Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

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klimaforscherin
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von klimaforscherin »

blueberry hat geschrieben:@ Schilddrüse: ich war irgendwie davon ausgegangen, dass das beim Neugeborenenscreening (Fersenbluttest) mit untersucht wird - wird es das nicht? :oops: :oops: Sonst muss ich meinen Endokrinologen mal drauf ansprechen (auch wegen Zucker), da ich selbst ja eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung habe, die aber mit L-Thyroxin substituiert wird... Vielleicht muss ich wieder mehr Jod essen, in der Schwangerschaft hab ich das ja auch getan und bin ja nach wie vor seine einzige Jod-Quelle. Guter Punkt. Aber würde sich denn eins von beiden (Unter/Überfunktion) mit starker Gewichtszunahme bei Babies auswirken? Ich hab jetzt beim Suchen im Netz erstmal nur "Minderwuchs" und schlechtes Trinken etc. gefunden...


@ Mamas mit anderen Moppelbabies: ui, das klingt doch beruhigend - besonders die "Langzeitwerte" von Duduja. Danke! Dann gibt es sie also, die anderen Kinder jenseits der 97., die einfach nur gestillt wurden. Wie gut zu hören! :D
Ja, das wird doch getestet, zumindest beim erweiterten Hessen-Screening. Wir sind schilddrüsenmäßig auch vorbelastet.
Wenn ich mir das so ansehe, wird meiner auch ein Moppelbaby werden...
Grüße
klimaforscherin
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klimaforscherin
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von klimaforscherin »

Und hey, irgendwer muss ja zu den 3 % schwersten gehören!!!
Grüße
klimaforscherin
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blueberry
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von blueberry »

@ klimaforscherin: ja, das stimmt natürlich :wink: Auf der WHO-Kurve liegt er mit 11 Wochen und 7,9 kg 400g über der 97. Perzentile - wäre er nur zwei Wochen älter, läge er wieder genau AUF der Perzentile...

Wenn ich mir z.B. den Gewichtsverlauf bei Gwens Baby anschaue (Danke für die ausführlichen Daten, Gwen), fällt mir eines auf: mein Baby hat ja schlicht überhaupt nicht abgenommen, sondern direkt mit dem Zunehmen begonnen - ob er da eine Art "Vorsprung" hat? Normalerweise haben die Babies ja 10 Tage Zeit, um ihr Geburtsgewicht wiederzuerlangen... *grübel*

ODER - und das fiel mir jetzt beim Kurvenmalen auf - stimmt vielleicht das Geburtsgewicht gar nicht? Schließlich ist das der einzige Wert, der ein Durchschnittsgewicht ergibt - alle anderen lagen immer schon Richtung Obergrenze. Das ist ja der einzige Wert auf der Geburtshaus-Waage - vielleicht hat sich da doch jemand vertan beim Wiegen/Aufschreiben?

------------------------
Wir sind nächste Woche in der Kinderklinik und ich bin halt am Schwanken, ob ich auf das Gewicht von mir aus aufmerksam machen soll oder ob ich lieber keine schlafenden Hunde wecke, weil eh schon so viel an dem kleinen Kerlchen untersucht wird, nur weil ich bemerkt habe, dass er mein (neurologisch bedingtes) Schielen geerbt hat :roll: .
Ich weiß, die Entscheidung kann mir hier ferndiagnostisch keiner abnehmen :wink: , aber mir hilft es einfach, Eure Einschätzungen und Vergleichswerte Eurer Babies zu hören. Danke! :)

Vielleicht meldet sich ja auch noch jemand, der mir von fachlicher Seite her sagen kann, ob es überhaupt untersuchenswerte (da behandelbare) Krankheiten bei Vollstill-Kindern gibt, die zu einer Zunahme über die 97. Perzentile hinaus führen können. Oder eben, ob 400g über die Perzentile hinaus okay sind, wenn man seinen "Vorsprung" bedenkt, den er wegen der nicht stattgefundenen Abnahme hat.

Oder jemand, der mir sagen kann, wie sowas bei Babies untersucht wird? Blutabnehmen, schätze ich - aber wie oft und wo?
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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blueberry
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von blueberry »

Achso, noch zu den Tests: das Screening-Labor, an das sein Fersenblut geschickt wurde, hat auf folgendes getestet: Klick Eine angeborene SchilddrüsenUNTERfunktion (Hypothyreose) z.B. ist also schonmal ausgeschlossen.
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jusl
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von jusl »

Hallo,
mir ist nicht bekannt, dass eine der gängigen Stoffwechselstörungen bei Babys zu übermäßiger Gewichtszunahme führt. Abgesehen davon: so übermäßig find ich die jetzt gar nicht. Meine Tochter lag in der Vollstillzeit auch lange Zeit deutlich außerhalb der 97. Perzentile... so what. Später nicht mehr, sie ist jetzt sehr schlank. Außerdem ist "außerhalb der 97. Perzentile" an sich ja keineswegs schlimm. Sieh es mal so: Ca. 2 Milliarden Kinder und Jugendliche (also noch im Wachstum befindlich) leben auf der Welt, davon sind vielleicht die Hälfte komplett gesund, also sind ca. 30 Millionen gesunde Kinder "außerhalb der 97. Perzentile". Das fand ich immer beruhigend ;-)
Ansonsten: frag Deinen Kia konkret, ob er die hohe Gewichtszunahme als Symptom/als Folge einer möglichen Erkrankung ansieht. Falls ja, welche denn genau. Falls nein: mach einfach so weiter wie bisher.

LG,
Julia
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blueberry
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von blueberry »

Ganz herzlichen Dank Jusl!!! Das beruhigt mich sehr. Und auch Danke für den Tipp bzgl. konkreter Nachfrage. So werd ich es machen. Gut zu wissen, dass Dir erstmal keine Stoffwechselkrankheit einfällt, die die Ursache sein könnte. Und auch Danke, dass Du es "gar nicht so übermäßig" findest 8)

:D

(Dann versuch ich jetzt erstmal gelassener dranzugehen - irgendwann sinkt es halt doch unterschwellig ins Bewusstsein, wenn man immer und überall hört "der ist ja rieesig!", "na, DER ist ja gut beisammen", "was gebt ihr DEM denn zu essen?" usw. - ein Arzt hat ihn glatt für zwei Monate älter gehalten, also viereinhalb statt zweieinhalb Monate... Da fängt man dann halt an, sich Gedanken zu machen... :oops: )
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Sabsi
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von Sabsi »

Kann ich mir gut vorstellen. Meiner hat nun knappe 6 Kilo, und ich wurde schon mehrfach auf sein Alter angesprochen, und dass er aber groß und/oder schwer ist für sein Alter und von allen Seiten älter geschätzt wird. Wenn Deiner nun - auf die gleiche Länge - nochmal zwei Kilo mehr hat, dann liest sich das schon ziemlich unglaublich ;)
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von Sagittaria »

Mein Mai"brummer" kam mit 3.500g auf die Welt, hatte bei der U3 5.200g und jetzt mit 6 Wochen hat er fast schon sechs Kilo - wenn der so weiter macht,...

:lol:
LIEBE Grüße,
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von 2-fachMama »

Hallo!

Mein Baby hatte ganz ähnliches Gewicht mit dem Alter. Um den ersten Geburtstag rum hatte er dann Normalgewicht. War bei meiner Tochter auch so, inzwischen ist sie sogar eher zierlich!

Lg
Mama mit Mausi (* Jan 05) und Wurschtl (* Jun 09)
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klimaforscherin
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Re: Vollstillkind vielleicht doch zu schwer?

Beitrag von klimaforscherin »

Zur Schilddrüse/Stillen habe ich etwas gefunden, allerdings nicht komplett gelesen (bin nur beschränkt aufnahmefähig bei der Hitze), aber der AFS-Bundesverband wird ja keinen Blödsinnn schreiben, nicht wahr?

http://www.afs-stillen.de/front_content ... 1&client=1
Grüße
klimaforscherin
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