Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

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danica
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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von danica »

Liebe Wiebke, nur Mut - Ihr werdet das beide zusammen gut schaffen.

Die Kleinen kommen rein physiologisch auch vorher schon länger als 6 Stunden ohne Muttermilch aus, sonst würde es wohl kaum passieren, dass das ein oder andere Baby mit drei Monaten schon mal 9 h am Stück und länger schläft. Und das ist keine doofe Frage oder sowas!

Ich kann aber Deine Gedanken und Gefühle total gut nachvollziehen, denn wenn ich nicht das Beschäftigungsverbot verordnet bekommen hätte, dann wären wir heute den ersten Tag in der Krippe zur Eingewöhnung gewesen... Und ich hätte in gut drei Wochen Vollzeit gearbeitet und meinen Kleinen für zehn bis elf Stunden täglich in der Krippe gehabt...

Ich stille ja auch noch ziemlich oft (5 bis 6 mal in 24 Stunden), aber der Kleine verlangt inzwischen manchmal nach Essen statt MuMi - auch ein komisches Gefühl... Das wird sich alles einspielen, meiner ist ja auf den Tag genau 3 Monate älter als der "kleine Muck", und oft möchte er zur Zeit stundenlang nicht gestillt werden, auch wenn ich da bin, weil es einfach so viele andere spannende Dinge gibt, die viel wichtiger sind. Zum Beispiel seine Wasserflasche oder sein Löffel oder frischer Pfirsich oder Melone oder die Katze oder die Sonnenstrahlen auf der Fensterbank oder das Geräusch, wenn man Papier zerreißt, oder, oder, oder... und das ganz ohne andere Kinder!

Andere Mütter berichten, dass die Kinder einfach nachts öfter kommen und das nachholen, was sie am Tage vermissen. Alles wird gut werden! (((((Wiebke und den kleinen Muck)))))
GLG
Danica

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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von spacerabbit »

Ja, die Kinder können mit 1 Jahr 6 Stunden ohne Muttermilch auskommen! Du hast ja noch vier Monate Zeit, da kann sich noch echt viel ändern. Bei unserem Großen hätte ich, als er acht Monate alt war, niiiiieeeee gedacht, dass er mal ohne Stillen auskommt, und ein paar Tage nach seinem ersten Geburtstag hat er sich selbst abgestillt, er wollte morgens plötzlich die Brust nicht mehr. Deine Kleine stellt sich bestimmt drauf ein, wenn sie dann noch gestillt wird, vor und nach der Krippe Muttermilch zu trinken. Das regelt sich alles ganz von selbst!
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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von s-b1 »

Ich möchte Dir auch noch Mut zusprechen.

Meine Tochter (jetzt 12 Monate) ist mit 9 Monaten an 4 Tagen pro Woche für anfangs knapp 5 Stunden, mittlerweile 6,5 Stunden in die Kita gegangen. Dazu arbeite ich an dem 5 Tag voll, d.h. an diesem Tag muß sie ca. 10h ohne Stillen überbrücken.
Ich hatte auch ganz viele Ängste vor dem KiTa Start, aber meine Ängste haben sich im Nachhinein alle als unnötig erwiesen.

Unsere Kleine geht gerne in die Kita und obwohl SIe ein begeistertes Stillkind ist, überbrückt sie die "stillfreie Zeit" in der Kita bzw. bei meinem Mann ohne Probleme. Nur wenn ich sie in der KiTa abhole, dann fordert sie vehement Ihr Recht ein :lol:. Unser Ritual ist es, die erste Kuschel- und Stillrunde in der KiTa zu machen (die anderen Kinder finden das immer ganz spannend). Wir haben mittlerweile einen Wochenend- und einen Wochentagstillrhythmus - hat sich alles ganz natürlich und von allein super eingespielt.

WÜnsch Euch viel Erfolg!
Liebe Grüße,
s-b1 mit Engelchen (08/2010) im Arm
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Campanula
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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von Campanula »

Ach super, ich danke Euch allen ganz, ganz herzlich, das hat mir wirklich sehr weiter geholfen und ich fühl mich jetzt schon viel besser!
(und danke SuT - hier weiß ich, dass ich Antwort von Gleichgesinnten bekomme und kann das entsprechend einordnen, während ich bei Antworten aus meinem nicht-stillenden oder nicht stillgesinnten Umfeld immer Zweifel hätte, ob ich einer Aussage "klar, das Kind kann das ab" trauen könnte)

Und dann noch: (((((((((((danica)))))))))))) - dankeschön, das tat gut, und Deine Schilderung mit dem Löffel und der Katze und den Sonnenstrahlen fand ich total einleuchtend und schön. Herzlichen Glückwunsch zur zweiten Schwangerschaft, wie toll! :-)
Wiebke mit dem kleinen bunten Schaf (w, *27.12.2010) - auch weiterhin im Tragetuch ;-)
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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von pooky »

Auch ich habe recht früh nach 5 Monaten einmal die Woche angefangen zu arbeiten.
Mein Mann war an diesen Tagen zuhause.
Bis ca. zum 11. Monat hat er dem Kleinen tagsüber die abgepumpte Mich aus der Tiefkühltruhe gegeben.
Danach war dies nicht mehr nötig, er verlangte nicht mehr danach und wenn ich dann nach Hause kam gab es und gibt es bis heute für den Kleinen (er ist jetzt 1 1/2) eine riesenportion Milch.

Ich würde solche Fragen nie generell beantworten sondern vom Kind abhängig machen.
Meine Große hat Essen und Wasser geliebt, sie hat die Milch an Tagen an denen ich gearbeitet habe weniger benötigt als der Kleine, der bis zum 11 Monat kaum etwas gegessen hat. Der bekam diese, wenn er quengelig wurde und Essen/Wasser abgelehnt hat. Aber mein Mann hat berichtet, dass er die Milch nur dann genommen hat, wenn er richtig durstig war, davor hat er die Flasche abgelehnt.
Ich Bild und meine beiden Sonnenkinder: (Die Große: 2/08) Bild (Der Kleine: 4/10)
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Campanula
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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von Campanula »

Hallo :-)

Nun sind einige Monate vergangen, seit ich diesen Thread eröffnet habe - und meine kleine Elfe geht nun schon seit 7 Wochen in die Krippe (davon 4 Wochen Eingewöhnungszeit).

Da Ihr mir damals so toll geholfen und mir Mut zugesprochen habt, dachte ich, ich berichte mal, was nun aus uns wurde.
Und vielleicht liest das ja auch die Ein oder Andere, die sich in einer ähnlichen Situation befindet, und der ich Mut machen kann :-)

Aaaaalso, gleich vorab: es läuft PERFEKT!!! :lol:
Das hätte ich in dieser Form nie - nie - niemals gedacht und erwartet!

Dabei waren die Grundvoraussetzungen alles andere als optimistisch stimmend: ich habe wirklich ein tolles Kind - aber wahrlich kein "pflegeleichtes". Von Anfang an war die Maus anspruchsvoll und bedürftig. Vorgestern habe ich den Begriff "24-Stunden-Kind" gelesen. Kannte ich gar nicht - aber genau das ist sie wohl. Ab Geburt durfte ich sie nie ablegen. Den Säugling mal kurz neben sich legen, um etwas zu erledigen, zu kochen oder sich mit zwei Händen auch nur ein Brot zu schmieren? Unmöglich. (noch Fragen, wieso ich ATTA bin?! Tücher waren für mich überlebensnotwendig :lol: Zumindest haben sie mich davor bewahrt, irre zu werden. Die Maus lebte darin, ich quasi auch).

Ablegen ging also nicht. Weder wach noch schlafend - Sie schlief ausschließlich an meinem Körper. Sobald ich mich von ihr entfernt habe und sie keinen Körperkontakt mehr hatte, wurde sie sofort wach. Das ist bis heute so geblieben! Beim Einschlafstillen ist also bei uns nicht Schluss. Sie schläft nur mit mir. Sebst im tiefsten Tiefschlaf behält sie auch heute, mit einem Jahr, immer eine Hand an mir. Sie dreht sich im Schlaf herum und zack tasted eine hand suchend nach mir. Trifft sie auch meinen Körper, ist alles gut. Findet sie mich nicht, ist sie innerhalb von 30 Sekunden wach. RICHTIG wach. Wenn ich zur Toilette will, während sie schläft, komme ich nicht mal bis zur Schlafzimmertür und sie ist schon in Alarmmodus. Andererseits haben wir neulich gemeinsam Mittagsschlaf gemacht, während von außen Gerüstbauer an der Schlafzimmerwand Bolzen in die Wand getrieben haben, mit einem Höllenlärm. Mein Kind hat nicht mal mit der Wimper gezuckt, sie lag ja an meinem Körper, das reichte ihr für den Tiefschlaf, auch bei Presslufthammergedröhn.

Mit dem Stillen verhält es sich ähnlich. Auch heute, mit über einem Jahr und fünf Malzeiten am Tag haben wir rund um die Uhr eigentlich keine längeren Stillpausen als mal ein-zwei Stunden. Nicht als Phase - sondern als Dauerzustand. Einzige Ausnahme ist ein langer Aufenthalt im Tuch auf meinem Rücken, dann kann die Stillpause auch schon mal länger ausfallen ;-)

Ich könnte noch lange so weitermachen, will Euch aber nicht langweilen. Ein High-Needs-Kind also. Und so eines soll mit 12 Monaten in die Krippe? Dort 6 Stunden ohne stillen auskommen und dort Mittagsschlaf machen?
Im Leben konnte ich mir nicht vorstellen, dass das wirklich geht :shock:

Aber: es geht! Und die Maus liebt es! Sie lacht und hüpft, wenn ich sie in die Krippe bringe und mir in der Garderobe die Stiefel ausziehe und sie bemerkt, wo wir sind. An manchen Tagen weint sie kurz, wenn ich sie übergebe, das ist dann aber schon wieder vorbei, bevor ich auch nur die Ausgangstür erreicht habe. An vielen anderen Tagen, so auch heute, schaut sie nur ein wenig "sparsam", wenn die Betreuerin sie übernimmt, winkt mir aber tapfer zu und ist mit den Blicken dann schon bei den anderen Kindern.
Wenn ich sie nachmittags abhole, sitzt sie meist am Tisch und isst gerade gemeinsam mit den anderen Kindern Obst.
Sobald sie mich sieht, lacht sie laut auf, pfeffert ihren Apfel in hohem Bogen von sich (jedes Mal :-) ), streckt die Hände nach mir aus, und sobald ich sie hochnehme, winkt sie bereits von sich aus strahlend in die Runde "tschüsstschüss, ich bin dann mal weg".
Es ist soooooo süß!
Zuhause angekommen (wir wohnen ur zwei Gehminuten von der Krippe entfernt) stillt sie dann erst einmal ausgiebig und oft. Ungefähr zeitgleich mit dem Krippengang hat sie herausgefunden, dass man sich an der Milchbar auch selbst bedienen kann - sie zupft nun also an meinem Shirt, wenn sie stillen möchte, versucht, es hochzuschieben und schiebt es hinterher wieder herunter. Das macht ihr momentan einen diebeischen Spaß und dementsprechend oft macht sie es.
(übrigens auch, wenn sie nicht mehr stillen möchte - dann schiebt sie auch noch mal mein Shirt hoch, schaut meine Brüste an, schüttelt dann den Kopf und schiebt das Shirt wieder runter :-D ).

Übrigens hätte ich auch nicht gedacht, dass meine Brüste die 6 Stunden Stillpause mitmachen würden. Immerhin waren die wie gesagt gut 12 Monate lang im 2-Stunden-Dauereinsatz. Aber oh Wunder: wenn mein Kind weg ist, ist Ruhe. Keine Überproduktion, kein Spannungsgefühl, ich muss nicht ausstreichen ... alles Bingo. Erst, wenn die Maus wieder bei mir ist, ich sie sehehörerieche, merke ich, dass meine Brüste voller werden, wenn die Maus mal nicht so schnell trinkt wie sonst. Biofeedback vom Feinsten :-)

Insgesamt ist sie total ausgeglichen und zufrieden. Die Zeit mit den anderen Kindern, die Gemeinschaft als "Großfamilie" tut ihr total gut, und ich habe nicht das Gefühl, meinem Kind etwas "angetan" zu haben mit diesem ersten Abnabelungsprozess in ihrem jungen Leben.

Was hat uns dabei geholfen, dass es so gut funktioniert und wie läuft ddas nun in der Krippe?
Hm, Ginevere meinte vor einigen Wochen mal zu mir, ich solle mir nicht ZUUUUUuuu viele Sorgen machen (habe ich aber!), denn ein Kind, dass ein Jahr lang so viel gestillt und getragen worden sei, habe bestimmt so viel Grund- und Urvertrauen mitbekommen, dass es mit der Veränderung schon klar kommen würde. Recht hatte sie! Und um die Zeit in der Krippe zu kompensieren, tragen mein Freund und ich halt weiterhin sehr, sehr viel.
Konkret heißt das z.B., dass ich die Maus morgens nach dem Aufwachen, noch in Schlafanzug und Nachtwindel, als erstes auf meinen Rücken binde und so mit ihr ins Bad wanke, um mich zu waschen und fertig zu machen. Sie bleibt so lange auf meinem Rücken und kann noch kuscheln, bis ich sie selbst wickeln und anziehen muss. Dann stillt sie nochmal (an manchen Tagen verzichtet sie sogar darauf) und los geht´s im Sling unter meiner Jacke direkt zur Krippe. Nachmittags kommt sie in der Krippe dann auch wieder direkt in den Sling und kuschelt auf dem Heimweg, nachmittags trage dann entweder ich sie auf dem Rücken oder mein Freund geht mit ihr im Sling unter der Jacke eine Stunde spazieren.

Ansonsten haben wir eigentlich wenig gemacht - wir haben halt im Vorfeld bereits zuhause den Rhythmus der Krippe aufgenommen mit Essens- und Schlafzeiten, damit die Maus sich da nicht mehr umstellen musste. Und ich bin mit ihr ab dem 8. Lebensmonat zwei- bis dreimal wöchentlich in Kurse mit anderen Kindern gegangen, damit sie Kindergruppen schon mal gewohnt ist.
Natürlich ist die Sache auch enorm von der Krippe, der Betreuerin und den anderen Krippenkindern abhängig. Da hatten wir wohl auch Glück, das ist eine ganz tolle Gruppe, in der sie da ist, sehr harmonisch, mit tollen Betreuerinnen. (meine Stoffwindeln wurden übrigens auch problemlos akzeptiert, obwohl wir die ersten in der ganzen Kita waren, die sowas wollten!)
Übrigens eine ganz normale städtische Kita mit dem üblichen ungünstigen Betreuungsschlüssel von 14 Kindern und 2 Betreuerinnen ;-) Aber die beiden managen das einfach optimal. Während der Eingewöhnungszeit war ich ja viel dabei und habe auch die anderen Kindern beobachten können, die fühlen sie da alle wirklich sauwohl. :-)

... So, und zum Abschluss noch der größte Schenkelklopfer.
Wie macht mein High-Needs-Kind in der Krippe Mittagsschlaf?!
Im Gruppenraum mit den anderen Kindern auf den kleinen süßen Matratzen zu schlafen, hat sie wie erwartet (und von mir befürchtet) verweigert.
Dafür schläft sie nun mittags selig zwei Stunden lang ganz allein auf der Terrasse bei Wind und Wetter im .... tadaaaaaa .... Kita-eigenen Kinderwagen. :mrgreen: Mein Kind, das seit Geburt an ausschließlich getragen wurde und vorher noch nie einen Kinderwagen von innen gesehen hatte, hat sich das für die Krippe so ausgesucht. Tja, so kanns gehen. ;-)
Wiebke mit dem kleinen bunten Schaf (w, *27.12.2010) - auch weiterhin im Tragetuch ;-)
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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von Ginevere »

Campanula hat geschrieben: Was hat uns dabei geholfen, dass es so gut funktioniert und wie läuft ddas nun in der Krippe?
Hm, Ginevere meinte vor einigen Wochen mal zu mir, ich solle mir nicht ZUUUUUuuu viele Sorgen machen (habe ich aber!), denn ein Kind, dass ein Jahr lang so viel gestillt und getragen worden sei, habe bestimmt so viel Grund- und Urvertrauen mitbekommen, dass es mit der Veränderung schon klar kommen würde. Recht hatte sie!
Ach Mensch, das freut mich total für euch!
Ich musste oft an euch denken und daran wie es wohl läuft!

Und nichts geht über das Urvertrauen. Habt ihr toll gemacht! :D
LG Gini
… mit A🩰 3/09 und E 🏐 3/12
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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von efeuranke »

vielen dank für diesen thread und die vielen ermutigenden beiträge! unser sohn wird mitte märz (mit dann knappen 7 monaten) zum tagesvater kommen und ein bißchen spuken mir auch schon die ängste bzgl. des stillens im kopf herum. momentan stillen wir ca. alle zwei stunden (mal eine, mal 3 stunden abstand) und er soll dort erstmal 4 stunden, später 6 sein. ich hoffe jetzt, dass es auch bei uns dann so gut klappen wird. abgepumpte milch könnte er dort bekommen, ansonsten hoffe ich auf weniger hunger wegen der ablenkung und evtl. auch mal etwas beikost bis dahin. :)
war das bei euch anderen auch so toll, dass ihr nicht ständig abpumpen/ausstreichen musstet? ich habe jetzt schon recht häufig mit zu viel milch/milchstau zu kämpfen und ständiges abpumpen wäre natürlich auf dauer schon nicht optimal.
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arwen
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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von arwen »

Natürlich können Kinder in dem Alter auch mal einige Stunden ohne Muttermilch auskommen - sobald sie etwas anderes essen, wird die Muttermilch ja ernährungstechnisch zunehmend unwichtiger (der Kuschelfaktor beim Stillen bleibt natürlich erhalten).

Mein Sohn ist, bis er in die Krippe kam, auch bei mir auf dem Arm trinkend eingeschlafen und sonst nicht, aber in der Krippe bekommen sie es anders hin. Nur die ersten Male hat es dort wohl etwas gedauert.
Mirjam mit Tochter (Mai 06) und Sohn (Februar 08) und Minimann (März 10)
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anulika
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Re: Stillkind: 6 Stunden Krippe mit 12 Monaten, bitte Rat!

Beitrag von anulika »

Meine Kleine ist mit 14 Monaten in die Kita gekommen und bleibt dort jeden Tag von 9 bis 15.30 Uhr. Wir stillen morgens und nach der Kita und dann abends zum Einschlafen. Nachts immer mal wieder zum wieder-einschlafen. Sie bekommt das toll hin und trinkt, wenn sie möchte, in der Kita Kuhmilch. Sie hatte schon sehr früh Interesse an unserem Essen und hat immer mit am Tisch gesessen und etwas mitgegessen. Trotzdem habe ich bis zur Kita fast voll gestillt. Jetzt bekommt sie dort Frühstück und Mittagessen und nach dem Mittagsschlaf den Nachtisch. Ich hätte nie geglaubt, dass sich das so toll einspielt, aber die Kita ist eben eine ganz andere Welt. Zu Hause könnte ich sie niemals in ihr Gitterbettchen legen, das ist nach wie vor nur Deko in ihrem Zimmer. Sie schläft nur an meiner Brust ein oder - wenn ich mal nicht da bin - bei Papa auf dem Arm. In der Kita legt sie sich freiwillig hin, macht die Augen zu und schläft einfach ein. Ich dachte, dass sie sich so langsam selbst abstillen würde, aber dann sind wir drei Wochen in Afrika gewesen und da kam dann alles zusammen. Mama/Mumi ständig zu Stelle, viele neue Eindrücke, Hitze und schließlich noch ein Brechdurchfall - und schon hab ich wieder fast voll, eine Woche lang ausschließlich gestillt. Heute ist sie den zweiten Tag in der Kita und alles ist wieder so wie vor dem Urlaub.
anulika mit Alba (12/04), Flora (06/10) und Levi (01/13) an der Hand und Ezra (04/17) im Tuch

ClauWi GK Grevenbroich 10/12 und AFS-Stillberaterin
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