Re: Will nur Brust
Verfasst: 08.11.2012, 11:05
Welche Medis nimmst du denn? Mit den meisten kannst du weiterstillen, zumal ja Nicht-Stillen ein Quälerei sein zu scheint. Es geht eben nicht alles in die MuMi über. Lies dir doch mal den Threat über Embryotox durch. Da kannst wegen der Medis nachgucken. Und soweit ich weiss, ist Ibo kein Problem.
Und zum Thema Flasche zitiere ich mal Jusls Aussage:
Aber letztendlich ist damit dein Problem nicht gelöst.
Heute weiss ich wie schnell die Zeit vorbei geht und kann drüber lachen. Ich weiss, das ist einfacher gesagt als getan.
(So frei nach dem Motto: Ich werde bestimmt noch 50 Jahre leben, was sind dann ein, zwei, drei Jahre, in denen ich mich auf mein Baby einlasse?! Ja, genau fast nichts!)
Je grösser dein Baby wird, desto einfacher wird es mal stundenweise wegzugehen. Vielleicht solltest du nicht mit Kino beginnen, sondern vielleicht mit Kaffee trinken oder durch die Stadt bummeln, eben tagsüber. Viele Babys brauchen gerade abends ihre Mütter, besonders wenn das Leben tagsüber so aufregend ist, so viel passiert. Wo könnte man denn besser abschalten und das alles verarbeiten als am schönsten Ort der Welt?!
Und zum Thema Flasche zitiere ich mal Jusls Aussage:
Du musst eben für dich überlegen, was du möchtest und wie du dir eure Stillzeit vorstellst.jusl hat geschrieben: Flaschensauger haben mehr Folgen als nur "junges Baby kommt mit dem Wechsel nicht klar und brüllt sofort an der Brust" als klassisches Saugverwirrungsbild. Je häufiger mit Flasche gefüttert wird, desto eher wird das Kind nach "Mahlzeitenkonzept" gefüttert, desto früher fallen Stillmahlzeiten einfach weg (weil das Kind ja "anstatt des Nachmittagsstillens Brei isst" oder es "anstatt des Abendstillens eine Flasche bekommen hat"), desto länger die Stillpausen, desto weniger Milch wird gebildet, desto "besser" klappt irgendwann Flasche anstatt Stillen. Das ist die Tendenz. Für Mütter, die um den ersten Geburtstag herum abstillen MÖCHTEN, ist das natürlich kein Problem - in ihrer Wahrnehmung hat sich das Kind eben "zum ersten Geburtstag abgestillt". Völlig OK. Aber wenn Mütter eigentlich gerne natürliches Abstillen praktizieren möchten, oder sich zumindest die Möglichkeit offenhalten wollen, dann sind diese gut beraten, aufs Fläschchenfüttern möglichst zu verzichten. Auch ungewolltes Abstillen mit entsprechenden Stillproblemen bei älteren Babys kann eine große Belastung darstellen.
Aber letztendlich ist damit dein Problem nicht gelöst.
Ich verstehe diese Gefühle. Bei meiner Grossen hatte ich sie auch. Ich wusste aber damals vieles nicht. Z.B. dass mein Baby weiss, was es am besten ist und wie wichtig es ist, dass deren Bedürfnisse befriedigt werden. Ich denke dann immer daran, dass mein Baby ja nicht versteht, warum ich es jetzt so machen möchte. Und wie schön es ist, dass aber gerade ich ihm alles geben kann, was es braucht.Elifain hat geschrieben: Und zum Teil auch um etwas Freiheit zu bekommen. Manchmal ist mir das Stillen richtig unangenhm geworden und ich denke, dass es doch Spaß machen sollte und nicht erzwungen oder?? Hoffe ihr verurteilt mich jetzt nicht, aber ich glaube dass es keine Gute Basis ist, wenn man sich manchmal dazu durchringt. Ich weiß auch nicht woher das jetzt kommt. Vlt weil ich nicht machen kann.
Heute weiss ich wie schnell die Zeit vorbei geht und kann drüber lachen. Ich weiss, das ist einfacher gesagt als getan.
Je grösser dein Baby wird, desto einfacher wird es mal stundenweise wegzugehen. Vielleicht solltest du nicht mit Kino beginnen, sondern vielleicht mit Kaffee trinken oder durch die Stadt bummeln, eben tagsüber. Viele Babys brauchen gerade abends ihre Mütter, besonders wenn das Leben tagsüber so aufregend ist, so viel passiert. Wo könnte man denn besser abschalten und das alles verarbeiten als am schönsten Ort der Welt?!