Der Unterschied von heute zu damals ist eigentlich nur die Akzeptanz, aber ich glaube, die hast Du schon. Damals bin ich auch wahnsinnig geworden, mein Mann hat auch nebenbei noch eine Zusatzausbildung gemacht, ich war immer allein. Bei mir wars irgendwann soweit, dass ich mich nicht mehr getraut habe Auto zu fahren und schnellen Bewegungen nicht mehr mit den Augen folgen konnte - ich weiß also, wovon Du sprichst.
Jetzt ist es vorwiegend der Kleine, dem auch noch alle bis auf vier Zähne fehlen und der so gut wie gar nicht schläft. Er IST nachts abgestillt, denn er hat sich immer wachgestillt und war dann ewig nicht zum Schlafen zu bewegen. Seitdem schläft er zwar manchmal durch bis um 5 Uhr, aber oft ist er nachts auch zwei bis drei Stunden einfach wach, wuselt herum, isst manchmal zwei Bananen...
Haushalt mache ich mit den Kindern zusammen am Nachmittag, wobei bei mir auch der Kleine es grad nicht wirklich zulässt. Ich bin dankbar für zwei Wochen Urlaub meines Mannes, in denen ich mal was tun kann und morgens einfach mal liegen bleiben.
Halt durch, es geht vorbei und man schafft es auch ein zweites Mal. Ich bin zwar fertig, aber ich kann es besser ertragen, weil ich ja schon erfahren habe, dass es vorbei geht. An Tagen, an denen ich zu müde bin, machen wir halt ruhig zu Hause. Ich leg mich auf den Boden, auf ne Matratze und lass die Kinder um mich herum spielen. Ein bisschen kann man ja dennoch mit ihnen machen. Und dann halt früh ins Bett und den Schlaf der Kinder nutzen (auch wenn ich das gern nicht beachte, weil ich meinen Mann ja auch gern noch mal irgendwann sehen würde).
Ich wünsche Dir gutes Durchhalten!