Das stimmt, aber sowas gehört doch nicht mehr in einen aktuellen Erziehungsratgeber, oder?kaehde hat geschrieben:Was hätten den Horsts Eltern gemacht, wenn sie ihn nicht ignoriert hätten (die Erstausgabe ist von 1964, dt. von 1966)....
"Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
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Re: "Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
Liebe Grüße
Danny
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Danny

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Re: "Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
Ich weiß nicht, wie das genau zu sehen ist. Denn es ist ja, trotz "durchgesehener und überarbeiteter Ausgabe" trotzdem noch ein Buch, das von Dreikurs geschrieben wurde.
Diejenigen die das durchsehen dürfen ja auch den Sinn nicht verändern.... (der eigentliche Autor lebt ja nicht mehr...)
Und wie "modern" so ein Erziehungsratgeber ist, wenn er von 1966 stammt ist halt die Frage
Viele Grüße,
Katja
Diejenigen die das durchsehen dürfen ja auch den Sinn nicht verändern.... (der eigentliche Autor lebt ja nicht mehr...)
Und wie "modern" so ein Erziehungsratgeber ist, wenn er von 1966 stammt ist halt die Frage
Viele Grüße,
Katja
Katja mit Benjamin (32.0 SSW, 02/05)
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Das Wichtigste im Leben sind ja sowieso die gelebten Beziehungen und die Liebe, die man schenkt und bekommt. (duduja)
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Re: "Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
Ja, das stimmt. Wie gesagt, in dem Buch kam es für mich von der Schreibe her auch nicht so rüber, als würde er das alles irgendwie böse meinen - es ist sicher im Zeitkontext zu sehen.
Nur halt ja, für mich konnte ich mir da auch wenig herausziehen ...
Sollte halt dann vielleicht doch eher als zeitgeschichtliches Dokument denn als aktueller Erziehungsratgeber verkauft werden
Und hee, meine Schwester ist auch Dipl.Psych., die haben nicht alle einen an der Waffel

Nur halt ja, für mich konnte ich mir da auch wenig herausziehen ...
Sollte halt dann vielleicht doch eher als zeitgeschichtliches Dokument denn als aktueller Erziehungsratgeber verkauft werden
Und hee, meine Schwester ist auch Dipl.Psych., die haben nicht alle einen an der Waffel
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paulafranky
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Re: "Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
Vielleicht ist dieser Dreikurs ein direkter Vorfahr von Kast-Z...n. Diese Horst-Geschichte geht für Kinder keines Alters. Ich möchte auch nicht so behandelt werden! Wow!!! 
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Lösche Benutzer 2152
Re: "Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
Das habe ich mich auf gefragtduduja hat geschrieben:(Was ich mich eher frage ist, warum ein Kind mit 16 Monaten zum ersten Mal einen Hund sieht)
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Lösche Benutzer 2152
Re: "Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
Das muss natürlich "auch" heissenSweetheart hat geschrieben: auf
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Re: "Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
So, habe mir das Buch jetzt mal geliehen. Wir hatten vom TaMu- Kurs ein Paar Bücher zum Ausleihen bekommen, ich habe mir halt dieses gefriffen.
Den Ansatz finde ich gar nicht mal soo schlecht, für seine Zeit wirklich fortschrittlich, würde ich jetzt mal so sagen.
Als ich den Anfang gelesen habe, fand ich das Buch gar nicht mal schlecht. Dreikurs schreibt über partnerschaftliches Zusammenleben mit Kindern, Kinder, statt zu entmutigen, lieber zu ermutigen, und zeigt die Wege dafür auf, die für mich auch recht schlüssig klingen.
Ich sehe es auch so, dass viele Kinder, wenn sie kleine Rabauken sind, Aufmerksamkeit verlangen und diese durch das Schimpfen auch bekommen, dann wieder was anstellen, um Aufmerksamkeit in Form von Schimpfen zu bekommen.
Kloeters sagt es ja ähnlich.
Als ich dann allerdings bei der Hälfte angelangt war, bin ich zu der Horst - Passage gekommen. Ab da ging das Buch dann bergab, ich hab auch nur noch durchgeblättert. Er wiederspricht sich da für mich auch, weil gerade das Horstbeispiel für mich nicht gerade partnerschaftlich und ermutigend klingt...
Er spricht von Demokratie auch in der Erziehung, da ja auch die Umgebung nicht mehr autokratisch ist und sich die Familie demnach anpassen sollte.
So sagt er zum Beispiel, man sollte Kindern immer eine Wahl lassen. Die Wahl finde ich in den meisten Beispielen für mich allerdings nicht sehr groß: Zum Bsp. soll ein Kind den Raum verlassen und gibt dem Kind die Wahl: Willst Du alleine gehen oder soll ich dich raustragen?
Den Ansatz finde ich gar nicht mal soo schlecht, für seine Zeit wirklich fortschrittlich, würde ich jetzt mal so sagen.
Als ich den Anfang gelesen habe, fand ich das Buch gar nicht mal schlecht. Dreikurs schreibt über partnerschaftliches Zusammenleben mit Kindern, Kinder, statt zu entmutigen, lieber zu ermutigen, und zeigt die Wege dafür auf, die für mich auch recht schlüssig klingen.
Ich sehe es auch so, dass viele Kinder, wenn sie kleine Rabauken sind, Aufmerksamkeit verlangen und diese durch das Schimpfen auch bekommen, dann wieder was anstellen, um Aufmerksamkeit in Form von Schimpfen zu bekommen.
Kloeters sagt es ja ähnlich.
Als ich dann allerdings bei der Hälfte angelangt war, bin ich zu der Horst - Passage gekommen. Ab da ging das Buch dann bergab, ich hab auch nur noch durchgeblättert. Er wiederspricht sich da für mich auch, weil gerade das Horstbeispiel für mich nicht gerade partnerschaftlich und ermutigend klingt...
Er spricht von Demokratie auch in der Erziehung, da ja auch die Umgebung nicht mehr autokratisch ist und sich die Familie demnach anpassen sollte.
So sagt er zum Beispiel, man sollte Kindern immer eine Wahl lassen. Die Wahl finde ich in den meisten Beispielen für mich allerdings nicht sehr groß: Zum Bsp. soll ein Kind den Raum verlassen und gibt dem Kind die Wahl: Willst Du alleine gehen oder soll ich dich raustragen?
Liebe Grüße
Solyra mit

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Re: "Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
Die Familienkonferenz von Thomas Gordon stammt von 1970. Also an der Jahreszahl würde ich jetzt nicht ableiten wollen, ob ein Ratgeber gut oder schlecht ist.
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Re: "Kinder fordern uns heraus" von R. Dreikurs - bin geschockt!
fandich jetz auch nicht besserkaehde hat geschrieben:
Dreikurs hat aber z.B. die logische Konsequenz beschrieben (Kinder lernen aus Folgen), das würde ich mal gerne lesen...
P. (01/82) mit dem Tasmanischen Teufel in Gestalt eines Minchen (03/08) und der kleinen Kämpferin die schon so viel mitgemacht hat (12/11)
Mein Herz schlägt sächsisch, und Lachen hat keinen Dialekt.
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