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Re: Baby hasst Zähneputzen
Verfasst: 16.11.2011, 00:44
von Sibi
Avoila,
genau das habe ich mir ja auch gesagt letzte Woche. Und es stimmt einfach - Machtkämpfe bringen einfach nichts.
Inzwischen ist hier wieder eitel Sonnenschein. Es hing offenbar tatsächlich mit der Erkrankung zusammen. Es ging ihr nur 2-3 Tage wirklich schlecht, daher konnte ich nicht glauben, die die zweiwöchige Verweigerung damit zusammenhing. Aber jetzt ist sie wieder richtig fit, isst (nach zwei Wochen Vollstillen), und putzt gern die Zähne.
Und ich bin mal wieder dankbar, dass mein Kind offenbar immer einen Grund für komisches Verhalten hat - und sich auch immer von selbst wieder einkriegt.
Ich merke mir trotzdem Eure Tipps, falls Zähneputzen mal öde werden sollte.
Re: Baby hasst Zähneputzen
Verfasst: 16.11.2011, 08:04
von Emma2010
Emma hasst es auch wie die Pest und ohne Geschrei geht es nie- was in dem Fall ganz gut ist-so komm ich an die Zähne ran.
In letzter Zeit sing ich immer ein aktuelles Lieblingslied,dann lacht sie und ich kann gut putzen
Re: Baby hasst Zähneputzen
Verfasst: 17.11.2011, 18:24
von Steffi2901
Zähne putzen ist bei Maddy im Moment auch das absolut übelste was Abends noch kommen kann. Ich stelle mich mit ihr vor den Spiegel,putze mir dabei selbst die Zähne und sie ist mit ihrer im Mund zu Gange. Nur lässt sie sich leider nichts mehr nach putzen. Da hilft auch kein Rumgetrickse. Das geht jetzt ca. seit 3 Wochen so. Heute allerdings hab ich gesehen das ihr Zahnfleisch ziemlich arg geschwollen ist. Was zumindest ein bissl was erklärt.
Dennoch macht man sich Gedanken ob das so lange nicht gründlich putzen keine Folgen nach sich zieht. Sie isst bereits sehr gut vom Familientisch mit und Essensreste bleiben bestimmt so ein bissl kleben.
Ich hoffe einfach das sich das einfach nach dem Zahnen wieder etwas entspannt und das putzen wieder besser klappt, auch wenn mir bis dahin immer unwohl sein wird

Re: Baby hasst Zähneputzen
Verfasst: 04.01.2012, 23:52
von Kleine
huhu, ich hole das hier nochmal hoch, allerdings mit einer generellen Frage: Mein Sohn hat jetzt einen Zahn, den man noch nicht sieht, aber ich spüre deutlich eine messerscharfe Kante, wenn er meinen Finger kaut. Ich gebe ihm schon einige Wochen eine Babyzahnbürste, auf der er sehr gerne rumkaut.
Ab wann sollte man denn ordentlich putzen und vor allem zu welchen Tageszeiten? Er ist 3 Mahlzeiten am Tag voll und stillt morgens 2-3 Mal und nachts nach 23:00 Uhr auch noch so 2-3 mal. Ich kann ihm doch nicht jedesmal nachts die Zähne putzen, oder? Und ab wann soll man Zahnpasta nehmen?
Danke für Eure Tipps!
Re: Baby hasst Zähneputzen
Verfasst: 05.01.2012, 21:11
von Sibi
Ich würde abends putzen, so dass die Speisereste und deren KH / Zucker "weggeputzt" werden. Wir haben mit dem 1. Zahn geputzt und auch Zahnpasta genommen - nur ganz wenig und fluoridhaltige. (Wir geben keine Fluoretten. Sonst könnte man wohl auch im 1. Lebensjahr ohne Zahnpasta putzen.)
Im ersten Jahr ist wohl die Empfehlung nur einmal am Tag zu putzen, auch um den Zahnschmelz nicht anzugreifen. Die Milch ist wohl gar nicht so schädliche nachts, weil beim Stillen wohl auch die Zähne nicht so umspült werden wie mit der Flasche.
Re: Baby hasst Zähneputzen
Verfasst: 05.01.2012, 21:26
von Mondschein
Ich hänge mich auch mal dran. Mein Sohn wird nächste Woche 2. Bis jetzt putzen wir nur einmal Abends und das meist auch mit geschreih. Ist in seinem Alter einmal zu wenig?
Ich las hier auch das ihr euren Kindern vorsingt... Kennt jemand vielleicht ein Lied, was speziell um das Zähneputzen geht oder was singt ihr da? Um Texte wäre ich echt dankbar.
Achso ich hab es bei meinem Sohn immer so gemacht, dass wenn ein Zahn gerade raus kam, ich nicht geputzt habe, da es ihm ja dann sehr weh tat. Ich kann es nur empfehlen und ich weis nicht aber ich denke wenn man die paar Tage mal auslässt, ist das ja nicht soo schlimm. Weil beim durchbruch war es sehr unangenehm für ihn.
Re: Baby hasst Zähneputzen
Verfasst: 06.01.2012, 13:59
von Talgaro
avoila hat geschrieben:Bei uns gab es jetzt Terror als neue Zähne am durchbrechen waren, in der Zeit habe ich ihr die Zahnbürste immer angeboten, aber sie nie gezwungen. Nach 4 Tagen war der Spuk vorbei und jetzt lässt sie sich richtig gern nach- oder vorputzen, wesentlich andauernder als zuvor.
Ich frage mich, wie würde es mir kurz- und langfristig gehen, wenn mir ständig jemand gegen meinen Willen etwas in den Mund steckt und dort Dinge macht, die ich nicht mag. Trägt das zu meiner Kooperation bei, oder lässt es meine Ablehnung eher (lebenslang) anhalten?
Ja hier war das auch so.
Bei meiner Tochter half auch Löwengebrüll, aber da war sie shcon etwas älter.