Bewusst? Nicht viel. Das zweite Kind ist ein anderer Typ, hat bei anderen Bedürfnissen seinen Schwerpunkt. So ergibt sich viel "anderes" einfach von selbst. Erstmal komplett wertfrei.
Desweiteren hat man als Mama ja seinen "Stil" gefunden. Man weiß, wie was für einen selbst am einfachsten geht, so ergibt sich auch ganz viel von selbst.
De facto habe ich anders gemacht:
- länger gestillt (war informierter und der kleine hat besser gesaugt als die große und ich war selbstsicherer, denn lang stillen wollt ich auch bei der großen... eigentlich...)
- BLZ statt Brei (hatte ihm anfangs Brei angeboten - wollte er nicht, er war noch nicht Beikostreif. Dann war ich, als er 10Monate alt war, schlicht zu faul zum Breikochen

)
- FB (die große hat freiwillig allein geschlafen, der kleine nicht - so what?!)
- Stoffis (war ich bei der ersten nicht mutig genug)
- Tragetuch (war einfach nötig, weil ich ihn mit in die Uni nehmen musste)
Für beide war der jeweilige Umgang genau richtig, bzw. defintiv nicht verkehrt. Denn das sind doch im Grunde nur Äußerlichkeiten, die sich aus den eigenen und den Bedürfnissen des Kindes ergeben. Hätte die große nicht in ihrem Bett geschlafen - tja, dann hätte sie in unserem geschlafen. Kurz und gut. Denn meine Einstellung, meine Liebe und Achtung vor den Kindern hat sich nicht geändert. Ich bin nämlich grundsätzlich Pragmatiker, wenns um den Umgang mit meinen Kindern geht: Erlaubt ist, was funktioniert und allen gut tut. Wenn eigenes Zimmer funktioniert - super. Wenn nicht. Genauso gut. Weder besser noch schlechter.
Nur am kurzen Stillen (3,5) Monate bei der großen knabber ich ordentlich
