@Sterngucker und Stjaerna
Da bin ich aber froh, dass ich nicht alleine bin. Manchmal habe ich mich schon gefragt, ob ich etwas falsch mache oder ob meine Kleine noch "Normal" ist.
Bei allen anderen scheint ja das problemlos zu klappen. Gut, dass ihr geschrieben habt!
Unsere Nächte sind immernoch mit viel Stillen und mittlerweile auch dauernuckeln verbunden. Sie muß irgendwie immer die Brust im Mund haben. Wenn ich mich wegdrehe, dann wacht sie sofort auf und will Mumu.
Ich habe meiner Kleinen neulich auch gesagt, dass sie in der Nacht schlafen soll. Was sagt sie: "Nein, Mumu!"
Ich habe einer Freundin von mir die Schlafsituation geschildert (ist auch eine SuT-lerin) und sie hat mich auf eine ganz neue Idee gebracht.
Ich werde das Stillen am Tag umstellen. Bisher war es so, dass wir am Tag zum einschlafen und meistens gar nicht oder max. 2 x noch gestillt. Manchmal wollte sie auch mehr, aber das will ich nicht mehr. Aber immer ging die Initiative von ihr aus und ich habe entweder "ja" oder "nein" dazu gesagt. Nun möchte ich gerne 2 feste Zeiten für das Stillen einführen. Da geht dann die Initiative von mir aus.
Ich biete ihr das Stillen an. Einmal nach dem Vormittagsschlaf und einmal am Nachmittag. So kommt auch ein bißchen Struktur in unseren Stillalltag. Was ich mache, wenn sie zwischendurch stillen will, weiß ich noch nicht so genau. Kommt wahrscheinlich auf die Situation drauf an und auf den Grund warum sie Stillen will.
Ich denke auch, dass sie noch ein großes Stillbedürfniss hat. Am Tag konnte es sein, dass sie es selber vergisst, um es dann in der Nacht nachzuholen. Das will ich jetzt ändern, dadurch dass ich ihr das Stillen am Tag anbiete. Dann bekommt sie das Stillen auch am Tag und ist für sie nicht nur mit einschlafen und Schlafen verbunden.
Vieleicht werden dann die Nächte von alleine besser.
Ich werde für die nächsten 1 bis 2 Wochen mit den Nächten und Einschlafstillen alles so lassen wie bisher. Dann hat sie sich vieleicht an unsere festen Stillzeiten gewöhnt und evtl. verinnerlicht, dass Stillen mit der Mama zusammenhängt.
Ich möchte dann schon versuchen, dass sie einschlafen auch ohne Stillen kann. Wenn sie ohne Stillen einschlaft, ist meine Hoffnung, dass sie in der Nacht, dass wieder einschlafen auch besser akzeptiert. Als erstes würde ich versuchen, ihr das einschlafstillen am Tag abzugewöhnen. Vieleicht tut sie sich am Tag nich so schwer damit, als in der Nacht. Vieleicht akzeptiert sie es ja besser, wenn sie weiß, dass sie nach dem Schlafen gestillt wird. Das machen wir ja jetzt auch schon,ist also dann etwas vertrautes.
Wenn wir das geschafft haben, würde ich das Einschlafstillen am Abend versuchen abzuschaffen. Da muß ich jetzt anfangen, ein anderes Abendritual einzuführen. Bis jetzt war es so, dass sie im Bett war und dann gleich gestillt hat und dabei eingeschlafen ist.
Ich habe ihr jetzt auch schon vorgelesen und gesungen und dann gestillt. Wenn die Bestandteile Geschicht und Singen im Abendritual bleiben und "nur" das Stillen wegfällt, hoffe ich dass ihr die Umstellung nicht so schwer fällt. In den letzten Tagen, wollte sie aber manchmal keine Geschichte, sondern nur Mumu.

Dann habe ich beim einschlafstillen gesungen.
Erst wenn das einschlafen ohne stillen klappt, werde ich versuchen das Stillen in der Nacht zu reduzieren.
Das ist meine neuste Theorie. Ich werde es einfach mal ausprobieren. Aber ich werde mich da nicht unter Druck setzten. Wenn es klappt ist es gut, aber wenn nicht ist es auch nicht schlimm. Dann haben wir wenigstens Struktur beim Stillen am Tag eingeführt, was mir auch gut tut.
Mal schauen, wie es läuft.