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Re: Zuviel des Guten?
Verfasst: 02.02.2012, 15:34
von Gast
Hallo ihr Lieben,
ich danke euch vom ganzen Herzen.....kann gar nicht sagen wie gut die Zeilen tun. Achje...mich hatte schon das schlechte Gewissen aufgefressen das ich überhaupt was negatives äußere!!!! Wo sie doch das wichtigste in meinem Leben ist. Ständig diese Angst was falsch zu machen..überall die Besserwisser. Es ist so schön zu wissen, das es euch auch so ging oder geht. Das gibt Kraft und Durchhaltevermögen. Freue mich wahnsinnig hier angekommen zu sein.
Also bis bald, ich berichte wieder. Und nochmals danke

Re: Zuviel des Guten?
Verfasst: 02.02.2012, 20:49
von Dellyo
Gast hat geschrieben:Hallo ihr Lieben,
ich danke euch vom ganzen Herzen.....kann gar nicht sagen wie gut die Zeilen tun. Achje...mich hatte schon das schlechte Gewissen aufgefressen das ich überhaupt was negatives äußere!!!! Wo sie doch das wichtigste in meinem Leben ist. Ständig diese Angst was falsch zu machen..überall die Besserwisser. Es ist so schön zu wissen, das es euch auch so ging oder geht. Das gibt Kraft und Durchhaltevermögen. Freue mich wahnsinnig hier angekommen zu sein.
Also bis bald, ich berichte wieder. Und nochmals danke

Oh, diese Gefühle und Gedanken kenne ich nur zu gut. Ich sage dir jetzt was, vom dem ich glaube, dass es mir damals geholfen hätte.
Du und deine Maus, ihr lernt euch gerade erst kennen. Nimm sie in einem ruhigen Moment fest in den Arm und dann sag ihr: "Mäuschen, wir beide, wir machen uns auf eine Reise, gemeinsam das Leben zu entdecken. Schritt für Schritt zeig ich dir die Welt und Schritt für Schritt zeigst du mir, was du brauchst, möchtest und kannst. Wir lernen beide jeden Tag etwas Neues voneinander. Manchmal wird es schlechte Tage geben. Das ist normal. Aber wir werden auch viel Spaß miteinander haben. Ich werde dir tolle Dinge zeigen - die Sonne, den Himmel, Bäume und anderes. Und du wirst mir tolle Dinge zeigen - ein Lachen, ein Umdrehen, ein Greifen, ein Quietschen, ein Lallen. Machen wir uns eine schöne Zeit miteinander!"
Ok, ich bin heute etwas kitschig...
Worauf ich hinauswill:
Genieß dein Kind! Sie wird sich so schnell verändern, neues lernen und manche Probleme lösen sich einfach in Luft auf. (Und falls in 6 Monaten ein aktuelles Problem besteht, findest du garantiert hier Rat!

)
Sei nett zu dir selbst! Muttersein, da muss man auch erst reinwachsen. Und das geht allen so. Vermies dir nicht diese kostbare Zeit mit Selbstzweifeln und Grübeleien.... zumindest beschränke sie, so gut es geht. (Hätte ich mal auch tun sollen...

)
Und wegen den Kommentaren: Ohren auf Durchzug!

Deine Maus muss jetzt erstmal gar nix, außer wachsen und gedeihen und kuscheln, fertig.
Alles Liebe!
Re: Zuviel des Guten?
Verfasst: 02.02.2012, 21:41
von Leyket
Dellyo hat geschrieben:
Oh, diese Gefühle und Gedanken kenne ich nur zu gut. Ich sage dir jetzt was, vom dem ich glaube, dass es mir damals geholfen hätte.
Du und deine Maus, ihr lernt euch gerade erst kennen. Nimm sie in einem ruhigen Moment fest in den Arm und dann sag ihr: "Mäuschen, wir beide, wir machen uns auf eine Reise, gemeinsam das Leben zu entdecken. Schritt für Schritt zeig ich dir die Welt und Schritt für Schritt zeigst du mir, was du brauchst, möchtest und kannst. Wir lernen beide jeden Tag etwas Neues voneinander. Manchmal wird es schlechte Tage geben. Das ist normal. Aber wir werden auch viel Spaß miteinander haben. Ich werde dir tolle Dinge zeigen - die Sonne, den Himmel, Bäume und anderes. Und du wirst mir tolle Dinge zeigen - ein Lachen, ein Umdrehen, ein Greifen, ein Quietschen, ein Lallen. Machen wir uns eine schöne Zeit miteinander!"
Ok, ich bin heute etwas kitschig...
Wie schööööön, da musst ich grad erstmal Tränchen verdrücken beim lesen.
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Willkommen Novizin
Meinen Vorrednerinnen kann ich nichts mehr hinzufügen. Ausser vielleicht, dass unsere Geschichte ähnlich klingt und dass bei uns die meisten Kritiker verstummt sind. Unser aufgewecktes und glückliches Kind hat bisher fast jeden davon überzeugt, dass wir gar nicht mal soooooo viel falsch gemacht haben

Re: Zuvieldes Guten?
Verfasst: 02.02.2012, 23:41
von Caraluna
Mach dir keinen Stress, deine Kleine ist doch grade erst zwei Monate alt, da ist das alles normal und sie muss noch keinen Rhythmus haben. Auch wenn du es jetzt nicht glauben magst, in sechs Monaten sieht alles ganz anders aus, versprochen...
Lass dir nicht reinreden, du machst das prima! Und wenn sie doch durchs Stillen und Tragen zufrieden ist ist das doch das beste, was du machen kannst.
Re: Zuviel des Guten?
Verfasst: 03.02.2012, 00:09
von Fabia
Dellyo hat geschrieben:
Oh, diese Gefühle und Gedanken kenne ich nur zu gut. Ich sage dir jetzt was, vom dem ich glaube, dass es mir damals geholfen hätte.
Du und deine Maus, ihr lernt euch gerade erst kennen. Nimm sie in einem ruhigen Moment fest in den Arm und dann sag ihr: "Mäuschen, wir beide, wir machen uns auf eine Reise, gemeinsam das Leben zu entdecken. Schritt für Schritt zeig ich dir die Welt und Schritt für Schritt zeigst du mir, was du brauchst, möchtest und kannst. Wir lernen beide jeden Tag etwas Neues voneinander. Manchmal wird es schlechte Tage geben. Das ist normal. Aber wir werden auch viel Spaß miteinander haben. Ich werde dir tolle Dinge zeigen - die Sonne, den Himmel, Bäume und anderes. Und du wirst mir tolle Dinge zeigen - ein Lachen, ein Umdrehen, ein Greifen, ein Quietschen, ein Lallen. Machen wir uns eine schöne Zeit miteinander!"
Ok, ich bin heute etwas kitschig...
Worauf ich hinauswill:
Genieß dein Kind! Sie wird sich so schnell verändern, neues lernen und manche Probleme lösen sich einfach in Luft auf. (Und falls in 6 Monaten ein aktuelles Problem besteht, findest du garantiert hier Rat!

)
Sei nett zu dir selbst! Muttersein, da muss man auch erst reinwachsen. Und das geht allen so. Vermies dir nicht diese kostbare Zeit mit Selbstzweifeln und Grübeleien.... zumindest beschränke sie, so gut es geht. (Hätte ich mal auch tun sollen...

)
Und wegen den Kommentaren: Ohren auf Durchzug!

Deine Maus muss jetzt erstmal gar nix, außer wachsen und gedeihen und kuscheln, fertig.
Alles Liebe!
Du hast das sooo wunderschön und treffend beschrieben, Dellyo!!! Dir, liebe Novizin wünsche ich, dass es dir genau so gelingt! Genieß dein Kind, den Moment, macht euch eine schöne Zeit miteinander und hör auf dein Gefühl! Es ist doch eigentlich nicht so wichtig, ob der Haushalt grad perfekt ist, ob der kleine Schatz 2 Stunden im eigenen Bett liegen bleibt oder nur 2 Minuten (das wird mit der Zeit immer mehr - wirst sehen), usw. Die Zeit vergeht viel zu schnell und diese Zeit kommt nie wieder zurück. Nimm dir die Zeit, die du für dein Kind haben willst!!! Meine Meinung zu deiner Situation ist: du machst alles super! Du hast so viel Gespür für deinen kleinen Schatz - du gibst ihr das, was momentan am besten und kostbarsten für sie ist, nämlich deine Nähe. Was soll daran falsch sein? Mehr als Nahrung und Mamas Nähe und Wärme braucht sie doch jetzt noch nicht! Also könntest du es doch gar nicht besser für sie machen. Und du spürst doch offensichtlich ganz toll, was sie braucht. Und was gibt es schöneres für ein Baby als eine Mama, die ganz genau weiß, was ihm/ihr gut tut!
Und solche Dinge wie mit Papa schlafen gehen oder im eigenen Bett liegen usw. würd ich einfach immer wieder mal kurz probieren - ab und zu halt und nur solang sie sich wohlfühlt dabei, auch wenns nur ganz, ganz kurz ist (z.B. den Papa immer wieder mal vor dem Einschlafen tragen lassen, irgendwann dann den Papa mit ihr ins Schlafzimmer gehen lassen und die beiden allein noch ein bisserl kuscheln lassen, usw.). Die Zeiten werden dann langsam eh länger. So gewöhnt sie sich langsam und ohne Druck an die Dinge und mit der Zeit wird vieles für sie ganz selbstverständlich.
Ich wünsch dir alles Gute und vor allem dass es dir gelingt, die Situation so zu genießen wie sie ist!
Re: Zuvieldes Guten?
Verfasst: 03.02.2012, 09:28
von Jadzia
Hallo Liebe Novizin
Schade daaß dein Umfeld so wenig Herz zeigt.
Du bist grad erst aus dem Wochenbett und noch seeeeeeeeeehr emotional und weich. Was gut ist,weil dein Kind eine sensible und nachgiebige Mama braucht.
Aber das macht anfällig für Kommentare von außen.
Dein Kind wird sich wahnsinnig verändern in den nächsten Wochen und Monaten. Du wirst aus dem Stauen nicht mehr heraus kommen. Das was heute noch "so ist" wird in 3 Monaten "ach stimmt, da war ja mal was"
Mein kind konnte in den ersten Monaten nicht an der Brust einschlafen, hat sich immer wachgespuckt, und wurde immer getragen.
Jetzt schläft sie beim Tragen nur noch selten, aber fast nur an der Brust.
Anfangs schlief sie nie im Auto, dann immer, dann wieder nie und jetzt wieder immer
also : laß die überraschen

Re: Zuvieldes Guten?
Verfasst: 03.02.2012, 09:39
von lupa
Liebe Novizin,
Du hast ja schon ganz viel Zuspruch durch die anderen bekommen, jetzt noch von mir zum Spucken: mein Kleiner ist jetzt 9 Monate alt und mir ist erst neulich aufgefallen, dass er ja gar nicht mehr spuckt

. Mich hat das lange total verunsichert, deshalb kann ich Deine Sorge nachvollziehen. Aber Hebamme und Kinderärztin haben immer gesagt, solange der Kleine gut zunimmt und gut drauf ist, mach Dir keinen Kopf! Bei uns hat sich nach den ersten Wochen eingependelt, dass er immer nur eine Seite getrunken hat. Trotzdem hat er auch da noch ziemlich lange gespuckt, auch so dass ich immer dachte, da bleibt ja gar nix drin. Er ist trotzdem ganz schön groß geworden

.
Lieben Gruß, Lupa
Re: Zuvieldes Guten?
Verfasst: 03.02.2012, 10:04
von Elena
Ich schließe mich den andern an. Du machst es richtig. Und es wird sich noch sooooo viel tun in den nächsten Monaten! Die meisten "Probleme" mit Kindern lösen sich von selbst, wenn man geduldig ist und ihnen die Zeit gibt, die sie brauchen.
Ich bin bei meinen beiden Töchtern nach 7 Monaten wieder arbeiten gegangen, trotz Stillen. Bis dahin sind beide fast nur an der Brust eingeschlafen, aber als der Papa dann Elternzeit hatte, ging es auch anders (im Tragetuch, hihi - aber irgendwann dann auch so im Bett). Die Große kam mit einem Jahr in die Krippe, das hat wunderbar geklappt.
Also, mach dir um dein Kind keine Sorgen, das kriegt ihr bestimmt hin. Achte aber darauf, dass es dir selbst mit der Situation gut geht. Meine Große hat anderthalb Jahre lang alle 2 Stunden gestillt, ich war also nachts häufig wach. Die Kleine hat gerade Phasen, in denen sie stündlich stillt nachts. Mir macht das nicht so viel aus, weil ich nicht viel Schlaf brauche. Aber von Freunden kenne ich es, wie sehr das einen schlauchen kann. Wenn dann dazu noch Kommentare aus dem Umfeld kommen... versuche, dir Auszeiten zu organisieren, wenn du sie brauchst, mach es euch gemütlich und einfach! Ohne Familienbett wäre es bei uns seeeehr nervig geworden, so war das nächtliche Stillen wunderbar entspannt. Und mit knapp 2 Jahren ist die Große aus eigenem Antrieb ins eigene Zimmer gezogen. Wie gesagt, die meisten "Probleme" lösen sich mit Kindern, wenn man Geduld hat und abwartet.

Re: Zuvieldes Guten?
Verfasst: 03.02.2012, 10:06
von Elena
Novizin hat geschrieben: Aber ich mache mir bereits sorgen was in 6 Moanten ist. Ich muss dann wieder arbeiten und Papa übernimmt. Kann ich bis dahin überhaupt abstillen wenn sie so Brustverrückt ist????
Gerade darum mach dir mal keine Sorgen. Ihr findet bestimmt auch einen Weg ohne Abstillen. Ich habe meine Große fast 2 Jahre gestillt, trotz arbeiten. Das machen ganz viele hier so. Das findet sich alles noch!
Re: Zuvieldes Guten?
Verfasst: 03.02.2012, 10:12
von Mondenkind
Elena hat geschrieben:Novizin hat geschrieben: Aber ich mache mir bereits sorgen was in 6 Moanten ist. Ich muss dann wieder arbeiten und Papa übernimmt. Kann ich bis dahin überhaupt abstillen wenn sie so Brustverrückt ist????
Gerade darum mach dir mal keine Sorgen. Ihr findet bestimmt auch einen Weg ohne Abstillen. Ich habe meine Große fast 2 Jahre gestillt, trotz arbeiten. Das machen ganz viele hier so. Das findet sich alles noch!
Das kann ich nur bestätigen!
Stillen ist keine patriarchalische Erfindung, um Frauen von der Erwerbstätigkeit abzuhalten. Stillen und arbeiten gehen ist durchaus vereinbar. Es gibt so viele WEge, beides zusammen hinzukriegen. Wir helfen Dir gern dabei, Euren Weg zu finden, wenn es an der Zeit ist. Aber erstmal würde ich vorschlagen: zerbrich darüber jetzt mal nicht den Kopf. Genieße Dein Kind, alles andere wird sich finden.