Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Petra40
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Re: Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von Petra40 »

Mir ging es auch schon manches Mal so wie dir, aber noch heute habe ich voller Überzeugung gedacht: So, wie wir es machen, fühlt es sich richtig an und es IST richtig. Allerdings werden wir zum Glück kaum oder wenn, dann nur andeutungsweise mit Kritik konfrontiert. Ich denke, dass unsere Kinder (jetzt 9,5 Monate alt) nach furchtbar anstrengenden ersten Monaten so vertrauensvoll einschlafen, spricht für sich. Noch heute habe ich mit einer Bekannten gesprochen, die nach dem besagten Buch vorgegangen ist und deren Tochter sich, auch wenn es ihr, wie in den letzten Tagen, nicht gut geht, in den Schlaf weinen muss, gesprochen, und ihr erzählt, wie sich unser eines Zwillingsmädchen immer freut, wenn es ins (=in unser) Bett geht, woraufhin sie meinte, ihre Tochter bekomme immer schon zu viel, wenn sie nur den Schlafsack sehe ... Sowas spricht doch für sich, oder?

Ich habe schon zwei ältere Töchter; auch die habe ich nie schreien lassen, aber bis vor noch gar nicht so langer Zeit habe ich das In-den-Schlaf-begleiten und das lange Stillen auch noch mit mangelnder Durchsetzungsfähigkeit meinerseits erklärt ... wobei mir mein Gefühl natürlich schon gesagt hat, dass es richtig ist. Inzwischen ärgere ich mich darüber, dass ich mich so habe verunsichern lassen und mir und zum Teil auch den Kindern so viel unnötigen Stress bereitet habe.

Ihr fühlt euch wohl - das ist die Hauptsache! Und führende Experten geben euch Recht - und irgendwann ganz sicher euer glückliches Kind!

Alles Liebe für euch,

Petra
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lennys mama
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Re: Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von lennys mama »

kann dich sooo gut verstehen!!! geht mir auch oft so. unser sohn ist jetzt 6,5 Monate, schläft in unserem Bett und schläft regelmäßig selig an der Brust ein. Habe auch manchmal das Gefühl, ich mache was falsch, weil andere Kinder in dem Alter doch angeblich schon selbstständig in ihrem eigenen Bett in ihrem eigenen Zimmer ein- und durchschlafen. denke mir dann auch, dass es vielleicht nicht gut ist, dass er so auf mich fixiert ist, denn einschlafstillen bedeutet eben auch, dass mein mann ihn nicht ins bett bringen kann. andererseits schläft er zufrieden und ohne schreien ein. ich halte mein handeln dennoch für richtig, auch wenn man mir vielleicht vorwerfen könnte, dass ich nicht das durchhaltevermögen habe, dieses einschlafritual zu ändern... zu recht, denn warum sollte ich mir und meinem kind mehr stress machen als nötig und schreien lassen geht gar nicht!
hannajo
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Re: Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von hannajo »

dezember2010 hat geschrieben:Warum muss man sich immer rechtfertigen, dafür das
- ich nachts stille
-er nicht durchschläft
-wir ein familienbett haben
- ich ihn nicht schreien lasse um seine Schlafgewohnheiten zu ändern

Obwohl ich mich mit meinen " Methoden" total sicher fühle und das tue, was mir mein Gefühl sagt, fange ich immer wieder an zu zweifeln. Kinderarzt, osteopath, unser gesamtes Umfeld tut so,als würden wir völlig unfähig sein ihn groß zu ziehen, nur, weil wir nicht die Ideen der heutigen Gesellschaft teilen.

Sagt mir, machen wie wirkl was falsch? Sind wie zu lasch? Und das, obwohl es sich so richtig anfühlt?
Oh ja, das ist auch mein Thema! :D
Zum Glück sieht`s mein Mann sehr viel entspannter als ich (na gut, er ist auch nicht ständig mit so vielen Müttern konfrontiert, die ungefragt eine Menge schrecklicher Tipps von sich geben).
Vielleicht ist es so, dass viele Mütter es einfach nicht zugeben können, dass es bei ihnen auch nicht immer so locker läuft, wie sie gerne erzählen.

Ich finde es schade, dass man nicht mal gepflegt über Schlafmangel o.ä. jammern kann (tut doch manchmal ganz gut) ohne dann gleich die ganze Bandbreite von JKKSL referiert zu bekommen.

Zum Glück teilen KiA und Osteopath unsere Meinung, wenn mir von dieser Seite noch reingeredet würde, damit käme ich wohl auch nicht so gut zurecht.

Tja, und außerdem gibt es auch eine ganze Reihe von FB- und Stillkindern, die trotzdem durchschläft ( und leider gehört meine Tochter nicht dazu...!)

Das ist jetzt ein etwas unsortierter Kommentar - bin halt noch müde von letzter Nacht... :oops:
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Re: Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

hannajo hat geschrieben: Ich finde es schade, dass man nicht mal gepflegt über Schlafmangel o.ä. jammern kann (tut doch manchmal ganz gut) ohne dann gleich die ganze Bandbreite von JKKSL referiert zu bekommen.
Was mir in letzter Zeit öfter passiert, sind Mütter, die sich beim Thema Schlafen etc. in verschiedenster Weise rechtfertigen, warum es in ihrem Fall keine andere Wahl als ein Schlaftraining gab (nein, wirklich ... :roll: mit so Argumenten wie "ich fang bald wieder an zu arbeiten") und wie SEEEEHR sie darunter gelitten hätten, weinend im anderen Raum, während das Kind im Bettchen schrie, und alle 7 Minuten mit tränenerstickter Stimme rein, um dem Kind zu erzählen, dass ja alles in Ordnung sei - ja, soll ich jetzt Mitleid mit der Mutter haben? Ehrlich, ich hätte kotzen können. Der Mutter ins Gesicht :evil:
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Re: Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von dezember2010 »

hannajo hat geschrieben: Zum Glück teilen KiA und Osteopath unsere Meinung, wenn mir von dieser Seite noch reingeredet würde, damit käme ich wohl auch nicht so gut zurecht.

Tja, und außerdem gibt es auch eine ganze Reihe von FB- und Stillkindern, die trotzdem durchschläft ( und leider gehört meine Tochter nicht dazu...!)

Das ist jetzt ein etwas unsortierter Kommentar - bin halt noch müde von letzter Nacht... :oops:
jaja, bei uns ist es ja auch so mit dem durchschlafen oder überhaupt mit der allgemeinen schlafsituation.. sie ist schlimm! und ja,ich bin oft total übermüdet und fertig aber meiner meinung nach kann man nicht so fertig sein, dass man die "ratschläge" dieses buches anwendet!

leider sieht unser osteopath und auch der kia das ja auch so mit dem schreien lassen.. aber gut, das thema osteopath ist abgehakt und den kia haben wir vorhin auch erfolgreich gewechselt, nä woche sehen wir dann, wie wir dort klar kommen.
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Re: Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von dezember2010 »

carolina hat geschrieben:
hannajo hat geschrieben: Ich finde es schade, dass man nicht mal gepflegt über Schlafmangel o.ä. jammern kann (tut doch manchmal ganz gut) ohne dann gleich die ganze Bandbreite von JKKSL referiert zu bekommen.
Was mir in letzter Zeit öfter passiert, sind Mütter, die sich beim Thema Schlafen etc. in verschiedenster Weise rechtfertigen, warum es in ihrem Fall keine andere Wahl als ein Schlaftraining gab (nein, wirklich ... :roll: mit so Argumenten wie "ich fang bald wieder an zu arbeiten") und wie SEEEEHR sie darunter gelitten hätten, weinend im anderen Raum, während das Kind im Bettchen schrie, und alle 7 Minuten mit tränenerstickter Stimme rein, um dem Kind zu erzählen, dass ja alles in Ordnung sei - ja, soll ich jetzt Mitleid mit der Mutter haben? Ehrlich, ich hätte kotzen können. Der Mutter ins Gesicht :evil:

:D das kenn ich!
"das halt ich einfach nicht aus" oder gut ist auch "das ist für mein kind auch nicht gut!" jaa klar, aber schreien lassen, das ist natürl total toll fürs kind... :evil:
oder gut ist auch, hab ich auch schon oft gehört, "das war das beste für mein kind, nun kann es endlich ruhig schlafen" ...
da könnt ich verrückt werden.

ich hab mich in den letzten wochen vermehrt mit diesem buch beschäftigt, mir vieles dazu durchgelesen und denke mir wirkl immer mehr, wie kann man sowas nur durchziehen? jede normale mutter muss doch wissen, dass das wirkl total schlimm sein muss für das baby.
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Re: Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von dezember2010 »

es ist aber wirkl schön zu hören, dass es vielen so geht und das man nicht alleine ist mit seinem denken.
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Re: Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von duduja »

Du musst Dich für gar ncihts rechtfertigen! ;-)

Und ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung nach 7 schlecht schlafenden Kindern und 19 Jahren als Mutter erzählen ....
Klar wurde mir auch oft gesagt, dass ich ihn/sie doch nicht dauernd stillen soll .... "leg ihn doch endlich mal ab" (Baby war 3 Tage alt und weinte halt, wenn es nicht bei Mama war...), musst Du ihn/sie denn immer rumschleppen? .. "was, der schläft imemrnoch bei Euch? ... etc. ...etc ......

Irgenwann sagte keiner mehr was .... und heute sagen die Leute aus der Verwandtschaft und Umgebung schon was ... nämlich, wie selbstständig, zufrieden, in sich ruhend etc. die Kinder doch sind :-) !!! (Natürlich auch nicht immer , sind ja normale Kinder 8-) ....)

Lass die Leute reden ... die Zeit arbeitet für Euch! :-)
Liebe Grüße, Duduja - und die wilde SIEBEN mit 20, 22, 24, 26, 29, 31 und 33 - plus zwei Sternenkindern
Und einem Enkelkind :)

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Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von Caty »

Kenn das auch gut mit den Komentaren.
Meine Schwester fragt immer wieder mal ob sie nun endlich mal alleine schlafen kann. Sagt auch immer zu der Kleinen, gel, du hast deine Mami schon gut im Griff ...
Grad gestern sagte sie dann wieder, so lernt sie nie alleine schlafen..,
Da sagte ich klar, wenn sie 17 ist schläft sie immer noch an der Brust ein...,
Meine Grossmutter sagte zu meiner Mam, schon schade, dass wir die Kleine so viel bäbelen....
JKKSL wurde mir auch schon viel empfohlen...
...
Boy Mai 07 + Boy Januar 09 ( leider beide nur 3 Wochen gestillt)
+ Girl September 10 (wurde cirka 3.5 Jahre gestillt und schläft im 2. Teil der Nacht meistens im Familienbett)
+ Sternenbabyboy 10.7.14-21.7.14
+ Babygirl Januar 16
+ kleines Sternchen November 13



Sorry wegen den Schreibfehlern. Bin meist mit dem Iphone hier. Da gibt es noch recht schnell Tippfehler.... ;-)
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Re: Langsam zweifel ich an mir und meinem handeln :(

Beitrag von dezember2010 »

jaa, das kenne ich auch! "er weiss genau was er will" "er weiss sich durchzusetzen" :roll:
Die verstehen sehr wenig,
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