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Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 17.07.2012, 12:31
von youtee
Ich habe gerade den Link von thefunnyshapedwoman durchgelesen und fand ihn total interessant. Vielen Dank!
Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 17.07.2012, 13:45
von 4tiere
Danke, jetzt erinnere ich mich auch wieder an den Threat!

Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 17.07.2012, 14:00
von Mondenkind
Dazu gibt es Literatur, ja. Ich bin grad zeitlich recht eingeschränkt. Wenn ich es mal schaffe, poste ich Daten/Literaturquellen dazu hier. Kann aber etwas dauern. Ansonsten einfach den Thread hier hochschubsen, falls ich es vergesse

Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 17.07.2012, 15:40
von klimaforscherin
Hier ist noch ein schöner Artikel:
http://www.stillkinder.de/dance.html
Offenbar hat deine Bekannte den Nachtisch zum Messen eingeschickt.

Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 17.07.2012, 17:02
von 4tiere
Ihr seid so lieb! Danke!
Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 18.07.2012, 09:48
von jumia
Ich hab letztens in einer Fachzeitschrift einen Artikel gelesen, das Flaschenmilch dick macht. Und bei Flaschenmilch sei es egal ob abgepumpte Muttermilch oder eben Pulvermilch.
Stillen dagegen nicht.
Bei Interesse such ich den noch mal raus.
Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 18.07.2012, 10:18
von pollux
Jumia, da hätte ich Interesse, kann das nämlich gar nicht glauben, dass MuMi abgepumpt dick machen soll..
Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 18.07.2012, 10:22
von jumia
Ist aus einer medizinischen Fachzeitschrift, wenn ich nachher beim meinen Eltern bin, such ich den noch mal raus.
Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 18.07.2012, 13:40
von blueberry
Naja, bei per Flasche gefütterter MuMi entfallen ja die ganzen Steuermechanismen, die das Kind normalerweise hat. Ich kann mir das schon gut vorstellen.
Vor allem (von der nicht möglichen Regulation des Fettgehaltes der Milch mal abgesehen) kann das Baby bei Flaschenfütterung meist nicht regulieren, ob es noch etwas trinken will oder nur noch nuckeln. Es bedarf eines sehr sensiblen und aufmerksamen Flaschenfütterers um zu bemerken, an welchem Punkt man von der Flasche auf den Schnuller wechseln muss, weil das Kind zwar noch ein Saugbedürfnis hat, aber keinen Hunger mehr. Den meisten ist das Problem ja nicht bewusst und beim Stillkind muss man sich da auch keinen Kopf drum machen, weil es ja einfach keinen weiteren MSR mehr auszulösen lernt oder die Brust schlicht loslässt.
Mir wurde auf einer Fortbildung erklärt, dass der Mechanismus beim Flaschefüttern (vor allem dem noch sehr jungen Baby) kaum eine Chance lässt, die Flasche NICHT auszutrinken:
1. Der Flaschensauger wird vom Fütternden in den Babymund gesteckt (es muss den Sauger nicht wie die BW aktiv einsaugen).
2. Der harte Reiz am Gaumen löst unwillkürlich den Saugreflex aus so dass
3. das Baby saugt.
4. Dadurch kommt IMMER Milch aus der Flasche, solange, bis sie leer ist.
5. Das Baby MUSS die Milch schlucken, da (und hier kommt die Art des Haltens ins Spiel) die meisten Menschen ein Baby so halten, dass es tendenziell auf dem Rücken liegt: will das Baby nicht ersticken(!) muss es schlucken!
So erklärt sich auch, warum man immer wieder hört, dass ein Baby nach einer kompletten Mahlzeit an der Brust/Flasche auch noch eine unglaubliche Menge Milch aus der zweiten Flasche getrunken habe. In meiner Rückbildung war z.B. eine Mama die immer wieder erzählte: "die zweite Flasche hat sie nur so weggezischt, bis die Flasche auch noch leer war - und danach hat sie geweint und hatte immernoch Hunger!
". Nein, das Baby hatte wahrscheinlich schon längst keinen Hunger mehr, sondern Bauchweh wegen eines überdehnten Magens, der am Anfang nämlich echt klein ist
. Wenn alles für das Baby optimal läuft, kann es nun die überflüssige Milch wenigstens erbrechen...
Ältere Babys können irgendwann den Kopf so wegdrehen, dass der Sauger aus dem Mund gleitet, wenn sie satt sind. Bei kleinen Babys müsste man halt eigentlich drauf achten, dass man sie (wie beim Becherfüttern ja auch) so hält, dass man ihnen die Milch nicht in den Rachen schüttet, sondern sie so aufrecht sind, dass sie überflüssige Milch aus dem Mund laufen lassen können und nebenbei trotzdem noch Luft bekommen...
Und da dieses Phänomen ja nicht von der Art der Milch abhängig ist, die in der Flasche ist, kann ich mir das wie gesagt gut für abgepumpte MuMi sowie für Flaschenmilch vorstellen, dass man da schneller mal überfüttert.
Der Artikel würde mich jedenfalls sehr interessieren, wenn Du ihn verschicken würdest.
Re: Zu fette Muttermilch - Gibt es das wirklich?
Verfasst: 18.07.2012, 13:52
von jumia
blueberry hat geschrieben:Naja, bei per Flasche gefütterter MuMi entfallen ja die ganzen Steuermechanismen, die das Kind normalerweise hat. Ich kann mir das schon gut vorstellen.
Vor allem (von der nicht möglichen Regulation des Fettgehaltes der Milch mal abgesehen) kann das Baby bei Flaschenfütterung meist nicht regulieren, ob es noch etwas trinken will oder nur noch nuckeln. Es bedarf eines sehr sensiblen und aufmerksamen Flaschenfütterers um zu bemerken, an welchem Punkt man von der Flasche auf den Schnuller wechseln muss, weil das Kind zwar noch ein Saugbedürfnis hat, aber keinen Hunger mehr. Den meisten ist das Problem ja nicht bewusst und beim Stillkind muss man sich da auch keinen Kopf drum machen, weil es ja einfach keinen weiteren MSR mehr auszulösen lernt oder die Brust schlicht loslässt.
Ja, so hab ich mir das auch gedacht. An der Brust kann das Kind eben auch nur den "Durst" stillen, und die fettreiche Milch weglassen. In der Flasche ist ja zwangsläufig die fette Milch dabei, da die Brust beim Pumpen gut leer gemacht wird.
So denk ich mir das zumindest
Artikel hab ich gefunden, muss noch eben auf die Log in Daten von Papa warten. Ich hab leider kein Zugang zu dem Portal. Sobald ich das hab, post ich den hier. Oder darf man das nicht?