vielen Dank für euren Zuspruch und eure Unterstützung. Das war genau das, was ich gestern gebraucht habe. Da nichts geholfen hat, habe ich ihn einfach neben mich auf sein Stillkissen gebettet, mich beruhigt, sein Brüllen angenommen - irgendwann hat er aufgehört zu schreien. Dann konnte ich auch stillen (so lange schreien ist ja auch wahnsinnig anstrengend, er hatte einen hochroten Kopf und nasse Haare). Und dann, die Nacht: er hat geschlafen wie ein Baby, engelsgleich
Ich versuche, noch mal geordnet zu beschreiben, weshalb ich hier im Stillforum gepostet habe:
- Er trinkt an der Brust sehr hastig und braucht zum Stillen meist nicht länger als 15 Minuten. (Neulich musste ich abpumpen und hatte 150ml nach 5 Minuten pro Brust pumpen. Manchmal schießt sie auch richtig raus.)
- Häufig kommt es vor, dass er sich abdockt, anfängt zu weinen und weiter sucht. Ich lasse ihn aufstoßen und er signalisiert mir weiter Hunger. Gebe ich ihm dann die Brust in den Mund, fängt er an zu schreien wie am Spieß.
- Er ist dann extrem unruhig und "schlägt" seinen Kopf hin und her. Manchmal hilft es, ihn kurz abzulegen, manchmal herumtragen.
Nun gut, "Mein Baby, das unbekannte Wesen"
Largo sagt ja, dass das unspezifische Schreien bis zur sechsten Woche zu- und danach kontinuierlich abnimmt. Er berichtet auch, dass getragene Kinder deutlich weniger schreien, das Schreien vermehrt abends auftritt und dass in Kulturen, bei denen Kinder ausschließlich getragen werden, das Phänomen abendlichen Schreiens gar nicht bekannt ist. Vielleicht muss ich ihn noch mehr ins Tuch packen. Dadurch, dass er sich von Anfang an sehr gut ablegen ließ, hat er vielleicht noch ein bisschen mehr Bedarf an Nähe.
Chakka wir schaffen das.
Und noch mal vielen, vielen Dank euch allen. Ihr seid so lieb!!!
