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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 30.11.2011, 14:12
von Nina
Die Großen will ich schon ausquartieren, sie wünschen sich auch ein Doppelstockbett und wollen dann zusammen schlafen. Aber das haben wir halt noch nicht, das dauert halt alles auch etwas und die Stillsituation möchte ich am liebsten JETZT ändern.
Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 30.11.2011, 14:13
von Nema
Hallo,
ich habe so ähnliche Erfahrungen wie Philippa. Bei uns war es eben auch so, dass sie eeeewig dauergenuckelt hat und beim abdocken immer wieder wach wurde. Ich habe dann "Schlafen statt Schreien" gelesen und versucht, wie es dort beschrieben ist, die Brust einfach immer ein wenig früher "wegzunehmen". Das habe ich wirklich lange und über Wochen versucht und es wurde aber eigentlich nicht besser. Dann habe ich das Stillen vom Einschlafen entkoppelt, also wie Philippa sagt, im Wohnzimmer gestillt, wenn es ging nach dem Stillen das Kind dem Papa übergeben (denn dort ging es schon immer RASEND schnell mit dem Einschlafen) oder wenn Papa nicht da ist, mit ihr ins Zimmer gegangen, Buch angeschaut und herumgetragen bis sie geschlafen hat. Manchmal ging das nicht gut, dann hat sie ewig geweint und mir gezeigt, dass sie an die Brust will. Dann habe ich sie auch gelassen, aber eben nicht bis sie tief schläft, sondern nur ein Weilchen, dann habe ich sie weggenommen und ein wenig gewiegt und mit diesem Kompromiss konnte sie plötzlich sehr gut leben. Da war sie ca. 10 Monate alt.
Mit etwas über 12 Monaten fing sie plötzlich an, beim Herumtragen zu turnen und den Popo hochzustrecken und das war total mühsam, da sie ja auch immer schwerer wurde. Ausserdem wusste ich auch nicht, was die Turnerei soll. Irgendwann habe ich begriffen, dass sie sich gerne hinlegen möchte. Seitdem lege ich sie nach dem Buchangucken ins Bett, singe ihr etwas vor, streichle ihr den Rücken und sie schläft so ein.
Ehrlich, für mich ist diese Situation momentan der Himmel auf Erden. Sowohl das Dauergenuckel als auch das Herumtragen fand ich ziemlich anstrengend und ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie das schwanger und mit noch anderen Kindern ist.
Ich hoffe, das hilft Dir ein bisschen,
LG
Nema
Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 30.11.2011, 16:01
von BEcKa
Ich habe das damals unterbunden. Stillen lassen, vorgewarnt, abgedockt.(Weinen ausgehalten.) Gesungen, Händchen gehalten, Rücken gekrault.... Hat etwa 14 Tage gedauert, dann hatte sie (und später auch er) sich dran gewöhnt auch so einzuschlafen. Viel Erfolg!
Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 30.11.2011, 16:23
von joli.81
Vielleicht könnt ihr ihr statt Einschlafstillen das Einschlaftragen angewöhnen? Das könnte dann auch der Papa abends übernehmen...
Bei meiner zweiten Tochter hat das "Schlafen statt Schreien" ganz gut funktioniert als sie in diesem Alter war. Es geht ja v.a. darum, immer wieder abzudocken (innerlich bis 10 zählen, dann wieder ein Versuch), dabei den Zeigefinger unter das Kinn des Babys zu legen und sanft nach oben drücken (wenn es funktiniert, hört das Baby dann mit dem "Suchen" mit dem Mund auf)... wenn das Kind weint, wieder andocken und bis 10 zählen, nächster Versuch... irgendwann "kapiert" das Baby, was man will... bis zu 6 Stunden hat Lotta damals dann gepennt (allerdings im Gitterbett neben unserem Bett) - es gibt wohl aber auch Kinder, die dieses mit dem Zeigefinder Mund-zu-drücken nicht abkönnen. Parallel haben wir halt noch andere Tipps aus dem Buch befolgt wie z.B. frühere Schlafengehzeit, Abendritual (naja, das kennt man ja...).
Mattis hatte grad eine Dauernuckelphase und ich hab dann beschlossen, dass er nur noch alle 3 Stunden trinken darf - schafft er tagsüber ja auch... ich hab gar nicht gedacht, dass er das so gut akzeptiert, er hat nur einmal 15 Minunten geschrien, dann ging es - er ist aber auch vorher shcon manchmal mit Schnulli eingeschlafen - jetzt schläft er relativ schnell wieder ein, wenn ich mich einfach an ihn rankuschle und ihm den Nucki gebe (naja, wenn er nicht grad krank ist wie jetzt, dann SOLL er natürlich viel trinken...)
Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 30.11.2011, 16:25
von joli.81
ach ja, noch was: ich find es ist ein Unterschied, ob ein Baby ALLEIN weint, oder wenn man dabei ist und es z.B. krault, wie Becka beschrieben hat... das können viele Kinder aushalten und in kurzer Zeit ändern sich dann die Schlafgewohnheiten (allerdings ist meine Erfahrung auch, dass es immer wieder mal Rückfälle gibt z.B. bei Krankheiten, im urlaub...)
Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 30.11.2011, 16:48
von Leela
Hier wird zur Zeit auch mal wieder dauergenuckelt. Es hat mich ziemlich fertig gemacht, da ich beim Stillen wach war- jetzt haben wir die Stillposition geändert und ich kann schlafen, der Kleine dockt alleine ab& an. Das ist gerade eine gute Übergangslösung. Übergang deshalb, weil sich das Schlafverhalten fast wöchentlich ändert. Mein Sohn ist ja erst 5 Monate alt, ich bin zuversichtlich
Ich habe es vor ein paar Wochen auch mit Pantleys "Schlafen statt Schreien" versucht, also zum Einschlafen immer wieder die BW rausgezogen, bis er sie nicht mehr gesucht hat. Das hat gut beim Einschlafen geklappt,nachts war ich jedoch zu müde, um es durchzuziehen. Und weil ich jetzt wieder so gut beim Stillen schlafen kann, habe ich es ganz schleifen lassen. Mal sehen, wenn es wieder doof wird mit dem Stillen nachts, werde ich es wohl wieder versuchen.
Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 30.11.2011, 18:07
von Jule
BEcKa hat geschrieben:Ich habe das damals unterbunden. Stillen lassen, vorgewarnt, abgedockt.(Weinen ausgehalten.) Gesungen, Händchen gehalten, Rücken gekrault.... Hat etwa 14 Tage gedauert, dann hatte sie sich dran gewöhnt auch so einzuschlafen. Viel Erfolg!
Nachdem ich bei der ersten auch Dauernuckeln hatte und in der 2 Schwsch. nicht mehr konnte und das Kind weinte und weinte....hab ich es beim 2 wie Becka gemacht. Dann konnte ich es auch wieder genießen!
Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 01.12.2011, 09:01
von cosima83
Gestern ist hier die Maus nach dem Stillen in meinem Arm eingeschlafen und in den Abendstunden auch nur einmal wach geworden.
Sie war während des Stillens immernoch total zappelig, kam einfach nicht runter. Ich hab dann mein Leselicht ausgemacht und sie im Dunkeln einfach festgehalten. Schwups, war sie weg (da eindeutig totmüde).
Mal schauen, wie es sich weiter entwickelt und wann sie den Papa wieder zum Einschlafen akzeptiert.
Als sie jünger war, konnte der Papa sie auf dem Bauch in den Schlaf schaukeln. Momentan klappt das aber meist nicht....
Sie hat eindeutig besser geschlafen in den Abendstunden war aber dafür schon um 6.30 Uhr wach.....

Naja, man kann nicht alles haben.

Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 01.12.2011, 10:35
von layla
Mein Sohn war auch so. Und es hatte nichts mit dem Alter zu tun.
Meine Tochter ist nun auch eine Vielnucklerin. Wacht oft auf und stillt sehr viel.
Allerdings finde ich das nuckeln lassen noch am Angenehmsten. Rumtragen fände ich nachts wesentlich anstrengender.
Da ich aber weiß, wie lange sich das bei meinem Sohn ziehen kann, habe ich das Bedürfnis bei meiner Tochter doch frühzeitiger was zu ändern.
Kurzzeitig habe ich überlegt, ob ich ihr den Schnuller angewöhnen soll, aber dann wieder verworfen, weil ich eigentlich ganz froh bin, dass sie nie einen Schnuller wollte.
So langsam wollte ich versuchen sie mit Streicheln in den Schlaf zu begleiten. Das mag sie nämlich. Mein Sohn hat das nur noch mehr aufgeregt. Sie findet das beruhigend.
Also, ähnlich wie bei Philippa, möchte ich bald versuchen das Einschlafen vom Stillen zu entkoppeln. Aber noch gelingt es mir nicht so.
Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...
Verfasst: 01.12.2011, 12:54
von tussi
meine maus war auch 10 monate alt als ich wieder so schwanger war wie du u hat nachts dauergenuckelt. allerdings blieb bei mir iwann die milch weg u ich bin fast gestorben vor schmerzen an der brust u nachts hat mich das genuckel an mir rasend gemacht. tagsüber hat sie auch nur im tuch o auf mir drauf geschlafen. als ich nicht mehr mochte, hat mein mann übernommen u ihr abends eine flasche gegeben. meist ist sie dabei eingeschlafen, wenn nicht, ist er bei ihr geblieben u hat mit ihr gekuschelt bis sie geschlafen hat. ein paar mal ist sie abends deswegen ausgeflippt, aber er hat sie getröstet, gehalten bis sie sich beruhigt hatte - u welch wunder: ab da hat auch nachts in arm nehmen von mir gereicht!