Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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susisstrolche
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Re: AW: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von susisstrolche »

Totoro hat geschrieben:Wir haben immer normal gesalzen.
Was ich für ihn gekocht hab war ohne Salz, aber für uns hab ich ganz normal gekocht was sämtliche Gewürze angeht.
War ja auch nur Beikost, da kann ich die Aufregung um Salz und Gewürze nicht wirklich verstehen.
Ja, so haben wir das auch gehalten. Vor allem Nudeln schmecken meiner Meinung nach wirklich ganz scheußlich wenn man sie erst nach dem Kochen mit Salz würzt.
Die Mengen die die Kleinen essen sind ja zum Teil verschwindend gering... Gemüse war bei uns nur in Brühe gekocht, das gibt auch Geschmack und hat weniger Salz. Aber das restliche Essen war normal zubereitet und er hat davon eben immer eine kleine Menge bekommen.
Die Hauptnahrungsquelle war ja in erster Linie noch Milch und daneben eben Gemüse, Obst oder Getreideprodukte. Ich würde mich mit dem Salz nicht verrückt machen :wink:
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Carlotta
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Re: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von Carlotta »

susisstrolche hat geschrieben: Ich würde mich mit dem Salz nicht verrückt machen :wink:
:-) das ist glaube ich der beste Tipp, bin bei sowas immer etwas übervorsichtig. Aber soviel isst sie ja wirklich nicht von uns mit, da werde ich mich jetzt etwas lockerer machen :-)
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Re: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von kungfupanda »

Also ich koche alles ohne Salz. Ich denke, dass er wenn der Kleine (9Monate) mal außerhalb isst oder durch Brot etc. schon viel Salz zu sich nimmt. Ab und zu bekommt er auch ein Sojawürstchen oder so was. Ich finde es erstaunlich, dass ich fast nie mein Essen nachher salzen muss, da man sich echt schnell daran gewöhnt. Mit anderen Gewürzen bin ich dafür nicht sparsam. :mrgreen:
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Re: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von java »

Bei uns wird auch ohne Salz gekocht, dafür reichlich andere Gewürze und Kräuter genutzt. Der Salzstreuer steht dann einfach auf dem Tisch und jeder würzt sich nach Bedarf noch nach. Zumindest bis Simon ca. 1 Jahr alt ist möchte ich es so beibehalten.
Liebe Grüße
java

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clermontine
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Re: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von clermontine »

Ich habe Familienkost auch immer normal gekocht und gesalzen. Bin aber auch jemand, der nur wenig Salz verwendet (anbei bemerkt haut bei mir die Theorie mit niedrigem Blutdruck und viel Salz nicht hin). Alle anderen salzen immer ordentlich nach, wenn sie bei uns essen.
Wenn ich nur fuer meinen Sohn gekocht habe, habe ich nicht gesalzen.
Insgesamt bin ich an die Sache aber auch eher entspannt rangegangen.
LG Clermontine mit Sohn (09/09) und Tochter (04/12)
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Katha
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Re: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von Katha »

java hat geschrieben:Bei uns wird auch ohne Salz gekocht, dafür reichlich andere Gewürze und Kräuter genutzt. Der Salzstreuer steht dann einfach auf dem Tisch und jeder würzt sich nach Bedarf noch nach. Zumindest bis Simon ca. 1 Jahr alt ist möchte ich es so beibehalten.
Mache das auch so.
Dafür hat Kl. Hase dann auch beim Geburtstag meiner Mutter ein Stück Braten bekommen, oder Leberkäse.
Ich denke, dass mit Brot o.ä. die Nieren schon genug beschäftigt.
Und gerade, weil ich manchmal wenig und manchmal viel Salz brauche (und schmecke), wüsste ich nich, ob ich sonst das richtige Maß fânde,
Und es wird für so einen kleinrn Körper schnell mal zuviel. (Jusl hat da mal was Schönes geschrieben, ich such es mal raus)

Und früher fand ich es auch widerlich, wenn ich Salz im Ndelwasser vergessen habe oder zu wenig für den Reis erwischt habe - und jetzt ist es okay!
Und Gemüse dünste ich nun eher.
Mein Freund und ich sind oft überrascht, wie wenig wir nachsalzen müssen.
Ich denke mittlerweile, dass wir auch als Erwachsene zu viel Salz gewöhnt sind.
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"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
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Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
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Re: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von sarsimba »

Ja, ich fand es früher auch grauenvoll, wenn etwas nicht richtig gesalzen war! Ich salze sehr wenig und würze auch mit anderen Kräutern nach! Unterschreib aber auch, dass Nudeln ohne Salz nicht schmecken, etwas Salz muss schon sein! Nur mein Mann hat sich nicht damit angefreundet! Ein Glück für ihn, dass er kaum zu Hause ißt (ist Koch).
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Re: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von smilie »

Ich finde, das man sich da nicht so reinsteigern sollte.
Auf die Nieren geht es nur, wenn man zu wenig trinkt und vor allem Babys haben da noch ein gutes Bewustsein für Durst (so meine Erfahrung)
Ich musste in der SS sogar ne erhöhte Salzzufuhr zu mir nehmen, damit das Blut schön dünn bleibt. Ich musste nur darauf achten, das ich genug trinke und ich habe wirklich sehr viel mehr Salz zu mir genommen. Alles was zuviel ist, schwemmt der Körper aus, solange er genug Flüßigkeit dazu hat.
Es ist also nicht so, das man sofort nen Schaden anrichtet, wenn man etwas Salz zum essen gibt.
Ich mag auch keine Nudeln, die nicht in Salzwasser gekocht worden sind.
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Katha
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Re: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von Katha »

Ich fand diese Erklärung von Jusl sehr schlüssig - und dann spricht zwar einerseits fürs Relaxen, andererseits auch für einen bewussten Umgang.
jusl hat geschrieben:
Wie bekomme ich denn das Salz in den Backwaren in den Griff?
Ganz einfach: wenig Industriebackzeug anbieten. ;-) Morgens Brötchen, mittags Paniertes, nachmittags beim Einkaufen die Brezel und abends das AbendBROT - das ist unterm Strich SEHR VIEL Salz.
Kommt dann noch Fertig-Bratensoße zum Panierten und Pökelkram aufs Brot dazu, wird es ZU VIEL für ein kleines Kind.

Von daher: MAL WAS Salziges ist gar kein Problem. Wegen des Salzes einiger Erdnussflips oder Salzstangen zu Silvester hat noch kein Kind einen Schaden davon getragen. Aber JEDEN TAG das ganze Programm - und da sind Backwaren und Fertigessen die Salzlieferanten Nr.1, das ist ungünstig.

LG
Julia
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Katha
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Re: Salz in der Familienkost - wie macht ihr's?

Beitrag von Katha »

smilie hat geschrieben:Ich finde, das man sich da nicht so reinsteigern sollte.
Auf die Nieren geht es nur, wenn man zu wenig trinkt und vor allem Babys haben da noch ein gutes Bewustsein für Durst (so meine Erfahrung)
Ich musste in der SS sogar ne erhöhte Salzzufuhr zu mir nehmen, damit das Blut schön dünn bleibt. Ich musste nur darauf achten, das ich genug trinke und ich habe wirklich sehr viel mehr Salz zu mir genommen. Alles was zuviel ist, schwemmt der Körper aus, solange er genug Flüßigkeit dazu hat.
Es ist also nicht so, das man sofort nen Schaden anrichtet, wenn man etwas Salz zum essen gibt.
Ich mag auch keine Nudeln, die nicht in Salzwasser gekocht worden sind.
Die Nieren von Säuglingen sind ja nicht ausgereift.
Soweit ich es verstanden habe, sind sie genau mit dem Ausscheiden überfordert. Und sie können ja auch nicht literweise trinken (ist übrigens für Erwachsene auch nicht immer sinnvoll 3l plus zu trinken)

Für mich noch ein Argument für Salzarmut bei Beikost: die Kleinen lernen sonst nie den ursprünglichen Geschmack von etwas kennen. Salz ist genauso ein Geschmacksverstärker wie Zucker.
Und je bewusster (und hab mich früher auch schon gesund ernährt) wir das handhaben, umso stärket fällt mir auch meine Geschmacksgewöhnung auf
Katha mit dem Hasen *01/2012
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