Re: Erst vollgestillt, dann teilgestillt, nun traurig... :-(
Verfasst: 15.09.2010, 14:20
@ meikeefer,
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Die Ursache dafür, dass es nicht geklappt hat, war sicherlich einfach die Tatsache, dass zur Zeit generell eher wenig Milch kommt (nachts und am Morgen ist der Prolaktinspiegel (Prolaktin= Milchbildungshormon) normalerweise am höchsten).Ich hab erst versucht, sie anzulegen, aber ich hatte wohl zu diesem Zeitpunkt keinen Milchvorrat mehr
Das war eine gute Idee, "an der Brust" zuzufüttern!Also hab ich Fertignahrung angerührt und mir die während sie angelegt war, langsam über die BW laufen lassen, so dass sie wenigstens das Gefühl hat, ihr Sauen ist nicht umsonst und da kommt was raus.
Als sie dann doch abdockte, hing sogar ein kleiner Milchtropfen an ihrem Mundwinkel und sie hat mich beim BW loslassen angelächelt.
Das erkennst Du an mehreren Dingen - wobei "Milchmenge steigern" und "weniger zufüttern" da wirklich buchstäblich Hand in Hand gehen: Um die Milchmenge zu steigern ist es nötig weniger zuzufüttern, und um weniger zufüttern zu können, muss man die Milchmenge steigernWie erkenne ich, dass sich meine Milchmenge steigert und wieder auf dem alten level ist?
Wie lange kann sowas dauern?
Es ist möglich, es so rückgängig zu machen; das BES ist dafür nicht zwingend nötig. Der Einsatz des BES ist einfach dann sehr sinnvoll, wenn ein Baby (und das trifft auf viele junge Babys zu) Schwierigkeiten hat oder entwickelt, zwischen Brust und den noch notwendigen Zufütter-Fläschchen zu wechseln UND die Mutter mit stillfreundlichen Zufüttermethoden nicht gut zurechtkommt UND sie vielleicht auch nicht gut abpumpen kann.Braucht man so ein BES unbedingt, oder kann ich das nicht auch auf dem Wege rückgängig machen, wie ich das eingeführt habe?
Das kann durchaus sein, probier es aus! Es kann sein, dass Du mit dem Pumpen an nur EINER Seite zu viel Zeit brauchst, und/oder der Saugreiz zu gering ist für größere Effekte... dann wäre ein Doppelpumpset oder eine zweite Handpumpe sinnvoll.Ich habe eine Handmilchpumpe von Avent, reicht die aus?
Auch das ist möglich; das hängt v.a. von der "Performance" des Kindes beim Stillen ab. Wenn es intensiv saugt, lang genug stillt (10-15 Minuten sollten es in dieser Zeit mind. sein), häufig genug stillt (mindestens 10-12 Mal in 24 Stunden) und eine korrekte Stilltechnik hat, kann dies ausreichen, um die Milchbildung ohne weitere Hilfsmittel innerhalb einiger Wochen wieder auf Vollstillniveau anzukurbeln. Viele Babys schaffen dies aber (noch) nicht, sie müssen noch etwas üben, brauchen Hilfe beim Lernen, werden zu schnell müde oder ärgern sich irgendwann über die (noch) geringe Milchmenge - dann wäre der Einsatz entsprechender Hilfsmittel sinnvoll.Oder reicht vielleicht auch der Reiz des saugenden Kindermundes aus, um die Menge zu erhöhen, wenn er nur oft genug angelegt wird?
