtbarkeit ja auch biologische GRÜNDE hat. Vielleicht ist es für den Körper gerade einfach noch zu viel, stillen UND Schwangerschaft. Nicht nur das Stillen spielt ja da mit in die Fruchtbarkeit hinein, sondern auch mütterlicher Gesundheitszustand, Alter, Gewicht, Stress, Nährstoffversorgung usw...

Ich weiß, keine leichte Entscheidung - ich kann's Dir gut nachfühlen.

LG
Julia
Lilia87
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von Lilia87 »

@ Towonda: Danke für die Tipps! Im Storchentee ist Mönchspfeffer... Trau ich mich irgendwie nicht, weiß gar nicht genau warum. Ovaria comp. hört sich gut an, zu Zystenbildung neige ich, glaube ich, nicht... Hatte vor der Schwangerschaft eher kurze, regelmäßige Zyklen mit (leider) eher kurzer 2. Zyklushälfte. Hört sich nicht nach Zysten an, oder?

@blueberry: Ja, dankeschön! Ich hoffe auch, dass ich einfach Glück habe und es klappt. Im Bezug auf das Stillen habe ich irgendwie viel Urvertrauen in meinen Körper, er hat das bisher alles so perfekt hingekriegt, dass ich einfach fest daran glaube, dass er auch schwanger brav weiter Milch produziert und mir keine Schmerzen macht :-) Ich versuche nun, ihm auch weiterhin zu vertrauen, dass er das mit dem Schwangerwerden genauso regelt!

@jet: Das macht mir Hoffnung, dankeschön!

@jusl: Hm, irgendwie machen mir deine Antworten immer ein bisschen schlechtes Gewissen. Wie als wäre mir ein 2. Kind wichtiger als die Bedürfnisse meines Kindes. Ich denke, dass du das nicht so meinst, dem ist ja auch nicht so. Mein Schatz ist das fröhlichste und zufriedenste Kind, das ich kenne, und ich würde es nicht über's Herz bringen, ihm vorsätzlich etwas vorzuenthalten, was er offensichtlich braucht. Nur die Vorstellung, wenn es jetzt nicht klappt, erst 2015 das 2. bekommen zu können (und das, wo ich mir doch eine große Familie mit 5 Kindern wünsche) belastet mich... Aber du hast sicher Recht, wenn mein Körper bereit dafür ist, werde ich schon schwanger werden. Ich bin halt sonst ein sehr rationaler, planender, realistischer Mensch, da habe ich einmal einen "unplanbaren" Traum, nämlich jetzt noch "fröhlich unverändert weiterstillend" schwanger zu werden, im Notfall halt mit einem "Mittelchen", und dann ist der gleich unrealistisch :-( Menno!
Und wenn zwar nicht unbedingt allmählich abstillen, so wäre ich zu "allmählich weniger stillen" durchaus bereit, wenn ich nur wüsste wie... Tagsüber trinkt er ja meistens nur einmal und genau dieses eine Mal fordert er ja auch wirklich, das bringe ich nicht über's Herz ihm "wegzunehmen". Abends das Einschlafstillen genießen wir beide so, dass ich das gerne beibehalten würde. Also bliebe das nächtliche Stillen, das ich "reduzieren" könnte. Da ich dabei aber gar nicht wach werde und es kaum bis gar nicht mitbekomme, stelle ich mir das sehr schwierig vor...
Achje, ich glaube, mir bleibt nichts anderen übrig, als weiterzuhoffen, dass es einfach trotzdem möglichst schnell klappt (und eventuell mal Ovaria comp. auszuprobieren)...
julchend
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von julchend »

Hallo!

Ich habe trotz Vollstillen nach 1,5 Jahren wieder meine Mens bekommen (mein Kind hat alles andere Essen verweigert). 4 Monate später wurde ich wieder schwanger. Daraufhin wurde die Milch aprupt weniger und meine Tochter hat angefangen zu essen... Schmerzen hatte ich nie beim Stillen.

Liebe Grüße
Julia
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arwen82
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von arwen82 »

Ich kann dich echt gut verstehen, ich hab nämlich das gleiche "Problem".
Meine Tochter ist 19 Monate alt, sie stillt inzwischen nur noch in der Nacht, untertags ist sie ganz abgestillt.
Das erste Jahr hat sie kaum Beikost gegessen.
Seitdem hat sie das Stillen schon selbst ganz gut reduziert, das hätte ich vor einem halben Jahr auch noch nicht gedacht. Dein Baby ist ja auch noch klein, das kann ja in einem halben Jahr ganz anders ausschauen.ich habe wieder einen Zyklus seit sie etwas mehr isst, also seit sie ein Jahr alt ist.
Anfangs war er recht unregelmäßig, inzwischen ist er schon wieder recht regelmäßig. Wochen in denen sie z.B. wegen Krankheit oder Zähnen viel stillt, merke ich aber trotzdem sehr. Da hab ich dann Schmierblutungen und hab auch das Gefühl, nicht so "fruchtbar" zu sein.
Wir möchten auch ein zweites Kind und es würde nun auch beruflich bei mir gut passen, der Abstand würde uns auch gefallen.
Ich hatte im letzten Zyklus eine frühe Fehlgeburt und war also kurz stillend schwanger. Hat ja zumindest schon mal gezeigt, dass es bei uns auch stillend klappen kann. Wir lassen es jetzt mal einfach weiter auf uns zukommen. Allerdings ist meine Tochter ja auch schon etwas älter als dein Sohn, vor einem halben Jahr wäre für sie glaub ich eine Welt zusammengebrochen, wenn weniger oder keine Milch mehr kommt. Jetzt kann sie das hoffe ich besser ab, deswegen üben wir weiter.
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jusl
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von jusl »

Dir ein schlechtes Gewissen zu machen, lag überhaupt nicht in meiner Absicht. Ganz im Gegenteil - mir ging es um die Darstellung realistischer Möglichkeiten, jetzt möglichst schnell schwanger zu werden. Und: Natürlich berücksichtigst Du nicht nur die Bedürfnisse Deines Kindes, das schon da ist ;-) - sondern auch Deine eigenen Wünsche, die des Partners, sogar die der künftigen Familienmitglieder. Das ist doch auch richtig so. Es muss für ALLE passen. Aber das bedeutet eben auch oft, dass ALLE evtl. gewisse Zugeständnisse machen müssen, auch Dein Kind.

LG
Julia
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blueberry
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von blueberry »

Lilia87 hat geschrieben: @blueberry: Im Bezug auf das Stillen habe ich irgendwie viel Urvertrauen in meinen Körper, er hat das bisher alles so perfekt hingekriegt, dass ich einfach fest daran glaube, dass er auch schwanger brav weiter Milch produziert und mir keine Schmerzen macht :-) Ich versuche nun, ihm auch weiterhin zu vertrauen, dass er das mit dem Schwangerwerden genauso regelt!
Bitte sei aber nicht enttäuscht von Deinem Körper, wenn er Dir diese Erwartung enttäuschen sollte! Urvertrauen in den eigenen Körper zu haben was Gebärfähigkeit, Stillfähigkeit etc. anbelangt ist ganz sicher richtig - denn dazu sind wir Frauen schließlich gemacht - das ist in unserer Natur so angelegt, dass wir das können.
Coole Sache 8) :3: :slürp*

Während der Schwangerschaft weiterzustillen ist aber im Gegensatz zu den vorgenannten Sachen eigentlich KEINE natürliche und naturgewollte Körperfunktion der Frau - im Gegenteil. Dein Körper würde Dich also nicht "im Stich lassen", wenn er weiterhin fröhlich Milch produziert, sondern er würde es eben genau dann "perfekt hinkriegen" wenn er auf eine erneute Schwangerschaft so reagiert, wie Abermillionen Frauenkörper in der Geschichte der Menschheit vor Deinem reagiert hätten, um das Überleben ihrer Nachkommen und ihr eigenes zu sichern: Milchproduktion einstellen, sobald die Schwangerschaft stabil ist und durch unangenehme Gefühle in den BW notfalls den zusätzlichen Schubs zum Abstillen geben - im Interesse Deiner Resourcen, die in der Schwangerschaft eben mit Priorität dem neuen kleinen Wesen, das in Dir wächst gelten sollen. Klar, unsere Frauenkörper sind da dummerweise traditionellerweise auf Kinderabstände von drei bis vier Jahren geeicht, um früher das Überleben beider Kinder zu sichern - eins lange genug stillen, eins wieder im Bauch wachsen lassen, wenn da vorherige abgestillt ist, nicht mehr getragen werden muss, selbständig in einer Kindergruppe mitlaufen kann... .

Heute haben wir aber ja glücklicherweise nicht mehr zwischen dem Überleben des ein oder anderen Kindes (oder der Mutter) zu entscheiden, wenn es um Schwanger und/oder Weiterstillen geht. Darum sind die Resourcenverteilungsfragen deutlich einfacher - es geht eben nicht mehr um Leben und Tod. Und das ist doch wunderbar so :D ! Es kann nur eben je nach Charakter des Kleinkindes, das (biologisch gesehen) vorzeitig abgestillt werden soll, vorkommen, dass es seine Milch mit ebenderselben Vehemenz verteidigt bzw. deren Verlust mit derselben Intensität betrauert, als ginge es auch heute noch um Leben und Tod - so ganz kommen wir eben gegen unsere Gene nicht an. Manche Menschen mehr, andere weniger. Nichts anderes, als dass das dann eben kompensiert und emotional aufgefangen werden muss, falls Dein Körper "perfekt funktionierend" im Sinne der Evolution die Milchproduktion schlagartig einstellen sollte, wollten Jusl und ich glaub ich rüber bringen. Mit schlechtem Gewissen hat das nichts zu tun. Nur mit realistischen Erwartungen und Wahrscheinlichkeiten :wink: .

Wir haben nunmal heute die Familienplanung deutlcih mehr in der Hand als noch vor einigen Tausend - auch als vor einigen Hundert Jahren. Das bringt den Segen (und die Bürde) der Entscheidungsfähigkeit und des Abwägenmüssens mit sich :wink: 8)
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von blueberry »

blueberry hat geschrieben:Dein Körper würde Dich also nicht nicht "im Stich lassen", wenn er weiterhin fröhlich Milch produziert, sondern er würde es eben genau dann "perfekt hinkriegen" wenn er auf eine erneute Schwangerschaft so reagiert, wie Abermillionen Frauenkörper in der Geschichte der Menschheit vor Deinem reagiert hätten, um das Überleben ihrer Nachkommen und ihr eigenes zu sichern: Milchproduktion einstellen, sobald die Schwangerschaft stabil ist und durch unangenehme Gefühle in den BW notfalls den zusätzlichen Schubs zum Abstillen geben - im Interesse Deiner Resourcen, die in der Schwangerschaft eben mit Priorität dem neuen kleinen Wesen, das in Dir wächst gelten sollen.
Ohweh, im Einstieg dieses Satzes ist ein Logikfehler, der mir mit meinem müden Abendhirn einfach nicht sinnvoll anders zu formulieren gelingen will... :oops: Egal, ich glaub, man versteht den Inhalt dennoch. Ich mach jetzt einfach mal ne doppelte Verneinung draus und scher mich nicht um die Sprachstil-Konventionen 8) :lol:
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von Floralys »

Hi,
Ich hatte meine Periode auch in der Vollstillzeit (nach 4 Monaten) schon wieder und auch gleich regelmäßig. Schwanger wurde ich aber erst als meine Tochter 22 Monate alt war. Zu der Zeit hat sie aber auch noch sehr viel gestillt.
Und es gibt ja auch Frauen, die wieder schwanger werden ohne ihre Periode einmal gehabt zu haben. So unterschiedlich ist das.
Sonnenschein 07/2010
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Re: Stillen und Kinderwunsch oder wie Geschwisterchen trotzd

Beitrag von wipfli »

Habe beim Stöbern diesen schon etwas älteren Threat gefunden und bin sehr froh darüber. Mir geht es ähnlich: stille meinen nun einjährigen Welpen noch sehr viel (z.T. die Abstände tags sind unter 4 Stunden und nachts alle 2 Stunden) und habe noch nicht einmal meine wieder Tage bekommen. Würden auch gerne noch mehr Kinder und hatten immer mit einem 2-Jahres-Abstand geliebäugelt (der ja momentan auch noch drin wäre). Hinzu kommt, dass wir erst vor ein paar Wochen wieder Sex haben, da er mir aufgrund fehlender Scheidensekrete und einer (gefühlt) enger gewordenen Scheide Schmerzen bereitet hat.
Ich bin ebenso hin- und hergerissen. Hätte gerne wieder einen Zyklus, will meinem Welpen aber auch nichts vorenthalten. Abstillen könnte ich mir gerade gar nicht vorstellen.
Eure Kommentare haben mir noch einmal geholfen, zu akzeptieren, dass mein Baby und mein Körper das schon so machen, wie es am besten ist und wir die Dinge einfach laufen lassen müssen.
Zudem möchte ich noch ein Zitat anbringen, das ich passenderweise neulich aus einer Zettelkiste gezogen habe, und das mir ebenfalls sagt: "Wart es einfach ab und lass die Dinge laufen!".
Also hier das Zitat:
"Unter Effizienz verstehe ich, dass der Fluss des Lebens mir bringt, was ich brauche. Für Gewalt, Kontrolle und Kampf habe ich nichts übrig."
Vielen Dank.
Liebe Grüße, wipfli

mit Welpen (7/2012) und Christkind (12/2014)
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