Durchfall? Arzt nötig?

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jusl
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Re: Durchfall? Arzt nötig?

Beitrag von jusl »

Die Ausscheidungsmengen sind unauffällig. Ich kann gut nachvollziehen, dass Du Dir momentan generell einfach Sorgen machst; es ist eine schwierige Zeit. Aber pass auf, dass Du nicht allzu sehr überträgst; denn das wäre ja nicht im Sinne Deines Kindes. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Zuversicht und Unbeschwertheit bald wiederfindest.
Wenn wir Dir hier stilltechnisch etwas helfen bzw. beruhigen können, immer gerne. :)

LG
Julia
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Katha
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Re: Durchfall? Arzt nötig?

Beitrag von Katha »

uff, da bin ich ja beruhigt, dass die Ausscheidungen unauffällig.
(bin jetzt aber neugierig: ich hatte es so verstanden, dass Mindesturinmenge 50 g/kg / d seien, also ca. 340g pro Tag. Wie ist es denn genau?)

Tut auch gut, nochmal zu lesen, dass ich das nicht übertragen soll.
Das sag ich mir selber dauernd vor.
Vermutlich ist das sogar die allergrößte Angst.
Ich will nicht, dass der Kleine wegen mir ängstlich wird.
Ich bin auch ganz stolz auf mich, dass ich nicht längst total aufgelöst in der Kindernotfallambulanz aufgeschlagen bin (KiA im Urlaub, mit der Praxis letzte Woche auch nur mal kurz telefoniert, als Durchfall wieder schlimmer wurde). Das wäre eher so das familiär bedingte Verhalten.

Heute ist er nochmal fitter als gestern schon - und auch nicht mehr nach gefühlt jedem Stillen Stuhlgang der auf 3 Etappen kommt.

Bin guter Dinge, dass das so bleibt, und auch bei der mütterlichen Angst (gibt es dafür nicht sogar eine ICD-10-Schlüssel?) wieder verschwindet.

Liebe Grüße
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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Katha
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Re: Durchfall? Arzt nötig?

Beitrag von Katha »

Hallo,

hm, so langsam bin ich in ner Zwickmühle.
Die Stuhlganghäufigkeit lässt nach, ist aber noch immer oft grünlich.

Jetzt hab ich mit der doofen Wiegerei ja vor gut ner Woche angefangen - und komme nicht mehr davon weg.

Heute waren es nur 256 g, allerdings fehlt da eine Windel, die aber nicht sooo voll war. Und der Kleine hat wie verrückt einmal im TT geschwitzt, so dass ich den Body umziehen musste und dann auch beim Robben-Üben. Und Nachts noch nicht gewechselt, aber da war oftmals gar nichts mehr drin, trotz 1-3 Mal trinken nach dem Einschlafstillen.
Aber ob das über 300 g waren, keine Ahnung.

Ich merke, dass die Wiegerei mich wahnsinnig macht, aber da immer noch viel Windelwechseln nötig, weil oft auch so feuchte Pups-Teile und der Hintern echt nicht gut aussieht. Und da hab ich gar kein Gefühl mehr, ob er genug pullert.

Aber mit dem Wiegen geht das Gefühl fast noch mehr verloren!!!

Ist so ein blöder Kreislauf.

Vom Zustand schläft er untertags gerade relativ viel, aber dafür Nachts nur so meist 10 Stunden. Sonst waren es eher 12, da holt er ja schon was nach, glaube ich.
Wenn er wach ist, ist er wie verrückt am Robben üben (kommt jetzt schon rückwärts) und oftmals auch nölig, weil er für sich nicht schnell genug lernt. Oder er will ganz viel gucken. Apathisch ist was anderes, oder?

Mittlerweile schreit er so gut wie nie wegen Hungern (das ging in den ersten Wochen von Null auf Hundert).
Manchmal denke ich mir: Menno, der kaut ja nicht wegen der Zähne auf dem Spielzeug, sondern schlabbert ja, weil er Hunger hat.
Und dann hab ich etwas Angst, dass ich das 10 Minuten übersehen habe.
Ich hab immer noch Angst, dass ich was übersehe.

Soll ich mit dem Windeln wiegen aufhören?
Soll ich ihn morgen Vormittag in der Stillgruppe wiegen?

Wie mach ich mir weniger Sorgen, die nerven mich nämlich selber ganz schön.
Eigentlich ist alles gut, oder?
Hoffe, jammere Euch nicht zu viel. Aber bin immer noch aus dem Lot, als könnte wieder was Schlimmes passieren.

Liebe Grüße
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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