Frustrierte Stillerin - immer Stillen und Schlafen...Hallo
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FraDa
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Re: Frustrierte Stillerin - immer Stillen und Schlafen...Hal
Das ist wirklich die beste Idee. Immer von Tag zu Tag denken. Ich hatte zwar keinen Clustertrinker (meine Hebamme fand, das hat er sich abzugewöhnen und naja, ich dachte halt, sie kennt sich aus
) aber andere Probleme und jetzt bin ich so glücklich und mag übers abstillen nicht mal nachdenken!
mit Kind 1 *07.2011 und Kind 2 *02.2014
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Lösche Benutzer 9067
Re: Frustrierte Stillerin - immer Stillen und Schlafen...Hal
ich unterschreibe hier mal ganz faul - am anfang hat mich das stillen fast aus dem verkehr gezogen. es war eine offenbarung, als meine kleine den kopf selber gut halten konnte und so auch bei Positionswechseln meinerseits mitmachen konnte!tania hat geschrieben:unabhängig von der häufigkeit des stilles - mein sohn hat sehr lange sehr häufig gestillt - das stillen an sich wurde bei mir mit drei monaten schlagartig viiiiiel einfacher. das baby hält sich besser, ist selbstständiger, ich muss nicht mehr ständig in habacht-stellung, dass der nippel aus dem mund usw. auch das brust anweinen oder nur im stehen andocken usw, alles wurde besser, weniger, angenehmer. und - nicht zu unterschätzen - die milchproduktion fühlte sich ncht mehr so nach ARBEIT an. davor bekam ich sekunden nach dem andocken einen elenden durst, war richtig schlapp den ganzen tag von all dem stillen. das wurde echt unglaublich viel besser. ansonsten: für die meisten mütter sind die ersten monate einfach anstrengend! ob sie nun stillen oder nicht. was mir geholfen hat: kind an den papa und rausschicken. die waren auch drei stunden am stück miteinander happy (kind pennt dann halt). kind auf omas bauch (kind pennt dann halt). das nicht-ablegen-können haben wir in gemeinschaft deutlich besser ertragen. ansonsten viel viel trinken und nichts erledigen, was nicht dem unmittelbaren überleben dient.
Die ersten drei Monate sind super anstrengend, aber irgenwie bin ich da auf ner Hormonwelle durchgeschwommen. Tragen hat auch viel geholfen.
Halt durch!
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felifela
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 21.09.2011, 16:03
Re: Frustrierte Stillerin - immer Stillen und Schlafen...Hal
Du hast ja schon viele gute Tipps hier bekommen, aber ich wollte dir auch noch einen mitfühlenden Gruß hier lassen. Bei uns war es in der ersten Zeit genauso. Ich hatte das Gefühl fast nur zu stillen und war froh wenn ich mal kurz zur Toilette gehen konnte. Mir hat es geholfen mir die Zeit des Stillens so angenehm wie möglich zu machen. Ich habe ganz viel gelesen (hätte nie gedacht, dass ich nach der Geburt so viel Zeit zum lesen haben würde), im Internet gesurft und wenn mein Mann da war, hat er mich mit Essen und Trinken versorgt. Und das Tragetuch hat uns auch geholfen. Das ist immer noch die einzige Möglichkeit ihn ohne stillen zum einschlafen zu bekommen. Im Tuch hat er auch etwas länger durchgehalten, sodass ich auch mal meinen Mann mit ihm losgeschickt habe und so etwas Zeit für mich hatte.
Ich habe auch immer drauf gewartet, wann er denn endlich mal einen Trinkrhytmus hat. Denn nachdem was ich vor der Geburt gehört hatte, hatte ich das erwartet. Da ich nach Bedarf stille, haben wir aber auch heute noch keinen festen Rhytmus und seit ich mich von dem Gedanken daran verabschiedet habe, stört es mich auch gar nicht mehr. Auf die Frage wie oft ich ihn am Tag stille kann ich nur mit Schulterzucken antworten. Aber inzwischen finde ich diese variablen Stillzeiten auch viel entspannter und praktischer als feste Zeiten.
Ich habe auch immer drauf gewartet, wann er denn endlich mal einen Trinkrhytmus hat. Denn nachdem was ich vor der Geburt gehört hatte, hatte ich das erwartet. Da ich nach Bedarf stille, haben wir aber auch heute noch keinen festen Rhytmus und seit ich mich von dem Gedanken daran verabschiedet habe, stört es mich auch gar nicht mehr. Auf die Frage wie oft ich ihn am Tag stille kann ich nur mit Schulterzucken antworten. Aber inzwischen finde ich diese variablen Stillzeiten auch viel entspannter und praktischer als feste Zeiten.
LG felifela mit Sohnemann (07/11)
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basti1
- Herzlich Willkommen
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Re: Frustrierte Stillerin - immer Stillen und Schlafen...Hal
Es tut so gut eure Antworten zu lesen. Sind wie Balsam für meine Seele.Das Dauertrinken ist im Moment ein bisschen überschaubarer geworden. Nachmittags ab 4-5 gehts meist los und ab 6.30 gibts fast gar keine Pausen mehr. Nehme mir vor, dass ich die 3 Monate schaffen will, immerhin hab ich ja die Hälfte geschfft unde im Nachhinein hab icvh das Stillen und die Nähe genossen. TT gibts ab mittag, vormittags schläft sie noch allein ein - ist auch was wert.
Und die Zeit vergeht mit einem 2.Kind ohnehin viel schneller, deshalb versuch ich alles mehr zu gerniessen auch wenns nicht immer einfach ist.
Danke für eure Tipps,haben mir sehr geholfen und v.a. zu sehen, dass es anderen nicht besser geht!
Und die Zeit vergeht mit einem 2.Kind ohnehin viel schneller, deshalb versuch ich alles mehr zu gerniessen auch wenns nicht immer einfach ist.
Danke für eure Tipps,haben mir sehr geholfen und v.a. zu sehen, dass es anderen nicht besser geht!
- Minchen
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4677
- Registriert: 18.11.2008, 09:09
Re: Frustrierte Stillerin - immer Stillen und Schlafen...Hal
Als ich bei meinem ersten Kind anfangs so genervt war (ich habe damals quasi die Tage gezählt, bis "die 6 Monate" rum sind), sagte mir eine Freundin: warte mal ab, irgendwann wird es richtig schön. Ich konnte es nicht wirklich glauben, das ist ja auch schwer in der Situation. Aber ich habe mich an ihrem Satz festgehalten.
Und so kam es, dass ich Nr. 1 fast zweieinhalb Jahre, davon ein Jahr tandem mit Nr. 2, diese über zweieinhalb Jahre, davon knapp ein Jahr tandem mit Nr. 3 gestillt habe, die jetzt mit mit über einem Jahr natürlich auch noch stillt.
An die Anfangsprobleme kann ich mich nur noch erinnern, wenn ich hier soetwas lese. Die Zeit war so kurz im Verhältnis zu allem, was danach kam...
Das ist natürlich währenddessen hart, aber vielleicht hilft ja ein anderer Blickwinkel. 6 Wochen mit Baby - vor allem die ersten - sind uU sehr sehr anstrengend, da kommt einfach auch vieles zusammen. Aber 6 Wochen ist auch einfach sooooooooooo winzig und es wird noch soooooooooo vieles sooooooooooo schnell passieren, dass auch Deine Erinnerung daran verblassen wird.
Und so kam es, dass ich Nr. 1 fast zweieinhalb Jahre, davon ein Jahr tandem mit Nr. 2, diese über zweieinhalb Jahre, davon knapp ein Jahr tandem mit Nr. 3 gestillt habe, die jetzt mit mit über einem Jahr natürlich auch noch stillt.
An die Anfangsprobleme kann ich mich nur noch erinnern, wenn ich hier soetwas lese. Die Zeit war so kurz im Verhältnis zu allem, was danach kam...
Das ist natürlich währenddessen hart, aber vielleicht hilft ja ein anderer Blickwinkel. 6 Wochen mit Baby - vor allem die ersten - sind uU sehr sehr anstrengend, da kommt einfach auch vieles zusammen. Aber 6 Wochen ist auch einfach sooooooooooo winzig und es wird noch soooooooooo vieles sooooooooooo schnell passieren, dass auch Deine Erinnerung daran verblassen wird.
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
- Katha
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4488
- Registriert: 30.03.2012, 20:38
Re: Frustrierte Stillerin - immer Stillen und Schlafen...Hal
Hm, Minchen schreibt ja, sie erinnert sich an die AnfangsProbleme die meiste Zeit nicht mehr...
Ich denke, das war für mich auch Teil des Probelems, dass ich in meinem Umfeld von den Stillmamas nie gehört habe, dass was nicht klappt (außer Müdigkeit wg. Nachts raus).
Ich hab dann auch noch in den ersten Wochen gehört : "die war bei dem Geburtstag, weil sie wusste ja, das sie 2h weg kann - und das Kind ist ja so brav!" (als wär mein Kleiner nicht brav, nur, weil er Hunger hat)
Gut, nochmal andere Baustelle.
@Minchen: nicht, dass du so was gesagt hättest.
Aber ich hatte auch das Gefühl, dass das Bild einer innigen Stillbeziehung von vielen immer vorgeführt wurde - so dass ich mir erst wie eine Rabenmutte vorkam, dass mich das Stillen so belastet hat.
Vermutlich vergessen wir alle die negativen Sachen einfach zu schnell. In vieler Hinsicht ist das auch ein Segen! Aber eben nicht nur!
Ich denke, das war für mich auch Teil des Probelems, dass ich in meinem Umfeld von den Stillmamas nie gehört habe, dass was nicht klappt (außer Müdigkeit wg. Nachts raus).
Ich hab dann auch noch in den ersten Wochen gehört : "die war bei dem Geburtstag, weil sie wusste ja, das sie 2h weg kann - und das Kind ist ja so brav!" (als wär mein Kleiner nicht brav, nur, weil er Hunger hat)
Gut, nochmal andere Baustelle.
@Minchen: nicht, dass du so was gesagt hättest.
Aber ich hatte auch das Gefühl, dass das Bild einer innigen Stillbeziehung von vielen immer vorgeführt wurde - so dass ich mir erst wie eine Rabenmutte vorkam, dass mich das Stillen so belastet hat.
Vermutlich vergessen wir alle die negativen Sachen einfach zu schnell. In vieler Hinsicht ist das auch ein Segen! Aber eben nicht nur!
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
- Minchen
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4677
- Registriert: 18.11.2008, 09:09
Re: Frustrierte Stillerin - immer Stillen und Schlafen...Hal
Naja, wenn ich eine Mama mit Problemen getroffen habe oder treffe, dann signalisiere ich schon großes Verständnis und ich kann mich dann natürlich wieder daran erinnern, wie es am Anfang war.
Was ich damit nur sagen wollte ist, dass diese Zeit SO kurz ist im Verhältnis zur Gesamtstillzeit (und den ganzen anderen Schwierigkeiten, die dann außerhalb des Stillens dazu kommen), dass es später einfach nicht mehr ins Gewicht fällt.
Als es bei mir anfangs so schwierig war, konnte ich auch nicht glauben, dass man beim Stillen so entspannt sein kann, wie das eigentlich gehen soll, dass man unterwegs stillt, nachts nicht erst das Stillkissen zurechtzuppeln und sich hinsetzen und wie man eigentlich diesen Wahnsinnsmilchschwall bändigen soll - ganz zu schwiegen vom sich verschluckenden und brüllenden Kind. Und natürlich (bei mir) die Schmerzen, die riesige Umstellung und das dauernuckelnde Baby.
Aber irgendwann stillt man dann beim Einkaufen an der Kasse (oder beim Kochen, wenn man mehr als ein Kind hat...
), wird nachts nichtmal mehr richtig wach zum Stillen. Das Kind macht besser mit, irgendwann fast allein und dann wird man entspannter. 
Als es bei mir anfangs so schwierig war, konnte ich auch nicht glauben, dass man beim Stillen so entspannt sein kann, wie das eigentlich gehen soll, dass man unterwegs stillt, nachts nicht erst das Stillkissen zurechtzuppeln und sich hinsetzen und wie man eigentlich diesen Wahnsinnsmilchschwall bändigen soll - ganz zu schwiegen vom sich verschluckenden und brüllenden Kind. Und natürlich (bei mir) die Schmerzen, die riesige Umstellung und das dauernuckelnde Baby.
Aber irgendwann stillt man dann beim Einkaufen an der Kasse (oder beim Kochen, wenn man mehr als ein Kind hat...
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
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