das halte ich ebenfalls für eine gute Idee: Wende Dich an den medizinischen Beirat der AFS. Die können Dir sicher weiterhelfen.
Ansonsten nur kurz folgende Anmerkungen:
Blut im Stuhl bei Stillkindern KANN auf eine Erkrankung hindeuten, MUSS aber nicht. Muss selbstverständlich abgeklärt werden, keine Frage, aber es gibt zahlreiche Fälle, in denen ein Säugling das ein paar Monate lang hatte, und dann hörte es einfach auf und kam nie wieder.
Das ist wenig überraschend. Kuhmilchunverträglichkeit äußert sich in so schweren Fällen, dass sogar Blut im Stuhl ist, für gewöhnlich in NOCH MEHR, als bloß Blut im Stuhl. Schmerzen, Haut, viel Schreien, Gedeihstörungen. Passt nicht wo wirlich auf Euch.Wir wurden entlassen mit der Ansage, dass es eine Kuhmilchunverträglichkeit sein kann. Seit kurz danach lasse ich Michprodukte komplett weg, was zumindest die Auswirkung hatte, dass die Haut sofort besser wurde und auch die Bauchschmerzen schlagartig weg waren.
Aber das Blut verschwindet nicht![]()
Das stimmt, es kann alles mögliche sein, aber wie gesagt: "Nur" Blut im Stuhl und keinerlei andere Symptome, das ist nicht wirklich schlüssig.Vielleicht ist es Weizen, aber sicher bin ich mir da nicht. Kann auch alles mögliche andere sein...
Uff. Wenn es "an der Muttermilch liegt", ist es laut Ärzten nicht schlimm, dann kannst Du einfach weiterstillen und das Blut ignorieren. Wenn es NICHT an der Muttermilch liegt, dann kannst Du ja sowieso weiterstillen. Daraus würde ich den Schluss ziehen: Du kannst so oder so weiterstillen. Vernünftige Diagnostik muss auch anders möglich sein als über Muttermilchverbot!.. Genau DAZU sollte der med. Beirat der AFS befragt werden.Ich soll jetzt für 2 Wochen Spezialnahrung füttern, wärend dessen Abpumpen und dann mal schauen, ob es besser wird. Wenn es besser wird, kann ich normal weiter stillen und soll das Blut einfach ignorieren.
Das ergibt für mich nicht wirklich Sinn. Selbst wenn das Blut im Stuhl harmlos ist: Der Darm Deines Kindes reagiert auf die mildeste und verträglichste Menschennahrung der Welt, nämlich Muttermilch, bereits mit Blut im Stuhl. Nie im Leben würde ich dann unnötig früh zufüttern!.. Immerhin reagiert auch ein Großteil aller darm-unauffälligen Kinder auf den Beikoststart mit vorübergehenden Verdauungsstörungen! Ich würde definitiv so lange stillen, bis sich mein Kind Essen vom Teller nimmt.Meine Ernährungsberaterin, zu der ich wegen der Ausschlussdiät gehe, sagte, dass ich auf alle Fällt mit 4 Monaten mit Beikost starten soll, damit die kleine ausreichend versorgt ist (jetzt in unserem speziellen Fall hat ihr das der deutsche Allergie und Astmabund gesagt).
Nein. Bei ansonsten abwechslungsreicher Mischkost braucht kein Mensch Milch. Man kann natürlich Nährstoffmangel entwickeln, aber nicht "weil Milch fehlt".Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, das Kind sollte entscheiden, wann es was zu essen will, kann es zu unterversorgung kommen, weil ich keine milchprodukte esse?
LG und alles Gute
Julia