Re: Mache ich es mir zu einfach?
Verfasst: 10.06.2012, 22:46
Kein Stress, hier war das in dem Alter genauso. Und heute? 3 Mal Stillen. Scheint mir auch nicht mehr wirklich ernährungsrelevant zu sein.
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Meine Erfahrung: Stillen und Essen hat wenig bis nichts miteinander zu tun. Wir hatten hier 12 Monate gefühlt Vollstillen (sie aß bei der Tagesmutter, bei den Großeltern und bei uns am Tisch - da aber Miniminimengen) und dann ist mit einem Mal der Knoten geplatzt und sie aß größere Mengen. Auch, wenn sie kurz vorher gestillt hat. Gleichzeitig haben sich die Stillabständen massiv verlängert. Sobald sie krank ist, stillt sie aber immer noch im 2 h Takt und isst nicht.Siijay hat geschrieben:Wir essen immer gemeinsam. Brei gabs hier nie und alleine schon gar nicht
Aber eben diese gemeinsam Essen ist ja unser Problem, sie will meist ca. ne Stunde vorher stillen und hat dann keinen Hunger mehr.
Ich könnte das stillen eventuell schon rausschieben und mit Essen irgendwie ablenken, aber ist das denn gut? Ich meine, ich will ja nicht abstillen, sondern nur ein essendes Kind.
ja, die mache ich mir auch, eher aber in die andere richtung. fröschlein mampft schon ganz schön und dann noch stillen.... ich mache mir da schon gedanken die in richtung übergewicht gehen. ich habe sie zwar nicht gewogen und sie sieht auch nicht dick aus und sie ist den ganzen tag sehr aktiv, läuft viel rum spielt sehr viel, sind wir draußen ist sie nur auf den beinen und sitzt selten mal. aber ob das eine gesunde prägung ist für die zukunft.... das sind die gedanken, die mir im kopf rumschwirren.Siijay hat geschrieben:
Na, dann werd ich mich jetzt einfach wieder in Geduld üben und abwarten. Im Prinzip bin ich ja entspannt, aber manchmal macht man sich einfach komische Gedanken
Siijay hat geschrieben:edit: anbieten tu ich ihr praktisch andauernd was-Hirstestangen, Obst, Brot, Käse.... Sie mümmelt aber maximal ein paar Krümel davon ab und guckt dann, an welchen unserer drei Hund sie den Rest verschenken kann
Ja, es kommt von selber und Du machst es wieder Dir noch ihr zu einfach. Organische Gründe für Appetitlosigkeit mal außen vor gelassen, Kinder fangen irgendwann an zu essen. So wie ein Kind nicht das Laufen nicht lernt, weil man es im Tragetuch trägt, oder eher läuft, weil man es in den Gehfrei setzt, so fängt ein Kind auch nicht nicht mit dem Essen an, weil man es stillt. Der DRang, es uns gleich zu tun, mitzuessen, was wir essen, wird irgendwann riesengroß, egal, was ein Kind vorher gestillt hat. Und dann wird es auch weniger stillen und Festes einfordern. Genauso wie der DRang, auf zwei Beinen zu laufen irgendwann übermächtig wird und damit endet, dass das Kind läuft.Ich wollte nur hier noch was zu sagen: Einerseits stille ich gern, es ist praktisch, einfach, schön. Andererseits frage ich mich, ob ich es mir nicht zu einfach mache. Wie soll sie denn jemals anfangen ordentlich zu essen, wenn ich sie immer satt stille?
Oder kommt das wirklich irgendwann von selber?
DANKE!! Das hab ich gebraucht.Mondenkind hat geschrieben: So wie ein Kind nicht das Laufen nicht lernt, weil man es im Tragetuch trägt, oder eher läuft, weil man es in den Gehfrei setzt, so fängt ein Kind auch nicht nicht mit dem Essen an, weil man es stillt. Der DRang, es uns gleich zu tun, mitzuessen, was wir essen, wird irgendwann riesengroß, egal, was ein Kind vorher gestillt hat. Und dann wird es auch weniger stillen und Festes einfordern. Genauso wie der DRang, auf zwei Beinen zu laufen irgendwann übermächtig wird und damit endet, dass das Kind läuft.
Von mir auch DANKE!!! Tut gut, sowas zu lesen, bei 21monatigem fast-Vollstillkind...Siijay hat geschrieben:DANKE!! Das hab ich gebraucht.Mondenkind hat geschrieben: So wie ein Kind nicht das Laufen nicht lernt, weil man es im Tragetuch trägt, oder eher läuft, weil man es in den Gehfrei setzt, so fängt ein Kind auch nicht nicht mit dem Essen an, weil man es stillt. Der DRang, es uns gleich zu tun, mitzuessen, was wir essen, wird irgendwann riesengroß, egal, was ein Kind vorher gestillt hat. Und dann wird es auch weniger stillen und Festes einfordern. Genauso wie der DRang, auf zwei Beinen zu laufen irgendwann übermächtig wird und damit endet, dass das Kind läuft.