Re: ich soll aufhören zu stillen.... (langzeitstillen)
Verfasst: 09.11.2012, 11:09
Oh, dann hab ich das falsch verstanden, sorry
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Katha hat geschrieben:Baby macht Quatsch, drum nur kurz aus Linksammlung Stillwissen von Jusl
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ja, das stimmt wohl, es liegt wohl auch an den kindern....Apis hat geschrieben:Ich kann nachvollziehen, dass Dich diese Aussage verunsichert, die Meinung seiner Mutter lässt sich schwer beiseite schieben, ob man es selber genauso fühlt oder nicht.
Dennoch denke ich (mein persönliches Gefühl), dass Du nicht ausgezehrt wirst durchs Stillen. Du hast drei Kinder, die Deine Aufmerksamkeit und Energie brauchen, die Nächte schlauchen in der Tat (ich z.B. brauche sehr viel Schlaf -am besten auch in längeren Etappen- und da ich den meist nicht bekomme, fühle ich mich sehr oft zerschlagen und sehe dann auch geschafft aus). Meine Umwelt hat oft das Gefühl ich sei dünn geworden. Dabei war ich schon immer normal schlank und wiege noch mehr, als vor der ersten Schwangerschaft. Aber wir verändern uns eben durch unsere Kinder und die Kraft die sie fordern. Das sind meine Gedanken dazu.
Wenn Du für Dich schauen willst, ob Du einen körperlichen Mangel hast, würde ich ein großes Blutbild machen lassen, die Schilddrüsenwerte und auch Vitamin D mitbestimmen lassen. Gerade letzeres wird auch hier immer wieder diskutiert. Ich selber vertraue diesbezüglich meiner Ärztin, ich hatte einen sehr niedrigen Wert und substituiere nun Vitamin D hochdosiert, was mir wirklich gut tut.
Ich wünsche Dir, dass Du noch eine lange schöne Stillzeithaben wirst und Deine Mutter diesmal nicht Recht hat
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Dann vermute ich da mal eher ne Baustelle als beim STillen. Stillen ist eine normale Körperfunktion wie Laufen, Treppensteigen, geistige Tätigkeiten etc. Hättest Du das Gefühl, sowas nicht bewältigen zu können, würde man ja auch nicht sagen: "Dann hör mal schnell auf, Treppen zu steigen - das zehrt zu sehr an Dir", sondern man würde schauen, warum Dein Körper nicht in der Lage ist, normale Körperfunktionen auszuübenrose hat geschrieben:
aber was könnte man sonst noch mit einem blutbild testen lassen? vitaminangel werden ja so eigentlich nicht bestimmt, oder nicht?
nach der geburt jetzt hatte ich eine leichte anämie, hab aber leider nicht die empfohlenen eisentabletten (mit vit B) eingenommen... ich bin leider nicht so der tablettenfreund :/
da hast du natürlich recht :/blueberry hat geschrieben:Dann vermute ich da mal eher ne Baustelle als beim STillen. Stillen ist eine normale Körperfunktion wie Laufen, Treppensteigen, geistige Tätigkeiten etc. Hättest Du das Gefühl, sowas nicht bewältigen zu können, würde man ja auch nicht sagen: "Dann hör mal schnell auf, Treppen zu steigen - das zehrt zu sehr an Dir", sondern man würde schauen, warum Dein Körper nicht in der Lage ist, normale Körperfunktionen auszuübenrose hat geschrieben:
aber was könnte man sonst noch mit einem blutbild testen lassen? vitaminangel werden ja so eigentlich nicht bestimmt, oder nicht?
nach der geburt jetzt hatte ich eine leichte anämie, hab aber leider nicht die empfohlenen eisentabletten (mit vit B) eingenommen... ich bin leider nicht so der tablettenfreund :/![]()
Nicht genug zu essen ist tatsächlich bei Müttern, die unfreiwillig abnehmen/sehr schlank sind, ein verbreitetes Phänomen. Es kann helfen, mal tatsächlich zu notieren, was man über den Tag so isst - da kommen oft mehr "vergessene/ausgefallene/aufgeschobene/sehr knapp und hektisch ausgefallene" Mahlzeiten am Tag und in der Woche zusammen, als einem so bewusst ist. Die Momente wo man nach dem ersten geschmierten Brot schon wieder aufsteht, sind im Alltag mit Kleinkind(ern) leider häufiger als man denkt - oder man hat nen Termin und lässt das Mittagessen weg und trinkt stattdessen nur schnell nen Saft und steckt nen Müsliriegel für unterwegs ein...
Aber zum Blutbild: Mit nem Blutbild kommt man aber tatsächlich dem ein oder anderen Mangel gut auf den Grund - und kann nach anderen Mängeln dann auch gezielt suchen (mal ganz abgesehen von Sachen wie Schilddrüsenwerten etc, die sich natürlich übers Blut bestimmen lassen). Wie steht es z.B. mit Deinem Ferritinwert (nicht nur dem Hb), Vitamin D, Folsäure, B12, ... ? Und wenn bei Dir ne Anämie schon ärztlich attestiert wurde, und Du dann nichts dagegen unternommen hast... tja, was sollen wir da sagen? Ich räusper mich mal, gucke streng und meckere!
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Im Ernst: ein Eisenmangel, der sich schon in einer Anämie zeigt, wird wahrscheinlich nicht durch paar eisenhaltige Lebensmittel mehr auf dem Speiseplan ausgeglichen werden können - zumal die Frage ja auch ist, warum Du einen Eisenmangel hast. Auf jeden Fall ist das aber ein Teufelskreis, da Eisenmangel auch zu Appetitmangel(!) führt und Du dann vielleicht wirklich einfach viel zu schnell "satt" bist! Auch ein B-Vitamin-Mangel kann unschöne Auswirkungen haben.
Du hättest beide Mängel ja nicht entwickelt, wenn Deine Ernährung ausreichen würde, Dich mit diesen Stoffen zu versorgen - ergo ist auch nicht anzunehmen, dass sich das durch Deine weiterhin unveränderte Ernährung ändern könnte. Also bleibt nur Ursachenforschung: Besprich im Zweifelsfall mit Deinem Arzt, wie Ihr vorgehen wollt: testweise die Tabletten nehmen um zu sehen, ob es damit besser wird? Wenn nicht, ist man vielleicht einem anderen Problem als zu geringer Zufuhr auf der Spur: auch die eisenreichste Ernährung nützt nichts, wenn z.B. eine Erkrankung oder ein Medikament, das man nimmt, die Aufnahme von Eisen, B-Vitaminen und was weiß ich noch allem im Darm hemmt...
(Ich habe z.B. jahrelang Protonenpumpenhemmer gegen Magenprobleme genommen und dadurch fast einen B12-Mangel entwickelt, weil ich das nicht genügend aufnehmen kann. Eine Therapie mit Tabletten wäre dann entsprechend sinnfrei, weshalb ich das Zeug dann ne zeitlang spritzen musste - da es lange gespeichert wird, hab ich nun wiederum seit Jahren gute Werte. Nur so als Beispiel - und ich war sehr froh, dass das so zeitig bemerkt wurde - ich hätte es ja nicht so gedacht vorher, aber so ein Vitamin-B12-Mangel kann echt ernsthafte gesundheitliche Probleme machen - teils irreperable Nervenschäden etc.
) Ich würde solche bereits festgestellten (und vielleicht weitere ungeklärte) Mängel also ohne nochmalige Rücksprache mit dem Arzt nicht einfach hinhängen lassen, nur weil ich mich "nicht so als Tablettenfreund" empfinde
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Alles Gute Dir und starke Nerven im Gespräch mit all denen, die meinen, das Stillen sei natürlich an allem Schuld![]()
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Ich verstehe, dass es sich intuitiv erstmal negativ anhört, wenn etwas "für das Wachstum vorhandener Krebszellen förderlich" ist. Das klingt in der Tat total gruselig.rose hat geschrieben:dann habe ich gegoogelt (wie immer :/ ) und gelesen, dass vitamin B9 zwar die krebserstehung verhindern kann (da es ja bei der zellerneuerung beteiligt ist) , aber auch krebs fördern kann (wenn er schonmal da ist oder so) , da es dann wohl auch für die "schlechten zellen" positiv ist. deshalb dachte ich, dass ich es lieber lasse.... keine ahnung.... ist alles so kompliziert... ich will auch nichts falsch machen.
in den SSten hab ich auch nie folsäure genommen, das macht hier in france eigentlich auch keiner.... mein fa hatte das nie erwähnt....Katha hat geschrieben:D.h. Du hast auch in SwSten keine Folsäure etc. genommen?
Wie Blueberry so schön beschreibt, würde ich auch erstmal da ansetzen, was an Nährstoffmangel da ist oder sein könnte.
Bei einer Anämie ist es sehr schwer die über die Nahrung zu beheben.
Ich zB schlafe sehr gut mit FB - trotzdem war ich müde. Normales Blutbild o.B. - aber VitD eben im Keller