Ich würde an Deiner Stelle auch das Gespräch mit Deinem Mann suchen. Das Problem scheint ja tiefer zu liegen...

Ich wäre vermutlich erstmal dickköpfig gewesen und hätte drauf bestanden, dass ER dann jede Nacht aufsteht und mir das Kind bringt, aber das löst ja das Problem nicht...
Mein Mann war anfangs auch gegen das Familienbett, da ging es vor allem darum, dass wir den "ja nie wieder herausbekommen". Ich ließ mich davon auch verunsichern und habe es mit 8 Monaten versucht. Keine Chance, ich hab abends ewig gebracuht, ihn in dem Bett zum Schlafen zu bringen, musste ihn stundenlanmg stillend herumtragen, damit ich ihn ablegen konnte und es klappte mit jedem Abend schlechter.
Dadurch landete ich hier und bekam viele gute Argumente FÜR das Familienbett, die ich meinem Mann damals darlegte und erklärte. Ab da schlief der Große bei uns und wir hatten kein komisches Gefühl mehr dabei. Inzwischen schlafen wir hier zu 5. - alle in einem improvisierten FB. Und könnten es uns nicht mehr anders vorstellen. DAs Umarmen wird nun tatsächlich schwierig, weil überall Kinder liegen, aber mit nur einem (oder dann auch zweien) war das noch GAR kein Problem...
Ich drück Dir die Daumen, dass Du das hinbekommst!
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)