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Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 17:23
von Lorelai
ja, einknicken ist nicht das richtige wort, das stimmt natürlich.
hat so nen blöden beigeschmack.
ich denke aber, man muss trotzdem sehen das man sich selber auch nicht vergisst über den bedürnissen seines kindes.
und wenn man selber total am limit ist wegen dem schlafverhalten seines kindes und man dann sieht, das dieses kind ohne probleme einschlafen kann, dann sieht man das ganze vielleicht auch mal etwas unsutig.
heißt ja nicht gleich, das es dem kind dann schlecht geht, wenn man nicht gleich "einknickt".
Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 17:42
von katpaje
Herrje

ein smilie verrät wohl, wie es gemeint ist

ein Blick auf meine Signatur verrät vielleicht auch, wie alt meine Kinder sind und lässt den geneigten Leser erahnen, dass sich Gemecker auf Dinge wie Hausaufgaben, aufräumen etc bezieht. Ja, da bleibe ich dann auch ganz unsutig stur und erwarte, dass manche Dinge erledigt werden. Punkt.
(und ob ich jetzt beschissen schreibe oder besch... Ist beides nicht nett

)
Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 17:44
von Nema
Also, ich finde "einknicken" als Wort unangebracht wenn man von dem Stillbedürfnis eines 3 Monate alten Säuglings spricht - das hat hier aber keiner getan. Es ging generell drum, ob man einknickt wenn das Kind seinen Ärger über eine Situation lautstark äußert. Und das ist bei uns beispielsweise das Nein, wenn es eine zweite Portion Gummibärchen haben will oder das Nein, wenn man unbedingt mit Matschschuhen ins Wohnzimmer will etc. Und ich finde halt, dass man sich bei einem 21 Monate alten Kind darüber streiten kann, ob es nun ein Bedürfnis ist 6 Mal in der Nacht zu stillen oder eine Angewohnheit und ob das Bedürfnis der Mutter nach Schlaf komplett unter geordnet werden muss. Finde es irgendwie total anstrengend wenn so eine Wortklauberei betrieben wird, dass jemand der das Wort "Einknicken" in den Mund nimmt, gleich als Mutter dasteht, welche die Bedürfnisse ihres Kindes nicht ernst nimmt.
Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 17:52
von Lorelai
nema, danke. du kannst dich besser ausdrücken als ich.
Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 18:11
von Captainsparrow
Für mich macht es auch einen großen Unterschied ob es um einen 5 oder 6 Monatigen Säugling geht oder ein fast 2 jähriges Kleinkind. Bis zu einem gewissen Alter muss man natürlich die Bedürfnisse des Kindes grundsätzlich über die eigenen Stellen. Aber wenn man mal mehrere Kinder hat und diese auch ein gewisses Alter haben dann muss man natürlich auch mal auf sich selbst schauen. Unter "einknicken" verstehe ich hier , dass man -trotz der getroffenen Entscheidung in Situation X seinen eigenen Bedürfnisse mal aus Gutem Grund den Vorrang zu geben- diese dann doch wieder hinten anstellt aud Mitleid oder schlechten Gewissen. Man kann mal gut ein halbes oder Dreiviertel Jahr mit seeeeeehr wenig Schlaf auskommen, aber bei mir war bei 18 Monaten Schlafentzug mit dreiviertel-stündlichen Unterbrechungen und einem älteren Geschwisterkind das mich tagsüber brauchte der Punkt erreicht, dass ich die Prioritäten verschieben musste, auch wenn das nächtliches Abstillen bedeutete.
Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 20:00
von Kopfsalat
Nema hat geschrieben:Also, ich finde "einknicken" als Wort unangebracht wenn man von dem Stillbedürfnis eines 3 Monate alten Säuglings spricht - das hat hier aber keiner getan. Es ging generell drum, ob man einknickt wenn das Kind seinen Ärger über eine Situation lautstark äußert. Und das ist bei uns beispielsweise das Nein, wenn es eine zweite Portion Gummibärchen haben will oder das Nein, wenn man unbedingt mit Matschschuhen ins Wohnzimmer will etc. Und ich finde halt, dass man sich bei einem 21 Monate alten Kind darüber streiten kann, ob es nun ein Bedürfnis ist 6 Mal in der Nacht zu stillen oder eine Angewohnheit und ob das Bedürfnis der Mutter nach Schlaf komplett unter geordnet werden muss. Finde es irgendwie total anstrengend wenn so eine Wortklauberei betrieben wird, dass jemand der das Wort "Einknicken" in den Mund nimmt, gleich als Mutter dasteht, welche die Bedürfnisse ihres Kindes nicht ernst nimmt.
Da bin ich deiner Meinung.

Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 20:15
von Lorelai
ja, hier auch so. zwei ältere geschwister die auch erst 5 und 6 jahre alt sind und auch noch bedürfnisse haben und mama brauchen.
und eben das 1jährige kind was in einer viel fremderen umgebung als zu hause mal eben so einschläft, nur bei mir nicht.
Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 20:34
von Stolzerose
Oha, ich wollte hier gar nicht so ne Diskussion lostreten... Sorry

Katpaje kennt mich privat und ich bin ganz sicher, sie hat das alles andere als bös oder ignorant gemeint und weiß auch, dass sie alles tut, um ihren Kindern mehr als gerecht zu werden!
Nicht jedes Wort gehört auf die Goldwaage und zwischen den Zeilen lesen ist durchaus hier und da keine Schande!
Vor mir liegt Nacht 2 und der feste Entschluss, standhaft zu bleiben, ihm liebevoll, aber bestimmt klar zu machen, dass es Nachts kein "Bubu" gibt, sondern eben nur mich, meine Nähe, Streicheleinheiten und natürlich ein Schluck Wasser, bei Durst. Mein Mann findets ganz schlimm, wenn er daran denkt, dass er wieder weinen wird, er kann das schlecht aushalten

. Ich doch auch, aber es geht einfach nicht mehr!
Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 21:31
von katpaje
(die hab doch ich ausgelöst und nicht du

)
Ich drück euch ganz fest die Daumen, dass der junge W sich nicht zu arg aufregt. Wir haben das Thema nachts nun auch in Angriff genommen, du bist also nicht alleine. (Kind ist aktuell stabil, das muss ich ausnutzen.)
Und der große junge Mann... Er soll dich doch bitte unterstützen, das meiste vom schlafdefizit bekommst nunmal du ab, das ist auch schwer auszuhalten. In dem Fall ist das deine Entscheidung und nicht seine, aber ich glaube auch, dass du einfach mal wieder Schlaf am Stück brauchst und da darfst du ruhig etwas Unterstützung einfordern.
Weißt, bei K2 war das "damals" ja wirklich schwierig und langwierig, aber mir hat der Gedanke dann geholfen, dass sie dann auch eine klare Linie brauchte. Eine Nacht nicht stillen, dann wieder doch nach langem Geknatsche, dann wieder nicht... Das ist schwierig für ein Kind, wenn es nicht weiß, wie es eine neue Situation beeinflussen kann, ob überhaupt. Und als wir dann diese klare Linie gefunden hatten, ging es auch gut ohne langes Schreien usw.
(pn

)
Re: Hier stundenlanges Dauerstillen, bei Oma durchschlafen :
Verfasst: 04.09.2012, 21:40
von Stolzerose
Ja, das glaub ich auch, dass das rein gar nix bringt, heute wieder "einzuknicken" (haha, musste jetzt einfach sein

). Da versteht der arme Mupp doch die Welt nicht mehr und abgesehen davon, wäre ja auch die gestrige Nerventortur bei uns allen völlig umsonst gewesen. Nein, ich fürchte, wir müssen da jetzt einfach durch, aber ich denke, dass die Erkärung, die "Bubus" machen Heia, schon verständlich ist für ihn, denn es ist ja unser aller Schlafenszeit, warum sollten die dann nicht auch!?