Kulinarische Verwirrung?

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fanzi
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von fanzi »

Oh wie lecker....na dann: Prost:)
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awa
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von awa »

ich habe eine kurze verständnisfrage: schwangerschaft = null alk, selbstverständlich, aber was ist mit den mengen, die man mit obst (bzw. brot) aufnimmt (wie nachtfrau schreibt)? klingt jetzt sicher blöd, aber es nagt grad an mir. null alk wäre ja demnach gar nicht möglich..?
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Ich hab keine Erfahrung im Muttersein. Keine Anleitung, keine Einarbeitungszeit, kein Failsafe. Ich weiß also *die ganze Zeit über nicht* ob ich es "richtig" mache.
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Nachtfrau
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von Nachtfrau »

mit der ernährung überhaupt keinen alkohol aufzunehmen, ist nicht möglich. ist auch völlig egal, denn diese winzigen mengen spielen überhaupt keine rolle. wie gesagt, der körper produziert sogar selbst alkohol.
lies doch mal den verlinkten artikel, das nimmt die panik.
LG Nachtfrau

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awa
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von awa »

den artikel will ich mir noch abspeichern. panik hab ich keine, es interessiert mich nur. mir war schon klar, dass man über die nahrung immer bissl alk aufnimmt, aber was du über die 1 Promille und Äpfel, Brot geschrieben hast, hat mich schon stutzig gemacht (weil doch ab 0,5 Promille schon nicht mehr Autogefahren werden darf). Hab nicht gewusst und nicht erwartet, dass ein Apfel so reinhauen kann (außer natürlich er ist schon sehr vergoren).
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awa
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von awa »

haha :mrgreen: da haben mich die einheiten wieder ausgetrickst. man muss es ja in relation sehen!
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von jusl »

awa hat geschrieben:haha :mrgreen: da haben mich die einheiten wieder ausgetrickst. man muss es ja in relation sehen!
Richtig! ;-) Deshalb ist es auch ein Riesenunterschied, ob eine Frau SCHWANGER 1Promille drin hat oder STILLEND.
Während der Schwangerschaft hat DAS BABY den gleichen Blutalkoholgehalt wie die Mutter, da Alkohol die Planzenta passiert. Das bedeutet, das Baby ist genau so besoffen wie die Mutter, hat also 1 Promille Blutalkohol, ist aber viiiel kleiner und seine Leber viiiiiel unreifer. Das macht auf Dauer schwere Schäden.
Während der Stillzeit hingegen hat DIE MILCH den gleichen Alkoholgehalt wie das Blut der Mutter. Diese Milch muss dann ja aber erst noch vom Baby verdaut und verstoffwechselt werden usw., d.h. das Baby wird danach nicht annähernd der gleichen Blutalkoholgehalt der Mutter aufweisen. Nach 2-3 Stunden Stillpause taucht von dem Glas Wein zum Abendessen ohnehin nur noch wenig im Blut (= in der Milch) der Mutter auf, beim Baby kommt dann praktisch nichts mehr davon in dessen Blut an.

LG
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Marlen
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von Marlen »

Hier wird Brei gar nicht genommen und es gibt Tage,da könnte M. ganz auf die Brust verzichten und Tage,da gibts nur Mumi.Achte auf deinen Zwerg und biete einfach weiter an.
das mit dem Alkohol finde ich ja echt interessant.Das wusste ich noch gar nicht,danke für die Infos.Habe mich nämlich auch gefragt,ob ich in einigen Tagen auf meiner Hochzeit auch mit ruhigem Gewissen mit anstoßen kann....
"Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Flug. Doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten.“
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Nachtfrau
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von Nachtfrau »

Ich find das auch immer noch erstaunlich.
Der Ernährungsbericht 1996 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V., Frankfurt, stellt fest, daß Kinder im Alter zwischen vier und dreizehn Jahren durchschnittlich 0,2 Prozent der Gesamtkalorien über Alkohol zuführen;
Das klingt ja wirklich öh... :shock: Aber als ich mich ein bisschen eingelesen hatte, war ich gleich entspannter. :)
LG Nachtfrau

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Petra40
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von Petra40 »

Eine Frage habe ich hierzu noch: Wie sieht es mit der geschmacklichen Prägung aus, wenn man beispielsweise regelmäßig abends ein kleines Glas Wein trinkt? Mir wurde, als ich auf die Unbedenklichkeit des Alkoholgehaltes in der Muttermilch hinwies, gesagt, hier liege das eigentliche Problem. Gewöhnt sich ein Baby tatsächlich an den Alkoholgeschmack?
jusl
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Re: Kulinarische Verwirrung?

Beitrag von jusl »

Die Unbedenklichkeit geringen Alkoholgenusses in der Stillzeit reslutiert ja gerade daraus, dass in der Muttermilch praktisch kaum Alkohol vorhanden ist, wenn die Mutter z.B. nur ein kleines Glas Wein getrunken hat. Dementsprechend ist auch nichts da, an dessen Geschmack man sich gewöhnen könnte.

Ich glaube nicht, dass es wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Frage gibt, aber ich halte Gewöhnungeffekte auf diesem Weg für überhaupt nicht plausibel.

LG
Julia
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