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Re: Wieviel als Mutter trinken?
Verfasst: 26.08.2012, 21:49
von klimaforscherin
Naja, ist es bei dir nicht so, dass du bei mehr Bedarf auch mehr Durst hast? Z.B. bei Hitze?
OK, bei mir ist es nicht immer so: ich muss mir manchmal erst einen Schluck anbieten und beim Trinken merke ich: "Oh, Durst".
Und bei solchen Flüssigkeitsempfehlungen habe ich schon zig verschiedene gesehen: von 1 l bis 4 l, mal Kaffe einbezogen, mal Kaffee neutral gerechnet, mal abgezogen.

Re: Wieviel als Mutter trinken?
Verfasst: 26.08.2012, 23:27
von klimaforscherin
Mir ist grad eingefallen: bei unseren Kindern funktioniert "Stillen nach Bedarf". Wir vertrauen darauf, dass sich ihr Bedarf ueber Durst/Hunger selbst reguliert. Wir wissen ja nicht einmal, wieviel unser Kind trinkt!

Wo ist die ml-Anzeige an der Brust?

Und uns selbst vertrauen wir da nicht?
Wie sind die Gedeihregeln fuer Erwachsene? Bei Babys: Klar, eine gewisse Gewichtszunahme (Baby waechst ja noch, wir nicht mehr), ausreichend Pipiwindeln (bei Erwachsenen: einpaarm Urin am Tag, hell) und was noch? Allgemeinbefinden? Rosige Haut? Agilitaet?
Re: Wieviel als Mutter trinken?
Verfasst: 27.08.2012, 07:20
von jusl
Und uns selbst vertrauen wir da nicht?
Viele Erwachsene nehmen Durstgefühl nicht angemessen wahr. Entweder ist es komplett abtrainiert (z.B. wegen eines Jobs, der kein Trinken nach Drust erlaubt), oder es ist durch falsche Ernährungsgewohnheiten maskiert (viele Erwachsene ESSEN etwas, obwohl sie eigentlich nur Durst haben). Dazu kommen medizinische Besonderheiten, die das Durstgefühl verminden können.
Sicherlich sollten "von Natur aus" Erwachsene ohne Probleme nach Bedarf trinken, aber nachweislich tun dies viele nicht.
Wie sind die Gedeihregeln fuer Erwachsene?
Heller, fast farbloser und mild riechender Urin, problemlose Verdauung. Wassermangel führt zu einer Vielzahl von Beschwerden, im Akutfall z.B. zu trockener Haut, Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen, Übelkeit, Konzentrationsstörungen, Verdauungsproblemen.
LG
Julia
Re: Wieviel als Mutter trinken?
Verfasst: 31.08.2012, 15:22
von klimaforscherin
Aber dann ist es ja wieder wie bei den Babys: Es gibt Erwachsene, die haben Bedarf, können diesen aber nicht anmelden aus o.G. Gründen.
Was macht man bei Babys? I.W. zum Stillen wecken, oder? Also dafür sorgen, dass (nach Ausschluss anderer med. Ursachen) das Baby genügend oft Gelegenheit bekommt, genügend Milch zu bekommen.
Was ist bei Erwachsenen sinnvoll? Regelmäßig Trinken. Also "sich selbst etwas anbieten". Klingt nicht so dramatisch anders als bei Babys.
Und wenn die Gedeihregeln erfüllt sind - ja, warum sollte man dann nicht - genau wie bei Babys - darauf vertrauen, dass die Flüssigkeitsaufnahme funktioniert?