Re: Gewicht? Zufüttern: Brusternährungsset?
Verfasst: 16.06.2011, 08:48
sag mal, hast du schon mal eine echte stillberaterin konsultiert? eine von der LLL oder AFS?
das wäre bei mir das erste mittel der wahl!
und: hat das kind in seinen genen einen langen, aber klapperdünnen vorfahren (großvater? vater? großmutter?). jedes kind ist einmalig, und die 3. perzentile heißt einfach, davon gibt es nicht viele, aber es gibt sie. die deutsche durchschnittsfrau ist auch nur 1,65m, claudia schiffer ist meines wissens 1,85m groß und wahrscheinlich vergleichsweise leicht. damit ist sie nicht unnormal oder behandlungsbedürftig groß oder dünn!
und was sagt denn DEIN bauch zu dem ganzen? du schreibst "auf anraten von hebammen und kinderarzt". und du? wie siehst du das? das bauchgefühl der mama hat meistens mehr recht als alle anderen zusammen.
das wäre bei mir das erste mittel der wahl!
also, meine laienmeinung hier ist: ein kind wird NIEMALS denken, "ach, das bissl hunger, das verkneife ich mir schon". soweit ich weiß, kann es maximal sein, dass wenn ein kind WIRKLICH zuwenig milch erhält, es dann vor schwäche müde wird und schlecht trinkt. ob das bei deinem der fall ist, kann man aus der ferne nicht sagen, klingt für mich aber nicht so, vor allem, da er wie du sagst mit der flasche ja auch nicht wesentlich mehr zunimmt.Blubbi hat geschrieben:Vielleicht ist er einfach zu faul? Mag nur solange trinken, wie die Milch leicht raus kommt und dann wird es ihm zu anstrengend und er "denkt" sich: Ach, das bisschen Hunger ist ja nicht so schlimm, hauptsache ich muss mich nicht anstrengen
naja. geht nur, wenn ER sich mühe gibt, nicht, wenn du dir mühe gibst. will heißen, mehr milch wird es nur mit mehr saugen seinerseits.Blubbi hat geschrieben: Und die Milch kann man ja auch wieder anregen, wenn man sich Mühe gibt.
soweit ich weiß, ist beim miclh"einschuss" die tatsächlich gebildete menge trotzdem noch eher gering, und steigert sich erst mit den wochen bzw. mit dem bedarf des kindes. den bedarf des kindes merkt die brust durch die häufigkeit und dauer des trinkens. und wenn mit der flasche zugefüttert wird, dann wird weniger oft gesaugt. wie gesagt. wenn die entwicklung des kindes tatsächlich problematisch ist, dann ist das schwierig. kann man aus der ferne leider schlecht sagen.Blubbi hat geschrieben:Beim Milcheinschuss ist die Milch noch so schön ohne Anstrengung geflossen und dann musste er sich ja mehr Bemühen
und: hat das kind in seinen genen einen langen, aber klapperdünnen vorfahren (großvater? vater? großmutter?). jedes kind ist einmalig, und die 3. perzentile heißt einfach, davon gibt es nicht viele, aber es gibt sie. die deutsche durchschnittsfrau ist auch nur 1,65m, claudia schiffer ist meines wissens 1,85m groß und wahrscheinlich vergleichsweise leicht. damit ist sie nicht unnormal oder behandlungsbedürftig groß oder dünn!
und was sagt denn DEIN bauch zu dem ganzen? du schreibst "auf anraten von hebammen und kinderarzt". und du? wie siehst du das? das bauchgefühl der mama hat meistens mehr recht als alle anderen zusammen.