Wie oft haben mich Ärzte völlig unverständlich angschaut, weil ich ein KInd, dass älter ist als 6 Monate noch stille - nein, von einer wirklich stillfreundlichen Kultur sind wir noch weit entfernt. Das kann man natürlich als Nachteil betrachten, aber habe ich nie.
Gibts auch negative Seiten am Stillen?
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
und idealisiert empfinde ich es nicht - still mal einen dreijährigen auf dem Spielplatz, entsetzte Blicke sind Dir gewiss 
Wie oft haben mich Ärzte völlig unverständlich angschaut, weil ich ein KInd, dass älter ist als 6 Monate noch stille - nein, von einer wirklich stillfreundlichen Kultur sind wir noch weit entfernt. Das kann man natürlich als Nachteil betrachten, aber habe ich nie.
Wie oft haben mich Ärzte völlig unverständlich angschaut, weil ich ein KInd, dass älter ist als 6 Monate noch stille - nein, von einer wirklich stillfreundlichen Kultur sind wir noch weit entfernt. Das kann man natürlich als Nachteil betrachten, aber habe ich nie.
- netteanne
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Ja einen..........nächtliches Stündliches aufwachen, und man weiß nicht, ob sie WIRKLICH Hunger haben...
Mit einem Flaschnekind wüsste ich wenigstens, dass es nach einer halben Stunde NICHT der Hunger sein kann und würde nur kuscheln...
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Viele Grüße von netteanne
mit Groß (07), Mittel (10) und Klein (13) und Mini (10/17)
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- klimaforscherin
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Du hast doch deine Große gestillt? Pumpstillen ist doch auch Stillen!
Grüße
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aida1903
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
ha - das ist dann idealisieren des flasche-gebensnetteanne hat geschrieben:Ja einen..........nächtliches Stündliches aufwachen, und man weiß nicht, ob sie WIRKLICH Hunger haben...
Mit einem Flaschnekind wüsste ich wenigstens, dass es nach einer halben Stunde NICHT der Hunger sein kann und würde nur kuscheln...
da kann es auch hunger sein! (und das ist ätzend, wenn du dann kein heisses wasser oder abgemessenes milchpulver mehr parat hast...)
@thaleska
ich kann deine gefühle sehr gut verstehen. bei mir kamen dann noch die schuldgefühle drauf, nicht mehr getan zu haben, dass es klappt...
glaub mir: es wird einfacher. je weniger du auf stillende mütter triffst - bzw. das stillen wirklich mitbekommst - desto einfacher ist es. und das kommt automatisch mit dem älterwerden deines kindes.
was hab ich die momente gehasst, als in unserer "muttigruppe" alle nach der rückbildung gestillt haben, und ich saß da mit meinem flaschenkram. aber diese momente gibts einfach schon lange nicht mehr.
du gibst deinem kind liebe und nähe, das ist es, was es am allermeisten braucht. klar ist der flaschenkram unpraktisch - aber irgendwann bist du ihn los. und du hast sogar monatelanges pumpen durchgehalten -das stell ich mir noch viel unpraktischer vor. machs dir so einfach wie möglich, kauf der hübsche flaschen und ne schicke große wickeltasche und wenn du in ruhe aufessen willst reichst du kind und flasche an papa weiter
ich wünsch dir alles gute
aida
Beste Grüße
Aida
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- Thaleska
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
ja, das kann ich mir gut vorstellen, daß man (immernoch) auf unverständnis stößt, wenn man sein über 1jähriges kind noch stillt. trotzdem find ich schon, daß sich in den letzten 5-10 jahre enorm viel verändert hat, was die einstellung der gesellschaft zu stillen angeht.Sandküste hat geschrieben:und idealisiert empfinde ich es nicht - still mal einen dreijährigen auf dem Spielplatz, entsetzte Blicke sind Dir gewiss
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
ich bin da ganz bei dir. ich bin auch kein fan davon, wenn babies die flasche alleine halten. kenn da auch im bekanntenkreis solche beispiele, da wird das kind in die wippe gesetzt, die flasche im vorbeigehen rübergereicht, kind trinkt und die mama oder der papa können in ruhe weiter fernsehen schauen.Shaiera hat geschrieben:Hallo!
Ich finde ja, das Stillen mehr ist als nur Nahrungsaufnahme an der Brust ist. Und genau dieses "Mehr" wird oft bei vielen Flaschenkindern vergessen. In meinem Umfeld kenne ich Babies, da berichten die Eltern ganz stolz, dass es jetzt seine Flasche selbst hält. da denke ich, dass man auch mit Flasche sehr viel "mehr" tun kann. Das Baby immer zum trinken gaaanz nah bei sich zu halten, auch nachts nicht selbst die Flasche halten lassen, sondern ran an die Mama, eben wie beim Stillen. Eben oft eine schöne Atmosphere zaubern.
wir nutzen die trinkzeiten schon recht intensiv zum kuscheln, trotzdem fehlt mir irgendwie diese innige (buchstäbliche) verbindung, wie es sie beim stillen gibt. ich hab manchmal einfach das gefühl das etwas fehlt. ich kanns schlecht beschreiben.....
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
ja, theoretisch stimmt das, ich seh das ber nicht unbedingt so. ich hab muttermilch gegeben, aber eben nichtklimaforscherin hat geschrieben:Du hast doch deine Große gestillt? Pumpstillen ist doch auch Stillen!
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
danke, das werd ich tun!aida1903 hat geschrieben:ha - das ist dann idealisieren des flasche-gebensnetteanne hat geschrieben:Ja einen..........nächtliches Stündliches aufwachen, und man weiß nicht, ob sie WIRKLICH Hunger haben...
Mit einem Flaschnekind wüsste ich wenigstens, dass es nach einer halben Stunde NICHT der Hunger sein kann und würde nur kuscheln...
da kann es auch hunger sein! (und das ist ätzend, wenn du dann kein heisses wasser oder abgemessenes milchpulver mehr parat hast...)
ja, da kann ich nur zustimmen. es ist schon etliche male vorgekommen, daß die zwergin gerade ne ganze flasche weggezischt hat und nach ner halben stunde dann doch noch herzzerreißend schreit, weil sie noch nen nachschlag haben möchte.
@thaleska
ich kann deine gefühle sehr gut verstehen. bei mir kamen dann noch die schuldgefühle drauf, nicht mehr getan zu haben, dass es klappt...
glaub mir: es wird einfacher. je weniger du auf stillende mütter triffst - bzw. das stillen wirklich mitbekommst - desto einfacher ist es. und das kommt automatisch mit dem älterwerden deines kindes.
was hab ich die momente gehasst, als in unserer "muttigruppe" alle nach der rückbildung gestillt haben, und ich saß da mit meinem flaschenkram. aber diese momente gibts einfach schon lange nicht mehr.
ja, ganz genau diese momente sind ganz schlimm für mich!
du gibst deinem kind liebe und nähe, das ist es, was es am allermeisten braucht. klar ist der flaschenkram unpraktisch - aber irgendwann bist du ihn los. und du hast sogar monatelanges pumpen durchgehalten -das stell ich mir noch viel unpraktischer vor. machs dir so einfach wie möglich, kauf der hübsche flaschen und ne schicke große wickeltasche und wenn du in ruhe aufessen willst reichst du kind und flasche an papa weiter)
ich wünsch dir alles gute
aida
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
hallo thaleska,
ich mag dir gerne einfach schreiben,das du doch "stillst"...denn du "stillst" die bedürfnisse deiner kinder nach nähe,nach liebe und vertrauen...das ist so viel...und die trauer um das "nicht-stillen" an deiner brust,die will gesehen und gelebt werden...ich kann deine traurigkeit spüren und denke,diese gefühle wollen raus...auch durch das schreiben hier läßt du sie ein stück raus und damit kommst du wieder "in fluß"...gefühle,die stocken,die bereiten manchmal auch echte probleme...
es ist traurig,das du deinen wunsch jetzt wieder nicht leben kannst...ich wünsche dir,das du deinen frieden mit deiner situation irgendwann schaffen und du deine ganz eigene sicht auf möglichkeiten des "stillen" finden kannst...denn stillen ist mehr wie das baby an der brust trinken lassen...stillen ist liebe,vertrauen,respekt,achtung und sehr viel nähe...
ich mag dir gerne einfach schreiben,das du doch "stillst"...denn du "stillst" die bedürfnisse deiner kinder nach nähe,nach liebe und vertrauen...das ist so viel...und die trauer um das "nicht-stillen" an deiner brust,die will gesehen und gelebt werden...ich kann deine traurigkeit spüren und denke,diese gefühle wollen raus...auch durch das schreiben hier läßt du sie ein stück raus und damit kommst du wieder "in fluß"...gefühle,die stocken,die bereiten manchmal auch echte probleme...
es ist traurig,das du deinen wunsch jetzt wieder nicht leben kannst...ich wünsche dir,das du deinen frieden mit deiner situation irgendwann schaffen und du deine ganz eigene sicht auf möglichkeiten des "stillen" finden kannst...denn stillen ist mehr wie das baby an der brust trinken lassen...stillen ist liebe,vertrauen,respekt,achtung und sehr viel nähe...
ein lieber Gruß von
mit
großer Prinzessin Jan.06 - kleiner Prinzessin Mai.08 und
Sternensohn Juni.03 - Sternentochter Sep.04

http://www.ge-tragen.de/
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- Minou
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Re: Gibts auch negative Seiten am Stillen?
Ich kann deinen Kummer sehr gut verstehen. Meine Große habe ich auch nicht gestillt (wegen komplett falscher "Hilfe"stellung im KH) und lange darunter gelitten. Meine Kleine und ich stillen nun seit 21 Monaten und ich genieße es sehr. Die Vorteile des Stillens hast du ja schon genannt, es ist ungeheuer praktisch
.
Aber alles andere kannst du auch haben! Zusammen im Bett schlafen, kuscheln, auch die Mahlzeiten kannst du schmusig gestalten. Nicht jedem Kind und Pulle in die Hand drücken, sondern eine intime Umgebung schaffen/suchen in der ihr beim füttern innige Nähe haben könnt.
Mittlerweile sehe ich schon auch "Nachteile" am stillen, vor allem im Vergleich zum Flaschenfüttern. Meine Große schlief mit 3 Monaten zuverlässig durch, sie schlief immer toll alleine ein (Schnuller sei Dank
), ich musste nie vor Fremden meine Brust auspacken, nur damit das liebe Kind dauernd abdockt und sich umschaut...
Meine Kleine ist noch nie ohne mich eingeschlafen, über ein Jahr konnte ich mich nicht mal aus dem Bett schleichen wenn sie schlief. Ich habe in der Zeit mehrere komplette Serien gesehen
, ohne Laptop im Bett wäre ich durchgedreht. Nichtmal an Fernsehen ist zu denken, ich konnte mich noch nie lange genug wegschleichen um einen Film zu Ende zu sehen.
Noch heute kann ich keinen BH tragen, weil sie alle paar Minuten testen muss ob die Titties noch da sind
. Und das ich in einer komplett stillfeindlichen Umgebung lebe macht es auch nicht leichter. Hier wird NIEMALS in der Öffentlichkeit gestillt, das ist nahezu pervers. Naja, und dann stelle man sich ein "Baby" vor, das so groß ist wie einheimische Dreijährige, das mir das Shirt vom Körper reisst und sich die Brust selbst auspackt
. Pfui pfui...
Ach ja, an ausgehen ist auch nicht zu denken. Mein Freund kann unsere Tochter nicht in's Bett bringen und da sie dauernd aufwacht muss ich einfach IMMER da sein.
Lange Rede, kurzer Sinn: Nicht zu stillen hat seine Vorteile, wirklich! Trotzdem (bevor ich jetzt einen auf den Deckel kriege
) stille ich gern und habe nicht vor bald damit aufzuhören. Von den durchgeschlafenen Nächte im ersten Jahr mal abgesehen wäre es jetzt aber einfacher nicht zu stillen.
Aber vor allem: Die Brust macht keine zu einer guten Mutter! Du kannst eine ganz wunderbare Mutter sein, auch ohne zu stillen!!!
Aber alles andere kannst du auch haben! Zusammen im Bett schlafen, kuscheln, auch die Mahlzeiten kannst du schmusig gestalten. Nicht jedem Kind und Pulle in die Hand drücken, sondern eine intime Umgebung schaffen/suchen in der ihr beim füttern innige Nähe haben könnt.
Mittlerweile sehe ich schon auch "Nachteile" am stillen, vor allem im Vergleich zum Flaschenfüttern. Meine Große schlief mit 3 Monaten zuverlässig durch, sie schlief immer toll alleine ein (Schnuller sei Dank
Meine Kleine ist noch nie ohne mich eingeschlafen, über ein Jahr konnte ich mich nicht mal aus dem Bett schleichen wenn sie schlief. Ich habe in der Zeit mehrere komplette Serien gesehen
Noch heute kann ich keinen BH tragen, weil sie alle paar Minuten testen muss ob die Titties noch da sind
Ach ja, an ausgehen ist auch nicht zu denken. Mein Freund kann unsere Tochter nicht in's Bett bringen und da sie dauernd aufwacht muss ich einfach IMMER da sein.
Lange Rede, kurzer Sinn: Nicht zu stillen hat seine Vorteile, wirklich! Trotzdem (bevor ich jetzt einen auf den Deckel kriege
Aber vor allem: Die Brust macht keine zu einer guten Mutter! Du kannst eine ganz wunderbare Mutter sein, auch ohne zu stillen!!!
Mit großer (11.'99) und kleiner Maus (03.'09)